Der deutsche Schriftsteller Willi Achten, geboren 1958, hat mit „Die Einmaligkeit des Lebens“ einen Roman geschaffen, der sich intensiv mit den Themen Nähe, Ohnmacht und dem Abschied beschäftigt. Die Geschichte dreht sich um die Brüder Simon und Vinzenz, deren lebenslange Bindung durch eine Vielzahl von Erinnerungen geprägt ist.
Geschickt eingeflochtene Rückblenden lassen bestimmte vergangene Momente lebendig werden, die die Beziehung der Brüder geprägt haben. Die Episode aus der Osterwoche 1988, in der Simon in einem Akt der Rebellion den Judas von einem berühmten Schnitzaltar reißt, ist dabei besonders eindrücklich. Diese Szene illustriert nicht nur die jugendliche Impulsivität Simons, sondern auch die schützende Rolle, die Vinzenz für seinen jüngeren Bruder einnimmt.
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