Anthony Ryan: Das Lied des Wolfes: Rabenklinge 01

Nach seiner Rabenschatten-Trilogie nun also die Rabenklingen-Serie. Die Vorgänger-Trilogie begann mit zwei außerordentlich guten ersten Bänden und einem Helden, der mit so viel Tiefe gezeichnet wurde, dass es eine helle Freude war, die Bücher zu verschlingen. Leider war der letzte Teil der Rabenschatten sehr enttäuschend und das Ende hinterließ beim erwartungsvollen Leser ein schales Gefühl.

In „Rabenklinge 1: Das Lied des Wolfes“ findet Ryan wieder zu den Anfängen zurück. Vaelin wird wieder mit dem Verbündeten konfrontiert und begibt sich auf die Suche nach seiner verlorenen Liebe Sheryn. Alte Gefährten und neue Freunde begleiten ihn in asiatisch anmutende Länder. Dort trifft er auf seinen direkten Gegner – Kehlbrand, den Anführer der Barbarenhorde „Stahlhast“. Ryan lässt über längere Strecken des Buchs Kehlbrands Schwester Luralyn vom Aufstieg ihres Bruders erzählen. Sie ist eine „Begabte“, so wie Vaelin es einst auch war. Für ihn war seine magische Begabung sein „Lied“, das er allerdings bereits in der Rabenschatten-Trilogie verloren hat. Nach einigen Fährnissen treffen Kehlbrand und Vaelin, beide im jeweils eigenen Volk die „Dunkelklinge“ genannt, zusammen. Bei dieser Begegnung tritt das Lied, das bisher nur vage beschrieben war,  in den Fokus der Erzählung. Auch wird klar, dass Kehlbrand und seine Anhänger die Feinde sind, mit denen Vaelin es in der Folge zu tun haben wird. Weiterlesen

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Thilo Corzilius: Diebe der Nacht

Die Bretter, die die Welt bedeuten sind auch der umherziehenden Schauspieler-Truppe, die sich selbst die „Herbstgänger“ nennt eine willkommene, vertraute Bühne. Wo auch immer sie gastieren, führen sie Theaterstücke auf, verzaubern ihr Publikum durch mitreißende Darbietungen und, ja auch durch große Kunst. Daneben und unbemerkt von allen, bis auf ihr jeweiligen Opfer haben sie sich auf Trickbetrug spezialisiert. Da wird reichen Adeligen schon einmal ein heruntergekommenes Theater angedreht, da werden Despoten geschröpft und eingebildete Fatzke der Lächerlichkeit preisgegeben. Im Sommer zieht die Theatertruppe in die malerisch gelegene Lagunenstadt Mosmerano. Dank ausgefeilter Mechanik ist die Bühne und sind die Zuschauerreihen in Minutenschnelle aufgebaut, der Coup kann beginnen. Eigentlich wollen sie nur dem Herrscher ein gefälschtes Bild für dessen Sammlung andrehen. Doch dann trifft ihr Anführer auf einen verflossenen Liebhaber, verliert dabei, wie ein weiterer der Truppe sein Leben und die Dinge beginnen so richtig interessant zu werden.

Es geht um Überbleibsel einer ausgestorbenen Rasse. Die Schöpfungen sind voller Leben und Magie – aber auch gefährlich, kann man sie doch als desaströse Waffen einsetzen.   Um einen verheerenden Krieg zu vermeiden, um die Pläne despotischer Menschen zu vereiteln muss der junge Dieb und Mechanist Glin, der die Führung der Truppe übernommen hat, über sich selbst hinauswachsen – in seinem größten Coup . Weiterlesen

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Ben Aaronovitch: Ein weißer Schwan in Tabernacle Street

Peter Grant wird Papa! Er hat ja nun wirklich schon so einiges durchgemacht, überstanden und mehr oder minder verarbeitet. Aber, seitdem seine Holde, die Flussgöttin Beverly in anderen Umständen ist, hat sich sein Leben definitiv verändert.

