Sophia Bennett: #rausmitderdicken

rausEs gibt Katastrophen, die braucht kein Mensch.
Für die sechzehnjährige Sascha verändert sich gerade ihr komplettes Leben: Zuerst ist ihr neues iPhone weg. Ein Musikclip von ihr und den drei Freundinnen wird von einem Unbekannten ins Netz gestellt und ein Hit. Kurz darauf dürfen die vier Freundinnen bei einem Casting vorsingen. Die gerade begonnene Gesangskarriere hat jedoch einen Haken. Die Freundinnen werden nur unter der Bedingung ins Finale zu kommen, wenn eine von ihnen, und zwar die nicht so schlanke Rose die Gruppe verlässt, obwohl sie von allen die beste Stimme hat. Derart von der Jury bedrängt und von den Kameraleuten eingekesselt, nimmt die Katastrophe ihren Lauf. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

James Carol: Broken Dolls

doll„… Menschen bewältigen den Alltag mit Hilfe von Routine, von vertrauten Mustern. Fallen sie weg, entsteht Chaos. Alles … war ihr genommen. … Ihre Entführer bestimmten jetzt über jede Einzelheit ihres Lebens. Wann sie schlief, wann sie aß, was sie tat und was sie anhatte. Das, was Rachels Persönlichkeit bis dahin ausgemacht hatte, wurde nach und nach zerstört, bis nur noch eine kaputte Puppe übrig war.“ (S. 222/223)
Jefferson Winter arbeitet für die Polizei als Berater. Er wird immer dann gerufen, wenn Massenmörder beziehungsweise Psychopathen ihr Unwesen treiben. Mit Massenmördern kennt er sich aus. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

James Fenimore Cooper: Der letzte Mohikaner (1826)

mohiEs ist Krieg. Blutig und gewaltreich. Die Britten und Franzosen spielen im August 1757 das Spiel „Teile und herrsche“ im Umland des heutigen New Yorks. Inzwischen sind nicht nur viele Indianerstämme miteinander verfeindet, auch innerhalb eines Stammes gibt es kämpferische Auseinandersetzungen. In diesen unsicheren Zeiten wollen Cora und Alice unbedingt zu ihrem Vater, der gerade das Fort William Henry befehligt, auf welches ein übermächtiges französisches Heer anrückt. Während die Verstärkung für Fort William Henry den Hauptweg nimmt, führt der indianische Kundschafter Magua die kleine Reisegruppe unter dem persönlichen Schutz von Major Heyward durch den Wald angeblich zum Fort. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Tom Reiss: Der schwarze General: Das Leben des wahren Grafen von Monte Christo

dumaDer Schriftsteller Alexandre Dumas hatte einen berühmten Vater, dessen ungewöhnliche Karriere nicht nur durch die Berühmtheit seines Sohnes und Enkels in Vergessenheit geriet.
Alexandre Dumas Großvater war der Adelige Alexandre Antoine Davy de la Pailleterie, der zu seinem vermögenden jüngeren Bruder nach Saint-Domingue floh, wo Sklaven unter der brutalen Hand ihrer Aufseher die weltweit größte Menge an Zucker produzierten. Alexandre Dumas Vater, Thomas-Alexandre, wurde am 25. März 1762 als Sklave geboren, weil seine Mutter, Marie Cessette, eine schwarze Sklavin war. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Maike Stein: Tagebücher lügen nicht

tage„… Sogar ihre Lippen sind bleich. Sie steht da und starrt mich an. Ich habe keine Worte mehr. Sie dreht sich weg und rennt. Das Loch in meiner Brust verschluckt meinen ganzen Körper. Sie ist weg. …“ (S. 165)
Sophia und Tim sind fast schon ewig miteinander befreundet. Beide leben ihr alltägliches, normales Leben in der Schule, mit Freunden und der Familie. Doch beide haben noch eine ganz eigene Welt. Während Tim in seiner Basketballmannschaft seine zweite Heimat gefunden hat, liebt Sophie ihr zweites Leben in der Corvae-Welt, in der wandlungsfähige Menschen Abenteuer bestehen. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Walter Bauer: Die Stimme (1961)

