Tara freut sich auf ein Wochenende allein. Ihre 17-jährige Tochter Rosie schläft bei einer Freundin, der Sohn Spencer bei den Großeltern und ihr Mann ist beruflich im fernen New York. Tara will endlich weiter an ihrem Gemälde arbeiten. Als sie eine Nachricht von ihrer Nachbarin Serena erhält, geht sie sofort nach nebenan. Doch es scheint ein Problem bei der Zus
tellung der Nachricht gegeben zu habe, denn Serena ist gar nicht da, ihr Ehemann Lee aber schon. Lee lädt Tara auf ein Glas Wein ein. Es werden zwei, dann drei. Am nächsten Morgen erwacht Tara in einem fremden Bett, Lees und Serenas Bett! Nackt. Neben ihr der ebenfalls unbekleidete Lee. Auf den zweiten Blick muss Tara feststellen, dass Lee tot ist. Erstochen liegt er neben ihr. Tara flüchtet kopflos und geht auch nicht zur Polizei. Doch als sich der Verdacht erhärtet, dass ihre eigene Tochter Rosie etwas mit der Sache zu tun haben könnte, beginnt Tara erst recht zu zweifeln.
Kathryn Crofts neuer Roman ist im Wesentlichen gut. Es passiert in der Nachbarschaft ein Mord und alle älteren Mitglieder einer anderen Familie kommen als Tatverdächtige in Frage. Weiterlesen



drei verschiedene Suspense-Ebenen machen das Buch zu einem Pageturner par excellence. Da geriet sogar Stephen King ins Schwärmen…
Da haben sich drei gesucht und gefunden: das Autorenduo Gallert/Reiter und ihr Protagonist, der Polizeiseelsorger Martin Bauer. Offensichtlich haben die Autoren ihre Nische im Krimigenre gefunden, denn Martin Bauers erster Fall „Glaube, Liebe, Tod“, der 2017 bei Ullstein erschienen ist, zog viele Leser in seinen Bann. Schon kurze Zeit später präsentieren sie den zweiten Fall des Pfarrers und seiner Mitstreiterin, der Kommissarin Verena Dohr.

