Einst, vor langer, langer Zeit erschütterten zwei Kriege die Welt. Gemeinsam mit den Elfen kämpften die Menschen gegen die Drachen, Magie war damals allgegenwärtig. Seit dem ersten Drachenkrieg sind die Elfen verschwunden, man munkelt, sie haben sich nur aus den jungen Königreichen zurückgezogen, im zweiten Drachenkrieg konnten die Lindwürmer von den Zauberern, unter großen Opfern insbesondere bei der Zivilbevölkerung, endgültig besiegt werden. Ungeschickt, dass sich eine der Drachen in Gestalt einer menschlichen Magierin unerkannt unter die wenigen überlebenden Zauberfähigen gemischt hat. Sie täuscht nicht nur ihre Kollegen, auch die Lehrlinge der Zauberer werden an der Nase herumgeführt. Dass die Magiekundigen selbst nicht unbedingt integer agieren, dass sie ihre Lehrlinge dazu nutzen, diesen Lebenskraft für die eigene Jugend zu entziehen, weiss niemand.
Alles ändert sich, als die überlebenden Drachen auf die Welt zurückkehren und es diesen in einem nekromantischen Ritual gelingt, Yolsulgur, den besiegten Drachenkönig aus dem Totenreich zurückzuholen. Mit dessen Wissen um die Nekromantie stellen sie ein Heer auf, wie es die Welt größer, mächtiger und furchteinflößender noch nie gesehen hat – ein Heer der Toten. Diesem gegenüber die mehr als brüchige Allianz des letzten Magiers, der ehemaligen Zauberlehrlinge und der Menschen … Weiterlesen



Mirjems Vater ist von Beruf Pfandleiher. Der Beruf selbst ist verschrien, alle schimpfen auf die gierigen Finanziers, doch wenn Not am Mann ist, geht doch ein Jeder zu ihnen hin. Ganz ungeschickt ist es, wenn der Pfandleiher dann ein zu großes Herz hat und seine Schulden nicht eintreibt. Mirjems Vater ist ein Mann mit einem Herz, was viele, zu Viele seiner Schuldner ausnützen.



Briançon liegt am A. der Welt. Zumindest glaubt der sechzehn-jährige Léo Mellino dies, der in dem Kaff bei seiner allein erziehenden Mutter aufwächst. Sein Vater ist seit Jahren verschwunden, entsprechende Nachfragen werden von seiner Mom nicht eben gerne gesehen oder positiv aufgenommen. Dass diese mit ihrer Tätigkeit als Spielzeugmacherin ihren Lebensunterhalt bestreitet, macht es für den Jungen auch nicht einfacher. Damit kann man in der Klasse nicht wirklich angeben. Eines Nachts bekommt er mit, wie ein kleingewachsene Mann seine Mutter besucht. Ein Kunde ist dies nicht, so viel kann er aus den Fetzen, die er unfreiwillig, na gut, er hat gelauscht, mithört schließen. Dann fällt der Name seines Vaters – jetzt wird es so richtig interessant. Der Unbekannte fordert das letzte Werkstück seines Vaters, ein mechanisches Herz.