Anna Burns: Milchmann

Lesen im Gehen kann tödlich sein. Zumindest für ein 18-jähriges Mädchen, das Ende der 1970er Jahre in Nordirland aufwächst.  Neben besagter Marotte eckt die Protagonistin aus anderen Gründen an: Sie beteiligt sich weder an Tratsch, Klatsch oder politischen Diskussionen, joggt alleine durch den Park und führt, anstatt anständig zu heiraten, eine lockere Beziehung zu „Vielleicht-Freund“.

In ihrem eigenen Kosmos, ihr selbstbestimmtes Dasein lebend, kommt sie gut zurecht, bis plötzlich „Der Milchmann“ auf sie aufmerksam wird. Der mächtige Paramilitär, verheiratet und 23 Jahre älter, beginnt sie zu stalken. Zuerst subtil, dann offensichtlicher. Plötzlich gerät die Protagonistin zwischen alle Fronten, die Gerüchteküche stempelt sie bereits als Rebellenflittchen ab. Immer mehr gerät sie unter die Repressionen eines gesellschaftlichen Systems, das seinerseits staatlich unterdrückt wird.

Dieser psychologisch ausgefeilte, auf mehreren Handlungsebenen perfekt ineinandergreifende Roman wurde mit zahlreichen Preisen überhäuft, zum Beispiel dem Man Booker Prize 2018, dem National Book Critics Circle Award 2018 und dem Orwell Price for Political Fiction 2019. Weiterlesen

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James Baldwin: Giovannis Zimmer

Eine der größten, traurigsten, faszinierendsten Liebesgeschichten der Literatur: Autor James Baldwin beging beim Erscheinen des Romanes 1956 einen mehrfachen Tabubruch. Er wagte es, als schwarzer Schriftsteller über eine homosexuelle Liebe zwischen zwei weißen Männern zu schreiben. Doch es geht um mehr als eine verbotene Leidenschaft. Es geht um chauvinistische Männerbilder, die Unfreiheit von Frauen, das Recht des Stärkeren, Bigotterie, das Trugbild des „American Innocence“. Es geht um Liebe, die in Hass umschlägt. Die einem das Herz auf immer erkalten lässt, wenn sie endet. Eben die Art von Liebesgeschichten, die Literaturgeschichte schreiben.

David ist Amerikaner, der ziellos in Paris lebt. Ständig abgebrannt, droht er sogar aus seinem schmuddeligen Hotelzimmer geworfen zu werden. Seiner Freundin Hella hat er einen Heiratsantrag gemacht, doch sie flieht nach Spanien, um in Ruhe über seine Offerte nachzudenken. Sein Vater drängt ihn zur Rückkehr nach Amerika, nach dem Tod der Mutter ist der einzige Sohn alles, was er noch hat. Um all dem Durcheinander zu entfliehen, lässt sich David durch das „Milieu“ von Paris treiben. Durch verruchte Bars, in denen Gigolos, Prostituierte, Transvestiten und Vergnügungssüchtige die Nacht zum Tag machen. Weiterlesen

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Peter von Matt: Sieben Küsse: Glück und Unglück in der Literatur

„Küsse sind das, was von der Sprache des Paradieses übriggeblieben sind“, wird der Schriftsteller Joseph Conrad zitiert. Und tatsächlich folgen Küsse einer ganz eigenen (Körper-) Sprache, inklusive Subtext. Nach der Lektüre dieses Buches werden Sie viele Klassiker der Weltliteratur mit ganz anderen Augen sehen. Garantiert! Peter von Matt, renommierter Professor für Germanistik an der Universität Zürich, beleuchtet das universelle Thema „Glück und Unglück“ anhand sieben großer Kuss-Szenen. Ob „The Great Gatsby“, „Mrs. Dalloway“, „Die Marquise von O“ oder Marguerite Duras Werk „Moderato contabile“ – Küsse sind weit mehr, als das bloße Aufeinandertreffen zweier Münder. Nicht immer sind sie harmonisch, manchmal sind ihre Folgen unabsehbar. Die leidenschaftlichen, missverständlichen, maßlosen, imaginären, innigen und charakterformenden Küsse haben eines gemeinsam: Sie markieren einen Wendepunkt im Leben der Protagonisten. Danach ist nichts mehr so, wie es einmal war. Das ist fürwahr der Liebe Zauberkraft!

