Wieder hat der Autor des „Hundertjährigen, der aus dem Fenster stieg“ eine herrliche Satire vorgelegt, ein furioser Spaß mit absurden Verstrickungen und kuriosen Verwicklungen und vor allem mit genial verrückten Figuren.
Zwar schießt Jonas Jonasson manches Mal über das Ziel hinaus, verläuft sich in Nebenhandlungen und verliert den Faden im Gewirr der Geschicke seiner Charaktere, aber das trübt nicht die Freude bei der Lektüre seines neuesten Machwerks.
Es gibt viele verschiedene Handlungsstränge, die dennoch zu einem haltbaren Konstrukt verwebt sind. Da haben wir den Kunsthändler Viktor, der sich auf üble Weise die Kunsthandlung seines Schwiegervaters erschleicht, dann aber unmittelbar nach dessen Tod seine Frau, die Tochter ebendieses Kunsthändlers, quasi mittellos vor die Tür setzt. Da haben wir Kevin, den möglicherweise Sohn von Viktor, den seine Mutter kurz vor ihrem Tod in Viktors Obhut gibt, was diesem jedoch keineswegs in den Plan passt. Also setzt Viktor Kevin, als dieser kurz vor der Volljährigkeit steht, mitten in Afrika in der Savanne aus, hoffend, die hungrigen Löwen würden sein Problem lösen. Weiterlesen








Kluftinger bleibt sich treu. Oder vielmehr Klüpfel und Kobr bleiben sich treu. Denn auch in diesem neuesten Band um den kauzigen Allgäuer Kommissar bleibt alles beim Alten. Und das bezieht sich diesmal sogar auf den Kriminalfall, den Kluftiger und sein Team zu lösen haben.