Ella Durand aus New Orleans gehört zu der Fabulierer-Familie, die die Grenze zu den Dunkelreichen bewacht. An ihnen ist es, die Seelen ins Jenseits weiterzuleiten, dafür zu sorgen, dass der Frieden gewahrt wird. Dabei nutzen sie ihre eigene Magie des Fabulierens, werden aber vom Rest der magischen Welt verachtet, ja ausgegrenzt. Ella wird als erste aus den Reihen der Fabulierer ausgewählt, die in luftiger Höhe schwebende Schule der Marveller zu besuchen. Es geht um nichts weniger, als die Diskriminierung abzuschaffen, Vorurteile zu überwinden und die Gemeinschaft der magisch Begabten ein klein wenig gerechter zu machen.
Dass es unsere Ella nicht leicht haben würde an der Eliteschule der Marveller, war allen, auch ihr, von vorne herein klar. Dass sie aber auf derart fiese, neidische Mitschülerinnen treffen würde, verletzt sie. Auch wenn sie sich nach außen hin nicht anmerken lässt, gehen ihr die Bosheiten ganz schön an die Nieren. Dabei versucht sie es wirklich, ihr Temperament zu zügeln, offen und freundlich zu sein, allein, die Abkömmlinge der angesehenen Marveller-Clans dissen sie, wo es nur geht. Weiterlesen
Das kennt wohl jeder, der kleine Kinder hat: Wenn Mama oder Papa bestimmte Sachen sagen, funktionieren die Kinderohren einfach nicht richtig. Alles Wichtige kriegt man zwar mit, aber besonders schlimm ausgeprägt ist die temporäre Taubheit bei jeglichen Aufforderungen. Vor allem „Aufräumen“ oder „Wegpacken“ sind Wörter, die den kindlichen Gehörgang einfach nicht passieren wollen.

Jedes Kind hat es schon mehr als einmal gespürt und kennt es: Ein komisches Gefühl. Plötzliches ist es da. Manchmal macht es einem Angst, manchmal ist es nur ein wenig unangenehm. Auf jeden Fall fühlt man sich nicht gut damit. Und genau so wird es auch in diesem Buch beschrieben: „Niemand weiß, wie ich aussehe, ich bin unsichtbar“.
Die Hirsche machen einen Ausflug mit ihrem super-schicken Cabrio und finden auf einer wunderschönen Wiese an einem ruhigen und idyllischen See einen Geheimplatz. Sie freuen sich riesig – denn wer will nicht unbedingt einen Geheimplatz haben? Und dann auch noch so einen wunderschönen, den niemand außer ihnen kennt. Der Ausflug scheint perfekt zu werden: Sie hören Musik auf dem tollen Radio im Cabrio und tanzen auf der Blumenwiese. In der Tat ein perfekter Ausflug… Aber dann kommt auf einmal ein Schwein vorbei und breitet seine Decke am Seeufer aus. Und die Maus und die Katze, sogar die Hühner und der Wetterfrosch! Sie alle treffen sich am See und haben Spaß – aber das dürfen sie doch nicht! Es ist immerhin der Geheimplatz der Hirsche! Nur ist er offenbar nicht ganz so geheim und ruhig und idyllisch ist auch nichts mehr bei dem ganzen Geschnatter und Gelächter. Die Hirsche haben sofort schlechte Laune. 