Wissen Sie, was sich hinter dem Begriff „Osculologie“ verbirgt? Dieses Wort ist nicht im deutschen Fremdwörter-Duden aufgeführt, dabei handelt es sich um einen der schönsten Zeitvertreibe seit Menschengedenken. Des Rätsels Lösung: „Osculologie“ wird die Wissenschaft vom Küssen genannt. Peter von Matt analysiert nicht nur berühmte Kuss-Szenen der Weltliteratur, sondern vermag auch mit solchen Hintergrundinformationen ungeahnte Wissenslücken aufzufüllen. Weiterlesen

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Stuart Turton: Die sieben Tode der Evelyn Hardcastle

Ein Buch mit immenser Sogwirkung, unglaublich spannend von der ersten bis zur letzten Seite! Gleich zu Beginn des Plots stößt uns Stuart Turton unmittelbar in ein höchst bedrohliches Szenarium hinein. „Zwischen einem Schritt und dem nächsten vergesse ich alles.“ Der Ich-Erzähler kommt in einem Wald zu sich, eine Frau schreit um Hilfe. Er weiß weder wer er ist, noch wo er ist, noch wie er hierherkam. Hektik, Durcheinander, Orientierungslosigkeit. Der Name Anna geistert durch seinen Kopf, sein Körper fühlt sich fremd an, finstere Menschen tauchen aus dem Nichts aus. Allein dies beschreibt der britische Autor so dramatisch, dass wir Leser sofort von der Hauptperson amortisiert werden. Wir sehen, was er sieht. Wir wissen, was er weiß. Wir durchleben dieselbe Entwicklung, so dass wir sofort mit der Hauptfigur verschmelzen und sympathisieren. Denn Turton führt uns ganz nah ans Geschehen– und mitten hinein in einen abenteuerlichen, meisterlich verwobenen Plot.

Der Ich-Erzähler schafft es aus dem Wald heraus, überzeugt davon, Zeuge eines Mordes geworden zu sein. Er landet auf Blackheath House, einem einstmals prächtigen Landsitz, der mittlerweile im Verfall inbegriffen ist. Dort sind zu diesem Wochenende etliche Gäste geladen. Ein Maskenball soll stattfinden anlässlich der Rückkehr von Evelyn Hardcastle, der Tochter des Hauses, die 19 Jahre lang in Paris gelebt hat. Auf Blackheath House wird der Protagonist von seinem Freund Daniel als Dr. Sebastian Bell begrüßt. Während Bell versucht, seine Erinnerung zurück zu erlangen und etwas über Anna und die Frau im Wald heraus zu bekommen, wird er immer mehr in die Geschehnisse des Hauses verstrickt. Dann der größte Schock: Am nächsten Morgen wiederholt sich der Ablauf desselben Tages exakt wieder, gleich einer Zeitschleife. Weiterlesen

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Thomas Mullen: Dark Town

Extrem spannend, extrem aufwühlend. Dark Town ist ein perfekter Pageturner, der beim Lesen an Herz und Nieren geht. Autor Tom Mullen verknüpft einen fiktiven Kriminalfall mit realer Zeitgeschichte – genauer: Der ersten afro-amerikanischen Polizeidivision, die 1948 in Atlanta eingesetzt wurde. Mindestens ebenso aufregend wie der Kriminalfall sind die harten Rahmenbedingungen mit denen diese schwarzen Polizisten tagtäglich konfrontiert wurden. Weiße Cops setzten ein Kopfgeld auf jeden toten „Nigger-Cop“ aus und wurden nicht müde, ihre Kollegen verbal zu demütigen und körperlich zu attackieren. Zu einer Zeit, in der Schwarze wegen Nichtigkeiten auf offener Straße aufgeknüpft werden durften, eigene Toiletten, Busplätze und Ghettos zugewiesen bekamen, war ihr Wort nichts wert. Auch die acht farbigen Polizisten haben in diesem Roman keinen wirklichen Handlungsspielraum. Es ist ihnen untersagt, das offizielle Polizeigebäude zu betreten, ihre Division ist einem feuchten Kellerloch untergebracht. Zwar dürfen sie Waffen tragen, aber keinen Streifenwagen fahren. Akteneinsicht, Verhöre, echte Polizeiarbeit – Fehlanzeige. Sobald es ans Eingemachte geht, müssen sie die weißen Kollegen rufen, die je nach Lust und Laune weiter verfahren können. Und das Wichtigste: Schwarzen Cops ist es verboten, Weiße zu verhaften.