Nicht länger gehört er zum Folly, der zwar nicht geheimen, aber doch unbekannten Spezialeinheit der Polizei für übernatürliche Verbrechen. Er wurde mehr oder minder deutlich aufgefordert zu gehen, als ein ihm zugewiesener Verdächtiger den Löffel abgibt. So zumindest berichtet er es seinem neuen Boss – dem Sicherheitschef der Serious Cybernetics Corporation. Jetzt soll er, als Sicherheitsheini vom Dienst, in dem florierenden Unternehmen eines australischen Multi-Milliardärs einen Maulwurf suchen. Hinter dem Under-Cover Einsatz steckt natürlich ein Verbrechen, das aufzuklären ist. Man vermutet eben jener Milliardär hat eine Mary-Maschine in seinem Besitz – eine Maschine, mit der man Magie wirken kann, eine Maschine, die mehr als gefährlich sein dürfte – und Peter darf sie, die Hintermänner suchen und versuchen, die anstehende Katastrophe zu verhindern… Weiterlesen

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Jennifer L. Armentrout: Cursed: Die Hoffnung liegt hinter der Dunkelheit

Mit fünfzehn Jahren zu sterben ist eine Tragödie. Noch schlimmer ist es allerdings, von seiner magisch begabten kleinen Schwester wieder zum Leben erweckt zu werden. Das ist zumindest Embers Meinung. Vor zwei Jahren starb sie bei einem Autounfall und wurde von ihrer Schwester zurückgebracht, doch das hatte Folgen: Seit diesem Zeitpunkt, stirbt alles Lebendige, was Ember berührt; Pflanzen, Tiere, Menschen.

Nicht nur, dass dieser Fluch ihr Privatleben extrem einschränkt, seit dem Unfall, bei dem auch ihr Vater ums Leben kam, befindet ihre Mutter sich in einem Schockzustand und Ember trägt die alleinige Verantwortung für ihre inzwischen fünf Jahre alte Schwester Olivia.

All dies führt dazu, dass Ember sich von ihren Mitmenschen abschottet, vor allem aus Angst, jemanden mit einer Berührung zu töten. Bei einem Übergriff auf sie geschieht das Entsetzliche: Ihr Angreifer stirbt.

Was folgt, ist eine Kette unvorhergesehener Ereignisse: Ember und Olivia werden entführt und landen im Haus eines Mannes, der Kindern ein Zuhause gibt, die ebenso übernatürliche Gaben haben, wie die beiden. Über Embers Anwesenheit ist niemand erfreut. Während Olivias Gabe als Wunder angesehen wird, soll ihre unnatürlich und nur durch ihren Tod hergeführt worden sein. Weiterlesen

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Robert Jackson Bennett: Der Schlüssel der Magie 01: Die Diebin

Sancia hat es im Leben wahrlich nicht leicht gehabt. Aufgewachsen als Sklavin auf einer Plantage hat man an ihr widerliche Experimente durchgeführt. Seitdem hat sie eine metallene Platte im Kopf, auf der die Forscher Skriben eingraviert haben. Vor ihr hat die Operation niemand überlebt, ihr aber gelingt es nicht nur, ihre Peiniger leiden zu lassen, sondern auch zu fliehen.

Die Skriben sorgen dafür, dass sie Gegenstände in ihrem Geist hören kann. Türen verraten ihr, wie man sie öffnet, Böden wer zuletzt oder gerade drauf gelaufen ist, Tresore, was in ihnen versteckt ist. Die Folge ist klar – um in der Metropole Tevanne zu überleben, muss Sancia Geld machen – und mit ihrer Gabe wird sie zur besten Diebin der Stadt. Und genau diese wird angeheuert, aus einem streng bewachten Lagerhaus im Hafen ein kleines Kästchen zu stehlen. Immerhin 20.000 Duvoten soll ihr der Raub einbringen – leicht verdientes Geld denkt sie. Dass bei dem Coup das ganze Viertel in Flammen aufgeht, war so nicht gedacht, doch – wie immer – gelingt ihr der Diebstahl. Nur zu bald merkt sie, dass sie etwas ganz Besonderen gestohlen hat – alle fünf Häuser der Stadt inklusive ihres Auftraggebers sind hinter ihr her, fliegende Söldner, heften sich an ihre Fersen, und auch der Hauptmann der Wasserwacht stellt ihr nach.

Dass sie in dem Kästchen einen skripierten Schlüssel des alten Reiches findet, der nicht nur absolut jedes Schloß öffnet, sondern sich auch mit ihr unterhält macht die Sache dann interessant – kann man doch die Realität mittels des Götteralphabets überzeugen, sich ganz anders als gewohnt zu verhalten. Ergo geht es für die Anführer der Handelshäuser einmal mehr um die Suche nach absoluter, gottähnlicher Macht und Unsterblichkeit – und für unsere Heldin um nichts weniger, als ihr Leben … Weiterlesen

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Genevieve Cogman: Die Bibliothekare 06: Die verborgene Geschichte

Irene Winter ist Bibliothekarin. Nun haben wir, wenn wir das Wort Bibliothekarin hören, ein bestimmtes Bild im Kopf. Eine graue Maus mit großer Brille, eher unauffällig und introvertiert, zurückhaltend und ja ich weiß, ein Klischee, aber in aller Regel auch unattraktiv. Eine unabhängig vom biologischen Alter alte Jungfer, die ihre Erfüllung zwischen den Zeilen ihrer Lektüre findet.

Allerdings ist unsere Erzählerin so ziemlich, nein, eigentlich in Tuto das Gegenteil von dem, was man sich unter einer Bibliothekarin vorstellt. Attraktiv, mutig, anpackend, risikofreudig und wehrhaft. Eine wahre Power-Frau, die es liebt ins Abenteuer zu ziehen. Nachdem es ihr im letzten Band gelungen ist einen Friedenspakt zwischen Elfen und Drachen auszuhandeln und zu ratifizieren, könnte sie sich gemütlich und wohlverdient in ihrem Sessel zurücklehnen und ein gutes Buch schmökern.

Doch dann ruft – erneut – die Pflicht. Die Bibliothek sendet sie aus, ein Buch zu sichern, das alleine den Frieden auf einer der vielen Welten sichern kann. Ein Sammler, ein Elf namens Nemo besitzt das Buch – doch er fordert, wie kann es aiúch anders sein, als Preis für die Herausgabe einen Gegenleistung. Zusammen mit einer mehr als gemischten Truppe Helfer, Schurken mit jeweils eigenen Motiven allesamt, sollen Irene und Drachenprinz Kai aus dem Museum in Wien ein großes Gemälde besorgen, sprich stehlen. Weiterlesen

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Susanna Clarke: Piranesi

Willkommen im Haus. Das Haus, das die Welt ist, in der neben dreizehn Skeletten auch zwei Menschen wohnen. Der Andere, ein älterer Gelehrter und Piranesi – so hat ihn der Ältere getauft – der nicht weiß, woher er kommt und wohin ihn sein Weg führt. Zweimal jede Woche treffen sich die beiden, jeweils für eine Stunde – länger hat der Andere keine Zeit. Dazwischen führt Piranesi ein Tagebuch, in dem er seine Entdeckungen festhält. Er erkundet die unzähligen Säle, die mit Statuen in verschiedenen Größen gefüllt sind und deren Aussehen, Größe und Darstellung er minutiös festhält. In dem unteren Stockwerk des Hauses brandet ein Ozean an die Treppen und sorgt dafür, dass Piranesi nicht verhungert – Fische und Hummer dienen als Nahrung, Tang und Fischhäute als Material zum Beispiel seine an den Bügeln kaputte Brille zu reparieren.

Fünfzehn Menschen bewohnen das Haus – dreizehn Tote und die zwei Lebenden. Doch dann gelangt ein sechzehnter Mensch – der Prophet – ins labyrinthische Haus – ein Mensch, der auf der Suche nach einem Verschollenen ist. Doch kann und soll Piranesi diesem Menschen trauen? Weiterlesen

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Jin Yong: Die Legende der Adlerkrieger

Kennen, nein besser, mögen oder lieben Sie gar Kung-Fu Filme? Streifen, in denen Krieger durch die Luft fliegen, in denen sie sich nur mit ihrem Körper bekämpfen oder versiert mit geschliffenem Stahl aufeinander losgehen und versuchen, Gerechtigkeit zu finden? Nun, dann hätte ich vielleicht etwas für Sie. Eine Trilogie aus Fernost, besser gesagt aus Hongkong, die sowohl in Taiwan wie auch in Festland-China ein Bestseller war und ist, der sich bis heute mehr als doppelt so häufig wie Tolkiens „Herr der Ringe“ verkauft hat. Unnötig zu erwähnen, dass die Geschichte diverse Male sowohl für die große Leinwand, als auch für TV-Serien adaptiert wurde und in China wirklich jedes Kind die Handlung und ihre Helden kennt.

