Joe R. Lansdale: Mucho Mojo: Ein Hap & Leonard-Roman

lansIn LaBorde, Texas ticken die Uhren noch ein wenig anders, als in den großen Metropolen. Hier trennt eine scheinbar unüberbrückbare Kluft Schwarz von Weiß, Arm von Reich, Gebildet von Proletenhaft.
Rednecks sind hier genauso heimisch wie Nigger, beide leben oftmals nur von einer Straße getrennt, von der staatlichen Stütze, vom Dealen und der Prostitution.

In dieser Umgebung ist Leonard bei seinem Onkel aufgewachsen. Als Leonard dann sein Coming Out hatte, und sich zu seiner Homosexualität bekannte, wandt sich sein Onkel von ihm ab. Weiterlesen →

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Emelie Schepp: Nebelkind

nebelAls Kerstin Juhlén ihren Mann Hans, den Leiter des Amtes für Migration und Asylfragen der Stadt, tot auffindet, als sie nach Hause kommt, ruft sie sofort die Polizei. Doch im Haus gibt es keine fremden Spuren. Lediglich ein Fenster ist geöffnet und die Fingerabdrücke eines Kindes findet sich in seiner Nähe. Doch die Juhléns hatten gar keine Kinder! Und dennoch wurde Hans Juhlén erschossen. Schnell gerät die Ehefrau unter Verdacht. Doch die Ermittler Henrik und Mia sowie die Staatsanwältin Jana glauben, dass die Geschichte weit komplexer ist. Sie beginnen, fieberhaft nach dem Kind zu suchen. Weiterlesen →

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Ursula Poznanski & Arno Strobel: Fremd

fremdJoanna ist allein zu Haus. Auf einmal dringt ein Fremder ein. Ein Einbrecher, sie ist sich sicher. Aber der Fremde behauptet, ihr Verlobter Erik zu sein. Verlobter? Joanna ist Single. Warum gibt es keine Sachen von ihm im Haus? Wer ist er? Ist sie plötzlich verrückt geworden? Sie lässt sich auf den Fremden ein und gewinnt ihn lieb, auch wenn sie nach wie vor davon überzeugt ist, ihn nie zuvor gesehen zu haben. Aber irgendwas stimmt nicht, sie tut seltsame Dinge, die sie nicht versteht. Hat er doch recht? Weiterlesen →

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Reinhard Rohn: Leise, stirb leise

leiseVor 26 Jahren hat Roger Trepper eine Prostituierte umgebracht. Weil er wenige Wochen später heiraten und ein neues Leben beginnen wollte.
26 Jahre hat er die Tat verschwiegen und war ein glücklicher Familienvater. Jetzt wird auf die selbe Art wieder eine Prostituierte umgebracht. Hat einer der beiden Söhne von Trepper etwas damit zu tun? Ein Unbekannter stellt ihm nach, bringt die Mitglieder seiner Familie in Gefahr und schließlich Trepper in seine Gewalt. Und Kommissarin Lena Larcher, die viele privaten Probleme mit sich herumschleppt, tappt lange im Dunkeln.
Spannend erzählt Reinhard Rohn den Krimi „Leise, stirb leise“ aus zwei ständig wechselnden Erzählperspektiven. Und am Ende ist man als Leser überrascht. – Lesenswert.

Reinhard Rohn: Leise, stirb leise.
dtv, Juli 2015.
320 Seiten, Taschenbuch, 9,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Sibyl Quinke: Tod in der Tuchagentur

todAm Tag des 175-jährigen Firmenjubiläums der Tuchagentur de Broers will der Inhaber Paul de Broers seiner unehelichen Tochter Anteile an der Firma überschreiben. Doch Swantje erscheint morgens nicht zum angesetzten Notartermin und wird in der de Broerschen Villa tot, in ihrem Erbrochenen liegend, von Pauls Schwager Bertold aufgefunden.