Diese Krux bildet den Ausgangspunkt des Falles, in den die beiden Hauptdarsteller Lucius Boggs und Tommy Smith geraten. Bei einer nächtlichen Polizeikontrolle in Dark Town – dem von Schwarzen bewohnten Stadtbereich – halten sie ein Auto an, das eine Straßenlaterne angefahren hat. Im Wagen befindet sich eine junge schwarze Frau, die offensichtlich gerade verprügelt wurde sowie ein weißer, älterer Fahrer. Da Boggs und Smith diesen nicht verhaften dürfen, rufen sie weiße „Verstärkung“. Lionel Dunlow, ein langjähriger und sehr rassistisch eingestellter Cop, scheint den Mann zu kennen und lässt ihn davonkommen, wogegen die schwarzen Polizisten aber auch Dunlows junger Kollege Denny Rakestrow, genannt Rake, machtlos sind. Weiterlesen

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Raymond Chandler: Der große Schlaf (1939)

Es gibt Bücher, die definieren ein Genre neu. Zu ebensolchen gehört der 1939 erstmals veröffentlichte Roman „Der große Schlaf“ des amerikanischen Autors Raymond Chandler. Denn jene „Noir“-Elemente, die uns heute so selbstverständlich in Literatur und Kino begegnen – korrupte Cops, abgebrannte Ermittler, kriminelle Strukturen, die sich auch nach Aufklärung des Falles nicht ausmerzen lassen – wurden durch Autoren wie Chandler erst salonfähig gemacht. Bis dahin ging es im Krimigenre eher übersichtlich zu: In Agatha Christies Landhauskrimis wurden die Guten belohnt, die Bösen bestraft, Ende gut alles gut. Die einsamen Detektive, die im Verbrechersumpf der Großstädte ums harte Überleben kämpfen, kamen in den 20er Jahren in Form von Groschenromanen auf und schafften es nach und nach in die Mainstream-Krimiliteratur. Damit kann man die Verdienste von Chandler gar nicht hoch genug anrechnen. Denn er fügte dem Schwarz-Weiß-Denken von Gut und Böse etliche neue Facetten hinzu. Zudem führte er den lakonischen Witz ein, der noch heute den Ermittlern so selbstverständlich über die Lippen geht.

Zur Story:  Der reiche General Sternwood, durch Öl zu Vermögen gekommen, wird erpresst. Seine beiden Töchter geben dazu reichlich Anlass, schließlich sind sie ständig in Ärger verstrickt. Diesmal sorgen kompromittierende Fotos der jüngeren Carmen für Ärger. Zudem ist der Ehemann der älteren Schwester Vivian auf ungeklärte Weise verschwunden. Privatdetektiv Philip Marlowe soll weiterhelfen. Bald muss sich der gewiefte Schnüffler mit Pornografie, Spielschulden, der Unterwelt von Los Angeles und ebenso verführerischen wie zwielichtigen Frauen auseinandersetzen. Weiterlesen

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Fuminori Nakamura: Der Revolver

Auf nur 180 Seiten entwirft der japanische Autor Nakamura eine faszinierende Obsession und wagt sich tief in die Abgründe der menschlichen Seele hinein. Der Student Nishikawa führt ein unauffälliges, nahezu langweiliges Leben. Seine Wohnung ist gerade einmal sechs Tatamimatten groß, er ist eher introvertiert, vertreibt sich die Zeit mit seinem Freund Keisuke und ein paar wenigen, kurzlebigen Liebschaften. Doch etwas treibt Nishikawa um. So läuft er öfters bei Wind und Wetter planlos durch die Nacht, bis seine Füße schmerzen. Warum, vermag er selbst nicht zu sagen. Auf einem dieser nächtlichen Streifzüge macht er völlig durchnässt Halt unter eine Brücke. Dort findet er die Leiche eines Mannes, der augenscheinlich Selbstmord begangen hat. Neben ihm befindet sich der dazugehörige Revolver, ein Colt. Bei seinem Anblick ist es um Nishikawa geschehen: Es ist sozusagen „Liebe auf den ersten Blick“. Der Student nimmt die Waffe an sich. Danach ist nichts mehr so, wie es war…

Nishikawa wird selbstbewusster, offener, lässt sich auf Affären und Abenteuer ein. Der Revolver scheint ihm eine neue Art von Rückhalt zu verleihen. Er kann sich nicht am silbrigen Glanz der Waffe sattsehen, erfreut sich an der „radikalen Einfachheit und Eindeutigkeit des Gegenstandes“. Stundenlang poliert Nishikawa den Colt, trägt ihn bald auch außerhalb seiner Wohnung mit sich herum, wo er ihn ständig in seiner Jackentasche befühlt. Wohl wissend, dass er ihn jederzeit ziehen und überraschende Situationen provozieren könnte. Weiterlesen

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Alexa Hennig von Lange: Die Weihnachtsgeschwister

Weihnachten, das Fest der Liebe, harmonisch gefeiert im familiären Kreis? Wohl eher die Ausnahme. Sind es meist Generationenkonflikte zwischen Eltern und Kindern, so lässt es Alexa Hennig von Lange in ihrem neuen Buch zwischen den Geschwistern Tamara, Elisabeth und Ingmar eskalieren. In Ihrer Kindheit ein Herz und eine Seele, haben sie sich im Laufe der Zeit auseinandergelebt. Seit Jahren ist Dauerstreit angesagt, sobald die drei Geschwister im Elternhaus eintreffen. Wie konnte es soweit kommen? Was hat einen Keil zwischen sie getrieben? Auf äußerst empathische und reflektierte Weise geht die Autorin diesen Fragen auf den Grund.

