Ich durfte die Mönchengladbacher Autorin Anja Wedershoven 2013 kennenlernen, als ihr erstes Buch „Schürfwunden“ erschien. Das Romandebüt über die Umsiedlungen im Zusammenhang mit dem Kohletagebau Garzweiler hatte mich fasziniert und begeistert. Daher habe ich mich gefreut, als ich entdeckte, dass jetzt von ihr ein Krimi bei emons erschienen ist.
„Im Schatten der Kopfweiden“ erzählt von dem Mord an einer jungen Kinderärztin, die in Geldern am Niederrhein zwischen Mülltonnen gefunden wurde. In dem Fall ermittelt zusammen mit ihren Kollegen die junge, gerade aus Berlin in ihre alte Heimat zurückgekehrte Kommissarin Johanna Brenner. Ziemlich schnell kommen die Beamten auf die Spur eines Stalkers, der die Kinderärztin verfolgte und sie belästigte. Doch ist das der einzig mögliche Täter?
Die Geschichte wird aus mehreren Perspektiven berichtet, die manchmal etwas unvermittelt wechseln. Da ist einmal die Kommissarin, Johanna, die nicht so ganz freiwillig an den Niederrhein zurückkehrte. In Berlin, wo sie die letzten Jahre verbrachte, hatte es einen dramatischen Vorfall gegeben, der zu ihrer Versetzung führte. Zum anderen verfolgen wir die Handlung aus der Sicht von Axel, Johannas Kollegen, der ihr zunächst offen und freundlich begegnet, nach und nach aber doch auch Vorbehalte entwickelt. Weiterlesen




Kluftinger bleibt sich treu. Oder vielmehr Klüpfel und Kobr bleiben sich treu. Denn auch in diesem neuesten Band um den kauzigen Allgäuer Kommissar bleibt alles beim Alten. Und das bezieht sich diesmal sogar auf den Kriminalfall, den Kluftiger und sein Team zu lösen haben.


