London, 1850: Die junge Iris arbeitet an der Seite ihrer durch Pockennarben entstellten Zwillingsschwester Rose in einer kleinen Puppenmanufaktur. Heimlich träumt Iris allerdings davon, malen zu können. Ihr kleines Taschengeld investiert sie deshalb in Farben und statt zu schlafen, malt sie nachts. Als sie den Maler Louis Frost kennenlernt, der sie als Modell für sich gewinnen will, scheinen Iris‘ Träume plötzlich ganz nah. Was wäre, wenn Louis sich bereiterklärt, sie im Malen zu unterrichten? Hals über Kopf will Iris ihr bisheriges Leben aufgeben. Doch das stößt auf Ablehnung seitens ihrer Eltern und der Schwester. Ist Iris bereits, alles für ihren Traum zu opfern?
Diese kurze Inhaltsangabe des Romans gibt beileibe nicht alles preis, was „The Doll Factory“ kann. Iris schwebt schon bald in einer großen Gefahr, während im Hyde Park die Weltausstellung zum allerersten Mal tagt. Elizabeth Mcneal ist eine toller Romanmischung gelungen. Historische Elemente, damit verbunden auch der Klassiker einer starken Frau in einer von Männern dominierten Gesellschaft, eine spannende Nebenhandlung, die sehr schnell starke Auswirkungen auf die Haupthandlung hat, interessante Figuren … was will man mehr? Weiterlesen






Als Power, der Hund der Hitschke, verschwindet, ist die alte Frau verzweifelt. Er war ihr einziger Lichtblick in dem trostlosen Dasein, dass sie seit dem Tod ihres Mannes fristet. Sie bittet das Mädchen Kerze, nach ihrem Hund zu suchen. Kerze nimmt die Aufgabe sehr ernst, denn sonst passiert in dem kleinen Dorf wenig. Sie verspricht der Hitschke, den Hund auf jeden Fall zurückzubringen. Und sie wäre nicht Kerze, wenn sie ihr Wort nicht halten würde. Die anderen Kinder des Dorfes werden bald auf Kerzes Suche aufmerksam und wollen sich daran beteiligen. Doch Kerze macht es ihnen nicht leicht und stellt hohe Anforderungen an die Kinder. Und trotzdem wollen immer mehr von ihnen mit Kerze in den Wald auf die Suche nach Power gehen.