Nein, sie stammen nicht aus einer dysfunktionalen Familie, stellt die sensible Elisabeth in ihrem alten Zuhause fest. Ihre Eltern haben ihnen eine behütete Kindheit geboten. Viele schöne Erinnerungen sind in ihrem Elternhaus verankert. Hier scheint die Zeit still zu stehen. Der Walnussbaum, auf dem sie in ihrer Kindheit herumgeklettert ist, steht noch genauso wie ihre selbstgemalten Kunstwerke aus dem Kindergarten. Ihr Elternhaus wäre der ideale Ort, um Kraft zu tanken. Wenn da nur nicht die streitsüchtigen Geschwister wären! Diese sind mittlerweile zwischen Mitte Dreißig und Anfang Vierzig, verheiratet, haben eigene Kinder, stehen im Berufsleben. Von dem einstigen Band ist allerdings nichts mehr zu spüren. Weiterlesen

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Seth Fried: Der Metropolist

Kann eine künstliche Intelligenz zum besten Freund des Menschen werden? Vor allem, wenn dieser Mensch ein sozial inkompatibler Nerd ist wie Henry Thompson, der einen Ruf als größten Korinthenkacker der Verkehrsbehörde genießt? Im Amerika der Zukunft haben sich Super-Citys wie Metropolis gebildet, in denen über 30 Millionen Menschen in futuristischen Wolkenkratzern leben und modernste Algorithmen den Verkehr samt Versorgungsfluss regeln. Doch es ist nicht alles Gold, was glänzt. Ein Anschlagsserie hat den Supercomputer der Behörde außer Kraft gesetzt und die Zentrale zum Einsturz gebracht. Zudem wurde die Tochter des Bürgermeisters von Metropolis entführt. Henry muss nun beweisen, dass mehr in ihm steckt, als nur ein gesetzestreuer Bürokrat. Er begibt sich in die Höhle des Löwen mit einem außergewöhnlichen Partner an seiner Seite. Der künstlichen Intelligenz OWEN.

Die stellt sich schon bald als menschlicher, egozentrischer und genusssüchtiger heraus, als eine Person aus Fleisch und Blut. OWEN – oder vielmehr seine Projektion – entwickelt eine Vorliebe für Alkohol, sinniert stundenlang über die perfekte Gentleman-Garderobe und reagiert äußert bockig, wenn seine Vorschläge kein Gehör finden. Kein Wunder, vollzog sich OWENs Sozialisierung über den Konsum von Filmklassikern aus den 50er und 60er Jahre. Weiterlesen

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Gregor Sander: Alles richtig gemacht

Auch 30 Jahre nach dem Mauerfall ist das Thema Ost-West-Beziehungen immer noch aktuell. Der in Schwerin geborene und mit dem 3Sat-Preis ausgezeichnete Autor Gregor Sander macht dies ebenso zum Thema, indem er seine zwei Hauptprotagonisten vor und nach der Wende begleitet. Die Reise beginnt in Roststock, führt nach Berlin, beschreibt die Metamorphose der Stadt vom Plattenbau zur Hippster-Hochburg – und sie baut kleine Schlenker durch Irland, Frankreich und New York ein.

Im Mittelpunkt stehen die beiden Freunde Thomas und Daniel, die sich im Alter von 13 Jahren in Roststock kennenlernen. Beide sind sehr unterschiedlich. Es vereint sie der Außenseiterstatus, den sie in der Klasse einnehmen. Daniel wächst mit seiner alleinerziehenden Mutter, die ihn bereits mit 17 Jahren zur Welt gebracht hat, in ärmlichen, unkonventionellen Verhältnissen auf. Für den aus einer bürgerlichen Familie stammenden Thomas ist dies Neuland. Bald wird Daniels Mutter zum Objekt seiner sexuellen Phantasien. Während die beiden sich ins Erwachsenenleben, in Partys, Drogen und erste Beziehungen stürzen, geben sie sich stets Halt. Zum Beispiel als ihre Familien zerfallen, deren Mitglieder nach Öffnung der Mauer in den Westen ziehen oder am neuen Wirtschaftssystem scheitern. Die beiden Freunde ziehen sogar als WG-Partner zusammen. Weiterlesen

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