„Noch 34 Tage bis zum zweiten Mord“ (S. 9).
Was für ein erster Satz! Wer würde da nicht sofort weiterlesen wollen.
Und das Weiterlesen lohnt sich. Ich habe schon lange nicht mehr so einen gut konstruierten und gut aufgebauten Kriminalroman gelesen. Dabei sind die bisherigen Romane von Eric Berg alle gut, der eine mehr, der andere weniger. Aber wie er hier die Spannung hochhält, wie er die Spuren auslegt und die Leserin immer wieder in die Irre führt, so dass man auf jeder neuen Seite einen neuen Täter in Verdacht hat, das ist schon genial.
Auf der Ostseeinsel Usedom wurde eine junge Frau brutal ermordet. Eine Frau, die jeder kannte und schätzte. Als Mörder vor Gericht steht Holger Simonsmeyer, Hotelier in dem kleinen Dorf, aus dem auch die Tote stammte. Doch er wird freigesprochen. Das Entsetzen im Dorf ist groß, alle dort halten ihn dennoch für den Täter. Außer seiner Frau und seinen Söhnen, die unerschütterlich zu ihm halten.
Dann geschieht ein zweiter Mord und wenig später steht das Haus der Simonsmeyers in Flammen und vier Menschen kommen darin ums Leben. Weiterlesen








