Seit einigen Tagen ist Flinn Nachtigall eine richtige Schülerin im Weltenexpress, der Schule, die auf mehrere Waggons aufgeteilt ist und durch die Welt fährt. Auf ihrer Fahrt nimmt sie immer wieder Schüler und Schülerinnen auf, die besonders begabt sind und im Großen oder im Kleinen besondere Dingen tun werden. Als offiziell wird, dass Flinn ihr Ticket von keinem geringerem als dem Tiger höchstpersönlich erhalten hat, ist die Schüler- und Lehrerschaft in hellem Aufruhr. Denn Tigerkinder sind selten, sie sollen später einmal den kompletten Lauf der Welt revolutionieren mit ihren Entdeckungen. Flinn kann das gar nicht recht glauben, denn sie ist doch nur ein ganz normales Mädchen.
Schon an dieser kurzen Zusammenfassung merkt man, dass man „Zwischen Licht und Schatten“ nicht vor dem ersten Band „Der Weltenexpress“ aus dem Jahr 2018 lesen oder hören sollte. Der Inhalt des ersten Bandes wird zwar knapp wiederholt, aber es fehlen dann immer wieder Zwischeninformationen und wichtige Details. Anca Sturms Idee wohnt ein ganz besonderer Zauber inne: Der Weltenexpress ist überaus magisch, auch wenn kein Mensch auf der Welt mehr Magier ist. Allein die Tinker lernen, die Magie aus der Atmosphäre zu fischen und sie für sich nutzbar zu machen. Die Schüler und Schülerinnen des Welten-Expresses werden Pfauen genannt und sollen auf die eine oder andere Art später einmal die Welt verändern. Weiterlesen