stimme„… Verstehen Sie mich recht: ich spreche nicht von anderen, ich spreche von mir. Ich kann nicht vergessen, oder: ich konnte nicht vergessen.“ (S. 53)
Das eigene Land, die Heimat zu verlassen, dürfte niemanden leicht fallen. Wie fühlt es sich an, fremd zu sein und wortlos, wenn die Landessprache erst noch erlernt werden will?
Richard hat dieses Fremdsein nach dem Zweiten Weltkrieg ausgekostet. War sein altes Leben auf Dauer und Beständigkeit ausgelegt, besteht es nun aus Augenblicken. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Daniel Glattauer: Geschenkt

glatt„… Im nächsten Moment schämte ich mich … was glaubst du eigentlich, wer du bist? Dreiundvierzig Jahre lang warst du unauffällig, hast dich zurückgehalten, hast dich nie vorgedrängt, hast immer alle anderen gewinnen lassen, nicht aus edlen Motiven, nein, zumeist aus reiner Bequemlichkeit und weil du dich eben gut kennst: Du bist nicht der Typ, der für die großen Dinge vorgesehen ist. …“ (S.117/118)
Gerold ist inzwischen ein heruntergekommener Journalist und alkoholkrank wie einst sein Vater. Für ein Tageblatt schreibt er kleine Meldungen. Eines Tages erfährt er von seiner verflossenen Geliebten, er habe einen vierzehnjährigen Sohn. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Liza Cody: Lady Bag

lizaLiebe soll bekanntlich blind machen. Als Angela sich noch Angela nannte und bei einer Londoner Bank Karriere machte, liebte sie einen jüngeren Mann. Aus Liebe zu ihm wurde sie eine Betrügerin und ging für einige Jahre ins Gefängnis.
Nach der Haft ist von ihrem alten Leben nichts mehr übrig. Die Mutter tot und anonym beerdigt, ihr Haus verkauft, kein Job und keine andere Perspektive als die Obdachlosigkeit. Die von ihrem Liebhaber geschworene ewige Liebe ist zu diesem Zeitpunkt auch schon eine Weile Geschichte. Zusammen mit der Hündin Elektra lebt sie als „Lady Bag“ auf der Straße, bettelt und trinkt Rotwein gegen den in ihrem Inneren brodelnden Zorn. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Wanjiku wa Ngugi: Die Scheinheiligen

scheinJe nachdem, was einem Menschen widerfährt, entwickelt er sein ganz persönliches Weltbild. Der reiche und zugleich beruflich erfolgreiche Anwalt Zack findet: „… Mein Großvater … sah ein, dass die Schwachen die Starken nähren, die Niederen die Höheren. Reichtum gedeiht nur auf Armut. Ich habe es nicht erfunden, aber so funktioniert die Welt eben …“ (S. 244)
Das Weltbild der jungen, schönen und armen Mugure hat seine Grundierung in Kenia erhalten. Zum ersten Mal lernt Mugure als junge Frau ihren Vater kennen, der ihr vier Jahre ein Studium in den Vereinigten Staaten bezahlen will. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten:

Dragana Oberst: Jenseits der weißen Linie

dragaJana ist noch keine sieben Jahre alt, als sich ihr Leben schlagartig ändert. Der Vater verschwindet quasi über Nacht, die Mutter wandert nach Deutschland aus, um Geld zu verdienen. Der Familienrat beschließt, dass der elfjährige Bruder in ein Internat geht, während Jana bei der armen Großmutter in einem kleinen serbischen Dorf leben soll.
Das Jugoslawien der sechziger Jahre wird von Tito geprägt. Um ihn zu ehren, lernt sie zusammen mit den anderen Schulkindern regelmäßig Lobgedichte, die sie auf politischen Festakten vorträgt. Im Laufe der Jahre muss Jana lernen, dass jeder, der irgendwie aus dem gesellschaftlichen Gefüge ausbricht, am Rande der Gemeinschaft lebt. Und sie lernt, dass Fleiß und gute Noten nicht immer ausreichen, um dazuzugehören. Weiterlesen

Teilen Sie den Beitrag mit Ihren Freunden und Kontakten: