Jennifer L. Armentrout: Dark Elements 05: Goldene Wut

Als Tochter des Erzengels Michael ist Trinity die letzte noch lebende Trueborn, halb Mensch, halb Engel und es liegt an ihr, die Apokalypse aufzuhalten. Sie muss den Boten finden, einen mysteriösen Unbekannten, der wahllos Wächter wie Dämonen abschlachtet. An ihrer Seite hat sie den Wächter Zayne, der ihr persönlicher Beschützer ist, seit ihr früherer Beschützer und ehemals bester Freund Trinity verraten hat und an den Boten ausliefern wollte.

Die Suche nach dem Boten erweist sich als schwierig. Der Unbekannte scheint ihnen immer einen Schritt voraus zu sein und sich über die Unwissenheit seiner Jäger zu amüsieren. Seine Anwesenheit in der Stadt sorgt für immer mehr Opfer und unerklärliche Vorfälle.

Als sei die Aufgabe, die Welt zu retten, nicht schwer genug, muss Trinity auch noch gegen ihre Gefühle für Zayne ankämpfen. Eine Beziehung zwischen einer Trueborn und ihrem Wächter ist verboten und mit Konsequenzen verbunden, dennoch können weder Trinity noch Zayne sich immer gegen ihre Gefühle wehren. Dass sie durch die magische Verbindung, die sie teilen, die Gefühle des anderen so stark wie ihre eigenen wahrnehmen können, macht die Situation nicht einfacher … Weiterlesen

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Jennifer Estep: Elemental Assassin 15: Spinnenwinter

Was macht man, wenn man wie Gins Pflegebruder von der Mutter in Chattanooga, Georgia nicht Tennessee einen ganzen Vergnügungspark nebst Luxus Resort vererbt bekommt? Richtig, man macht Urlaub. Ferien mit der Geliebten und die Schwester nebst ihrem Lover lädt man gleich mit ein. Dass sie hier von ihren natürlich mehr als fiesen Gegnern bereits sehnsüchtig erwartet werden, kommt nun nicht wirklich überraschend. Mehr schon, dass es sich bei dem Vampir, der sie auf seiner Abschussliste hat, um einen alten Bekannten von Gins Mutter handelt. Es geht, wie kann es auch anders sein, natürlich um den Kreis, eine höchst geheime Gesellschaft Ashlands, die als Drahtzieher im geheimen hinter dem organisierten Verbrechen steckt. Und mit dem Kreis hat Gin noch so manche Rechnung offen – hat diese damals doch den Mord an ihrer Mutter gut geheißen. In der zum Park gehörenden Westernstadt kommt es dann zu einem Show-Down, der jeden Western neidisch macht – Marke, Gin gegen Riesen, eine Attentäterin mit Feuermagiekugeln und einem zu allem entschlossenen alten Vampir.

Wie jede wirklich gute Sitcom, letztlich ist die Geschichte der Attentäterin Gin Biance nichts anderes, muss die Story immer weitergehen. Was mit der Suche nach der Mörderin ihrer Schwester und der Mutter begann, das geht nun, nach einigen letztlich irrelevanten Zwischenplots, mit dem fünfzehnten (!) Band in seine zweite Runde. Nun macht sich die Spinne auf, die Drahtzieher hinter den Morden an ihrer Familie zu suchen. Weiterlesen

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Laura Purcell: Die stillen Gefährten: Eine viktorianische Geistergeschichte

Elise war voll des Glücks, hatte sie doch einen nicht nur reichen, sondern auch umschwärmten Junggesellen geehelicht. Nicht zuletzt verdankt ihr Bruder dem Adeligen, dass seine Fabrik vor dem Ruin bewahrt wurde. Zu ihrem Glück, der Londoner High Society anzugehören und die Ballsaison am Arm ihren Bräutigams zu besuchen, gesellt sich bald die freudige Nachricht, dass sie schwanger ist. Dann aber verstirbt ihr Mann unerwartet – die gute Sitte verlangt es, dass Elise sich zur Trauer die nächsten Jahre auf das abgelegene Familienanwesen zurückzieht. Schon die Fahrt in die Provinz, nur begleitet von der Cousine ihres verstorben Gatten, erweist sich als herausfordernd. Die Straßen sind bessere Feldwege, die Kutsche bleibt im Schlamm stecken, zu allem Übel fällt die Witwe hin und verunstaltet sich und ihre Robe. So kann, so will sie sich ihren neuen Untergebenen natürlich nicht präsentieren.

Als sie das heruntergekommene Anwesen, The Bridge, erstmals erblickt, ahnt sie, dass sie hier nicht glücklich wird. Statt im London des Jahres 1866 rauschende Bälle zu besuchen und das Zentrum der Society zu sein, nun also triste Provinz. Dazu kommt, dass haltlose Gerüchte die Runde machen, dass sie vielleicht gar am Ableben ihre Mannes nicht ganz unschuldig sein könnte. Kein Wunder, dass sie nicht einschlafen kann, und zusammen mit ihrer Zofe den merkwürdigen Geräuschen im Haus nachspürt. Sie stoßen auf eine verschlossene Tür, hinter der ein Geheimnis ihrer harrt. Eine Holzfigur, eine stille Gefährtin sowie Tagebücher der ehemaligen Hausherrin offenbaren eine wahrlich grausame Familientragödie – deren Auswirkungen sie zu spüren bekommen … Weiterlesen

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Kevin Hearne: Tinte und Siegel – Die Chronik des Siegelmagiers 01

Mit „Tinte und Siegel“ erzählt Kevin Hearne Neues aus der Welt des Eisernen Druiden. Seine Bücher gehören zum Genre der „Urban“ oder „Contamporary“ Fantasy, die sich dadurch auszeichnet, dass die Handlung nicht in fremden Fantasiewelten spielt, sondern in unserer realen Gegenwart angesiedelt ist. Das darf den Fantasyfan aber nicht abschrecken. Die Welt der Sagen, Mythen und Götter sickert ordentlich durch den dünnen Schleier unserer Realität.

In „Tinte und Siegel“ bemüht sich Aloysius „Al“ McBharrais seinen Pflichten als sogenannter Siegelagent in Glasgow nach zu kommen. Er betreibt als Tarnung eine Druckerei, ist aber in Wahrheit dafür zuständig, Götter und andere Geschöpfe aus mythischen Gefilden daran zu hindern, ungeregelt in unsere Welt zu kommen und alles Mögliche anzurichten, von Schabernack bis hin zu Tod und Verderben. Hierzu wurden einst Verträge geschlossen und Siegelagenten können mittels sehr spezieller Tinten und ihren Siegeln dazu beitragen, dass diese eingehalten werden. Die Geschöpfe, mit denen Al hauptsächlich zu tun hat, kommen aus dem irischen Pantheon Tir Na Nog. Weiterlesen

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Alexey Pehov: Das Reich der blauen Flamme 01: Der Gebannte

Vor langer, langer Zeit, Generationen ist es her, wandelten die Magier, göttergleich auf Erden. Sie schufen Rassen, sorgten für Lebensraum und für Frieden. Dann erschütterte ein Zwist die Idylle – verlustreiche, gnadenlos geführte Kriege löschten ganze Völker aus, die Magier selbst bekämpften sich, bis von ihnen keiner mehr übrig blieb. Seitdem sind die Menschen fast alleine in den Weiten des Landes. Wenn allerdings bei Nacht ein Mensch stirbt und sich die Flamme des Feuers blau färbt, dann weiß man, dass etwas Böses den noch warmen Leichnam übernommen hat. Etwas, das die Seele malträtiert, das auf Jagd nach Menschenfleisch geht, etwas, dem man den Weg ins Jenseits zeigen muss.

In dieser Welt begegnen wird drei Schicksalen – zusammengeführt von einem inzwischen mystischen Wesen, werden sie gezwungen, eine Reise zur legendären, lang vergessenen Hauptstadt der Reiche anzutreten. Theo ist eigentlich als Seiltänzer im Zirkus unterwegs. Als er ein uraltes magisches Artefakt findet und veräußert, erscheint ein Mal der Leere auf seinem Rücken – ein Zeichen dafür, dass er zur willenlosen Hülle für die dunkle Magie zu werden droht. Laviany gehört dem Nachtclan, einem Assassinenorden an, der sich aus einem einst magiebegabten Volk entwickelt hat. Als sie sich einseitig von diesem trennt, ist ihr Leben kein Staubkorn in der Wüste mehr wert – außer, sie kann den Anführer des Ordens aufspüren und töten. Dazu aber muss sie zunächst einmal dessen Aufenthaltsort kennen.  Scheron hat die Gabe, Untote zur Ruhe zu betten. Als ihr Kind verschwindet, tut sie alles, um ihren Zögling zu befreien – und wenn es notwenig ist, mit dem Gebannten, der seit Generationen allein gefangen in seiner alten Hauptstadt sitzt, zu reden, muss sie das Wagnis eingehen … Weiterlesen

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Maya Montayne: Die gefälschte Magie 01: Nocturna – Das Spiel des Fuchses

Drei Monate war Prinz Alfie aus San Cristóbal, der Hauptstadt Castellans verschwunden. Niemand ahnte, wo er abgeblieben war. Nachdem sein Bruder, der ältere Kronprinz durch einen Meuchelmörder mittels Magie entführt und vermeintlich getötet worden war, ruht die Hoffnung eines ganzes Landes auf den Schultern eines jungen Mannes, den nur eines umtreibt. Wie kann er seinen verschwundenen Bruder wiederfinden und retten.

Nach einem Vierteljahr der verzweifelten Suche muss Alfie einsehen, dass seine Mission gescheitert, dass er sich in die so ungewollte Rolle als künftiger Monarch fügen muss. Einen winzigen Hoffnungsschimmer hat er noch – dass er in den verbotenen Zauberbüchern der englassischen Eroberer doch noch einen Zauber findet, mit dem er die Spur seines Bruders aufnehmen kann.

Doch schon an die Bücher heranzukommen erweist sich als schwierig. Von einem undurchsichtigen Verbrecherkönig in einem Glücksspiel ausgelobt muss Alfie an selbigem, natürlich inkognito, teilnehmen und gewinnen. Dass ihm dabei eine junge Diebin, deren Magie es ihr ermöglich, das Aussehen eines jeglichen Menschen anzunehmen in die Quere kommt, erweist sich als schicksalshaft. Als er seinen Vetter vor einer eigentlich ihm geltenden tödlichen Vergiftung retten will, steht ihm die Gesichtsdiebin zur Seite. Nur indem er eine uralte, eingekerkerte Magie freilässt, gelingt es ihm seinen Pflegebruder das Leben zu retten. Nun aber muss er schauen, dass er die Magie, deren Kerker er gesprengt hat, wieder einfängt, sonst droht seiner Heimat der Untergang … Weiterlesen

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Michael Peinkofer: Ork City

Corwyn Rash hat auf die schmerzhafte Art lernen müssen, dass das Schicksal seinen Fäkalieneimer immer mit vollen Händen direkt über seinem Kopf ausschüttet. Er hat im großen Krieg gedient, hat, auch dank seines siebten Sinns, überlebt, danach war er kurzzeitig in Diensten der Ordnungsmacht, sprich Bulle vom Dienst und inzwischen ist er Privatschnüffler. Unser Viertel-Ork ist bekannt als einer, der Prinzipien hat und das ist in Tirgaslan nicht unbedingt von Vorteil!

Wenn es ganz schlecht läuft, dann treibt er auch mal Schulden ein – auf die harte Art, versteht sich. Während die Hautevolee in Zeppelinen über der Stadt rauschende Feste feiert, haben Zwergensyndikate und Orkbanden die Unterstadt fest zwischen sich aufgeteilt. Eines Tages kommt die umjubelte Sängerin Kity in sein heruntergekommenes Büro – er soll ihren verschwundenen Manager auftreiben und das für satte Orgos. Dumm, dass er den Gesuchten gleich am folgenden Tag findet – ungeschickt deshalb, weil dies in der städtischen Leichenhalle unter Beisein einiger Gesetzeshüter passiert.