Während Paul langsam begreift, dass Swantje ermordet worden ist, weigert seine Mutter Marie-Claire sich, die Polizei einzuschalten und lässt die Tote schleunigst vom Bestatter abtransportieren. Eine Leiche im Haus soll die Feierlichkeiten anlässlich des Jubiläums nicht stören. Weiterlesen →

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Andrea Camilleri: Aussetzer

ausDie Montalbano-Krimis von Andrea Camilleri sind inzwischen Kultbücher. Statt der kleinstädtischen Machenschaften auf Sizilien beschreibt der 90-jährige Italiener in seinem neuen Krimi nun großbürgerliches Milieu in Mailand. Das gelingt weniger gut als in den „Montalbano-Krimis, die viel mehr Atmosphäre und letztlich auch Spannung haben.
Im „Aussetzer“ ist das Thema aktuell, aber die Figuren sind nicht so schlüssig durchleuchtet wie der sizilianische Kommissar Montalbano. Es geht um gierige Topmanager, Kapitalismus und Firmenbosse, die sich von erotischen Gefühlen leiten lassen.
Mauro De Blasis ist Geschäftsführer eines großen Unternehmens und geht skrupellos mit den Angestellten um, als es seiner Firma schlecht geht.
Aber mit 42 Jahren hat er das Gehirn eines 80-Jährigen. – Eine rätselhafte Krankheit, hinter der doch wohl kein Tumor steckt.
Camilleri entwickelt ein Verwirrspiel um Liebe und Hass, Verra und Leidenschaft. Aber so richtig warm wird man mit den Figuren und der Geschichte nicht.

Andrea Camilleri: Aussetzer.
Kindler, November 2015.
208 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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S. K. Tremayne: Eisige Schwestern

eisVor einem Jahr ist in Sarahs Familie das Unfassbare geschehen. Ihre damals 6-jährige eineiige Zwillingstochter Lydia ist von einer Balkonbrüstung gefallen und gestorben. In Trauer blieben Sarah, ihr Mann Angus und die andere Tochter Kirstie zurück. Doch nun müssen die Ereignisse von neuem aufgearbeitet werden, dann Kirstie behauptet steif und fest, dass sie Lydia sei und eigentlich Kirstie bei dem Unfall zu Tode gekommen sei. Sarah ist geschockt und kann nicht glauben, dass ihnen bei der Identifizierung des Kindes ein Fehler unterlaufen sein soll. Aber wie soll man keine Fehler machen, wenn sich diese beiden Zwillinge bis ins kleinste Detail gleichen? Weiterlesen →

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Donna Leon: Commissario Brunetti 24: Endlich mein

meinDer allererste Fall für Donna Leons Commissario Brunetti, ließ den venezianischen Ermittler 1923 am Opernhaus „La Venice“ ermitteln. Und dieses „Venezianische Finale“ gehört immer noch zu den schönsten Brunetti-Krimis. Im 24. Fall knüpft die Bestseller-Autorin daran an.
„Endlich mein“ ist eine Art Fortsetzung des „Venezianischen Finale“. Sopranistin Flavia Petrelli ist wieder in der Stadt und inzwischen ein Weltstar. In Venedig singt sie die Titelrolle in Puccinis „Tosca“, bewundert von Brunetti, seiner Frau Paola, den Schwiegereltern und vielen anderen. Leider auch von einem Stalker. Der schickt gelbe Rosen, teuren Schmuck, stößt eine Gesangsstudentin von einer Brücke und überfällt Flavia Petrellis Freund. Weiterlesen →

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Maria Lang: Tragödie auf einem Landfriedhof

mariaDraußen rieseln die Schneeflocken auf das beschauliche Dörfchen Västlinge, drinnen im Pfarrhaus feiern Puck Bure, ihr Ehemann Einar, ihr Vater Johannes Ekstedt und dessen Bruder, der verwitwete Pfarrer Tord Ekstedt, Heiligabend. Die Idylle könnte perfekter nicht sein. Bis die Nachbarin Barbara Sandell völlig aufgelöst hereinschneit: Ihr Mann Arne ist verschwunden. Man begibt sich gemeinsam auf die Suche nach ihm und schon bald ist klar, dass in dem beschaulichen Örtchen ein Mörder unterwegs ist… Weiterlesen →

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Gabriella Wollenhaupt u.a.: Mörderische Mandelhörnchen – Kulinarisches aus der Grappa-Küche

mandelDie Bierstedter Polizeireporterin Maria Grappa löste im Mai 2015 ihren 25. Fall. Für die Food-Coachin Nicole Schreiber aus Wetter Anlass genug, die Rezepte aus der Krimireihe anlässlich des Jubiläums auf ihre Alltagstauglichkeit zu testen.

Denn die dienstälteste Ermittlerin einer deutschen Krimireihe jagt nicht nur mit Eifer Verbrecher im Revier, sie gibt auch leidenschaftlich gern kulinarische Tipps. Aus jedem der fünfundzwanzig Grappa-Krimis hat Schreiber ein Rezept ausgesucht und es nachgekocht oder –gebacken. Weiterlesen →

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