Der erste Band der Adlerkrieger Saga beginnt damit, dass wir zwei Bauern kennen lernen, die aus dem annektierten Norden in den Süden geflohen sind. Dass Beide auf eine mehr als angesehene Familiengeschichte zurückschauen können – einer derUrgroßväter war ein berühmter General, der andere gehörte zu den Rebellen des Lian Shan Po – sorgt dafür, dass sie des Kämpfens nicht unbedarft sind. Der Eine weiß einen Speer gar meisterlich zu handhaben, der Andere beherrscht die hohe Kunst des Kung Fu. Weiterlesen

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Jennifer Estep: Protect the Prince: Die Splitterkrone 2

Seit Everleigh Blair ihre hinterhältige und mordende Cousine Vasilia getötet hat, ist sie selbst Königin von Bellona – und das ist das letzte, was sie will. Nicht nur die Adeligen am Hof machen ihr mehr zu schaffen den je, auch ihre große Liebe Lucas Sullivan weigert sich, eine Beziehung mit ihr einzugehen, solange der Standesunterschied zwischen ihnen steht. Dass Vasilia eine schreckliche Königin war, die ihre Familie für den Thron ermordet hat und ihr Volk in einen Krieg führen wollte, ändert nichts daran, dass die meisten Untertanen in Evie eine Versagerin sehen, die nie an die Macht hätte kommen sollen.

Trotz der ständigen Kritik, den Vorwürfen und ihrem gebrochenen Herzen kämpft Evie für Bellona. Sie ist fest entschlossen, alles Nötige zu tun, um ihr Land und dessen Bewohner zu schützen. Aus diesem Grund tritt sie eine Reise nach Andvari an, um mit dessen König einen neuen Friedensvertrag auszuhandeln – ein riskantes Unterfangen, denn der Prinz und sein Gefolge des Landes wurden genau wie Evies Familie von Vasilia ermordet. Weiterlesen

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Brent Weeks: Licht Saga 07: Lichtbringer

Der Welt der sieben Satrapien steht ihr Untergang bevor. Das Reich, das auf der Ausnutzung der wenigen Begabten, die Licht in Luxin zu wandeln imstande sind, fußte, wird von der Flotte des Farbprinzen, einem selbsternannten Gott, Gottesbanne und den ausgebrannten Wandlern, die sich um ihn geschart haben, angegriffen.

Der Herrschende Lord Prisma, Gavon Guile ist derweil weitab der Chromeria beschäftigt. Er führt seine persönliche Vendetta mit dem Gott zu einem auch für ihn selbst überraschenden Ende. Seine Frau Karris, die als eiserne Weisse bereit ist ihr Leben für die ihr anvertrauten Mündel zu geben, wird derweil als vermeintliche Verräterin gefangen gesetzt. Kip und sein Großvater, Andross Gavine ahnen noch nicht, wer sich von ihnen Beiden als der verheissene Lichtbringer, Retter und Beschützer der Strapien und der Welt erweisen wird. Letztendlich dürfte dies aber auch, angesichts der drohenden Niederlage Dank der immens übermächtigen Flotte der Angreifer egal sein. Erschwerend kommt hinzu, dass auch das gebrochene Auge, der Assassinen-Orden, der schon so vielen Schwarzgardisten das Leben gekostet hat, sich als Verräter auf die Seite des Farbprinzen geschlagen hat. Teia, die den Orden vernichten sollte ist gescheitert – doch dann bekommt sie noch eine Chance entscheidend einzugreifen – doch der Preis dafür wäre immens … Weiterlesen

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