Ein kleines hundertjähriges Steinhaus an der irischen Atlantikküste wird zum neuen Lebensbereich einer Ich-Erzählerin.
Die damit einhergehende Rückbesinnung auf die Natur und das Alleinsein schärft den Blick der jungen Protagonistin auf das Elementare. So entsteht eine andere Wahrnehmung, das Leben wird neu fokussiert. Wie sie damit umgeht, was sie bewegt, welchen Gedanken und welchem Tun sie nun nachgeht, schildert die Autorin in kurzen, ganz unterschiedlichen, nicht zusammenhängenden Kapiteln, die auch eigene Interpretationen zulassen.
Die dichte Sprache reflektiert das aufs Notwendigste reduzierte Leben der Protagonistin. In ihren nicht immer leicht zu durchdringenden Gedanken spielt sich eine Revolte ab. Hierbei rückt das ansonsten oft Unbeachtete, Selbstverständliche in den Mittelpunkt. So kann unter anderem das Klacken des Messers beim Zerkleinern von Nüssen zum verzaubernden schamanischen Singsang für sie werden. Weiterlesen








