Sie wuchs auf der Sonnenseite des Lebens auf. Die Rede ist von Grace, ein Surfer-Girl aus San Diego, ein Mädchen an der Grenze zur Erwachsenen, die jäh und unerwartet aus ihrem Idyll gerissen wird. Ausgerechnet nach einem unnötigen Streit, nach harten, herausgeschrienen Worten, verunglücken ihre Eltern und lassen sie allein auf der Welt zurück. Einen Onkel hat sie, passenderweise Leiter eines elitären Internats in den Weiten Alaskas. Ihre Cousine holt sie, die bislang Schnee nur aus dem TV kannte, mit einem Schneemobil am Flughafen im Nirgendwo ab, dann geht es in die Wildnis.
Abseits jeglicher Zivilisation taucht dann das Internat auf. Ein Bau, der sie an die Schlösser und Burgen Europas erinnert, bestückt mit Gargoylen und im Inneren Schüler, die sie alle ablehnen. Vehement ablehnen, mal abgesehen von ihrer Cousine und dem Bad Boy der Schule. Gleich zu Beginn ihres Aufenthalts bekommt sie eine Warnung mit auf den Weg. Niemanden, aber wirklich Keinem zu trauen, sich immer eine Fluchtmöglichkeit suchen und offenhalten. Gleich in der ersten Nacht wollen zwei Mitschüler sie leichtbekleidet vor die Tür werfen – bei minus 20 Grad! Sie sollte die Warnung und den damit verbundenen Rat also besser beherzigen. Weiterlesen