Was steckt hinter dem Blei in der Brust des Gesuchten, wie passt ein mysteriöses elfisches Artefakt dazu und warum hat der brutalste Zwergenclan seine Hände mit im Spiel – Corwyn will es gar nicht wissen und muss doch die Ermittlungen aufnehmen, steckt er doch schon über beide Ohren mittendrin im Schlamassel um einen dunklen Kult, ein elbisches Relikt und Morde satt… Weiterlesen

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Patricia Briggs: Mercy Thompson 12: Feuerkuss

Seitdem Mery Thompson und ihr Mann, der Alpha des örtlichen Werwolf-Rudels ihr Coming-Out hatten und offiziell den Schutz der Tri-Cities vor den Übergriffen der übernatürlich begabten Wesen übernommen haben, ist ihr Leben noch interessanter geworden. Mit Hexen und Zombies, Vampiren und Feen hatten sie es bereits zu tun, auch ein paar alte Götter haben schon vehement angeklopft – eine zerstörte vierspurige Bücke legt beredt Zeugnis hiervon ab – jetzt aber bedroht etwas Unbekanntes sie direkt. Eine seit Jahrhunderten im Land der Feen gefangen gesetzte Kreatur hat ihren Weg in die Tri-Cities gefunden. Und sie ist auf der Jagd – der Gestaltwandler, den die Welt aus einem berühmten Märchen kennt, kann sich dabei in dunklen Rauch auflösen. Er setzt all seine finsteren Kräfte ein, Mercy ihr Leben schwer zu machen. Dabei greift er sie dort an, wo sie verletzlich ist – ihre Familie gerät ins Visier und das just, als eine kaltblütige Killerin in Diensten einer der vielen Feinde Mercys auch noch auf sie anlegt …

Nur wenige der Serien und Reihen, die zur Hochzeit des Urban Fantasy Booms starteten, haben die Zeit überdauert. Zumeist wurden sie von ihren Autorinnen – die überwiegende Anzahl dieser Reihen werden von Frauen verfasst – zu einem in sich runden Abschluss gebracht. Übrig blieben ganz wenige Serien – J. R Wards BLACK DAGGER etwa oder auch die Romane um die Wer-Kojotin Mercy Thompson. Weiterlesen

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N.K. Jemisin: Steinerner Himmel

„Steinerner Himmel“ ist der abschließende Roman der Trilogie „Die große Stille“ von N.K. Jemisin. Die nordamerikanische Autorin heimste für alle drei Bände große Auszeichnungen und viel Lob ein. Der vorliegende Roman rechtfertigt diese Ehrungen bis auf einen Aspekt. Wir befinden uns in einer Zeit, die weit, weit nach der jetzigen auf der Erde spielt. Die Welt in „Steinerner Himmel“ ist mit der unsrigen nicht zu vergleichen. Die Dystopie vermittelt dem Leser, dass die Erde selbst ein Bewusstsein erlangt hat; zu einem Wesen geworden ist: Vater Erde.

Vater Erde rächt sich ob dem egoistischen Vorgehen der Menschen an ihm durch eine Reihe von Naturkatastrophen, insbesondere durch den Ausbruch von Supervulkanen. Diese Naturkatastrophen führen, wenn sie kumuliert auftreten, zu Fünftzeiten, eine Art Winter, der mindestens sechs Monate andauert und durch seismische oder andere gravierende Umweltereignisse ausgelöst wird. So eine Fünftzeit wünscht sich keiner, sollte man meinen. Die verbliebenen Menschen und anderen Lebensformen auf der Welt haben sich als Überlebensstrategie eine Art Lethargie zu eigen gemacht. Sie kämpfen um das eigene Leben und maximal noch um den Fortbestand ihrer Gem (örtlichen Gemeinschaft). Weiterlesen

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Vernon Lee: Unsere Liebe Frau der Sieben Dolche (1927)

Der Originaltext zu „The Virgin of the Seven Daggers“ erschien 1927 in London. Autorin war Violet Paget, die sich in Anlehnung an den Namen ihres Halbbruders Vernon Lee nannte.

Das Werk wie die Autorin eckten im prüden England jener Zeit an. Violet Paget war zudem eine Frau, die entschieden für Pazifismus und Feminismus eintrat.

Zentrales Thema der Erzählung ist die Konkurrenz zwischen der Muttergottes und den Herzensdamen eines Adligen, eines Lebemannes. Zu der damaligen Zeit ein unerhörter Gedanke, zugleich ketzerisch wie empörend.

Die Erzählung spielt in der Domstadt Granada in Spanien. Die beginnt mit einer bildhaften Beschreibung der titelgebenden Kirche Unserer Lieben Frau von den Sieben Dolchen. Protagonist ist Don Juan Guzmán del Pulgar, Graf von Miramor. Der Bezug zu Don Juan ist hier im Namen überdeutlich verankert. Weiterlesen

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