Mit Loos zwölftem Lebensjahr beginnen grundlegende Veränderungen. Sie und ihr Vater Samuel werden sesshaft. Das neue Zuhause ist die kleine Küstenstadt Olympus, der Geburtsort ihrer verstorbenen Mutter, in dem ihre Großmutter noch immer wohnt. Zum ersten Mal spürt Loo, was es heißt, trotz des festen Wohnsitzes eine Fremde und verhasste Außenseiterin zu sein. Aus irgendeinem Grund will sogar ihre Großmutter nichts mit ihnen zu tun haben. Ihr Vater Samuel und sie werden angefeindet, bestohlen oder belächelt. Und weil ihre Klassenkameraden einfach nicht mit ihren Angriffen aufhören wollen, besorgt sich Loo Schuhe mit Stahlkappen. Jeder Tritt soll Schmerzen bereiten. Ein gebrochener Finger verschafft ihr endlich Ruhe. Bei ihrem Vater Samuel dauert es länger.
Im Laufe der Jahre begreift Loo, dass sie in Olympus immer die Außenseiter bleiben werden. Sie sind einfach zu speziell. Vor allen Dingen ihr Vater! Kein anderer hat so viele Narben und Waffen oder beendet so effizient Konflikte.
Eines Tages taucht Samuels alter Kumpel auf, und das scheinbar normale Leben gerät erneut in Gefahr. Weiterlesen


Immer mehr Lebensbereiche sind digitalisiert. Im Privaten und im Beruflichen. Als die ersten Warnungen über Sicherheitslecks bekannt wurden, sagten noch viele, sie hätten nichts zu verbergen. Private Bilder in den sozialen Medien konnten nicht privat genug sein. Mit dem Handy in der Hand wird inzwischen ein großer Teil des Lebens organisiert: Geldangelegenheiten, Haustechnik, Konsum, informieren und kommunizieren. Was hinter den Programmen und Apps läuft, wissen die meisten nicht. Genauso wenig, wie das Innenleben von Computern, Routern, Fernsehern oder ferngesteuerten Elektrogeräten funktioniert. Nur technisch versierte Menschen erkennen Manipulationen. Sind die Platinen so, wie sie sein sollten? Wer hat sie gelötet, gibt es unerwünschte Funktionen? Was wäre, wenn jemand die Kontrolle über das eigene Handy und den Computer übernähme? Daten auswertet und verkauft? Die eigene Identität für kriminelle Aktionen nutzt? Dies geschieht täglich und extrem häufig.
Der Autor Alex Wheatle hat eine Mission. Er zeigt, wie Jugendliche in sozialen Brennpunkten überleben können. Seine Devise: Nur mit echten Freunden kann man den Gangs und ‚Ghettoratten‘ fernbleiben. Echte Freunde halten auch zusammen, wenn es mal richtig schlimm wird.


Tish und Fonny kennen sich seit Kindertagen. Sie gehen in die gleiche Schule und leben in einer Gegend von New York, wo die Armut zu Hause ist. Aus ihrer Freundschaft wird allmählich mehr. Als Tish 18 und Fonny 21Jahre alt sind, bemerken sie eine Veränderung in ihren Gefühlen. Aus Freundschaft ist inzwischen Liebe geworden.