Ben Aaronovitch: Die schlafenden Geister des Lake Superior

Ben Aaronovitch entführt uns in seinem neuen Roman „Die schlafenden Geister des Lake Superior“ nicht in die geisterhafte Welt und Unterwelt von London, sondern an einen eisigen See in Wisconsin. Kimberly Reynolds ist beim FBI für das Übernatürliche zuständig und reist auf einen Hilferuf eines Ex-Kollegen nach Eloise. Henderson  hatte bei seinem Anruf angegeben, dass es sich vermutlich um ein Verbrechen mit okkultem Hintergrund handeln würde,  jetzt ist er nicht mehr zu erreichen.

Als Kimberly am See ankommt, hat ein Eistornado die Gemeindeverwaltung und das Polizeirevier zerstört, so lernt sie den Meteorologen William und seinen gut ausgerüsteten Jeep kennen, was sich noch als Glücksfall erweisen wird. Denn sie bekommt es mit Eismonstern und uralten Indianerlegenden genauso zu tun wie mit einer vor fast 200 Jahren verschollenen Expedition und Beamten, die nicht sind, was sie vorgeben zu sein.

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Julian Laschewski: Der Tod des Dämonenkönigs

Im Roman „Der Tod des Dämonenkönigs“ von Julian Laschewski wollen Kira und Ben eigentlich heiraten. Ja, den Bund fürs Leben eingehen, immerhin sind sie über beide Ohren verliebt – Jeder sieht es ihnen an. Auf der Heimfahrt von der Verlobungsfeier aber gerät Ben in einen Sekundenschlaf, schrottet das Auto seiner Liebsten und deckt auch noch sein großes Geheimnis auf.

Voila, die Erde tut sich an der Unfallstelle auf, blutrünstige Dämonen wollen sich der Verunglückten bemächtigen. Doch da haben sie die Rechnung ohne Ben gemacht. Als einer der sieben auf der Erde weilenden Dämonenjäger zückt er sein Schwert und macht die Angreifer nieder. Dumm dann, dass der Dämonenfürst Astaroth auftaucht und ihm den Kopf abreißt.

Als Kira aufwacht, sieht sie ihr zerknautschtes Auto, den abgerissenen Kopf ihres Liebsten und den Fürsten der Hölle – da macht das Aufwachen doch mal so richtig Spaß!

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Liane Mars: Selbst ist die Fee

Die Märchenfee hat im Roman „Selbst ist die Fee“ von Liane Mars nur eine Aufgabe: Ihren Schützling Cinderella zum großen Glück verhelfen. Das große Glück ist in Cindys Fall natürlich die Hochzeit mit dem Prinzen. Nur ist sie weinerlich, tollpatschig und alles in allem absolut nicht zur Märchenprinzessin geeignet. Oben drein will sie den Prinzen nicht einmal heiraten.

Obwohl das vorkommt und schon einige Cinderellas den Antrag eines Schweinehirten angenommen haben, will die Fee das nicht auf sich sitzen lassen. Immerhin hängen ihre große Prüfung und ihre Zukunft als Märchenfee davon ab, wie erfolgreich sie in Cinderellas Fall ist. Also greift sie zu drastischen Mitteln: Als ihr Schützling sich weigert, auf den Ball zu gehen, verwandelt sie sich in einen Menschen und begleitet sie. Blöd nur, dass der Prinz von diesem Moment an nur Augen für sie hat!

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Brandon Mull: Die Zuflucht der Drachen: Fabelheim 04

Gut zwei Jahre ist es jetzt her, dass die Geschwister Kendra und Seth ihre Großeltern das erste Mal in ihrem abgelegenen Reservat für wilde Tiere besucht haben. Dass ihr Opa dabei nicht etwa Pumas, Büffel oder Elefanten schützt, sondern solch merkwürdigen, so manches Mal auch furchteinflößenden Wesen wie Trollen, Feen und Zentauren ein sicheres Heim bietet, hat sie doch ziemlich überrascht. Als dann noch offenbar wurde, dass Kentra eine besondere Beziehung zu den Feen und deren Königin hat, wurde die Sache erst so richtig interessant.

In den auf der ganzen Welt verteilten und versteckten Reservaten leben die übernatürlichen Wesen sicher und friedlich vor Verfolgung. Dass in den Reservaten auch fünf magische Artefakte versteckt sind, mit denen sich das Gefängnis der Dämonen öffnen lässt, ahnen unsere beiden Abenteurer zunächst noch nicht. Als dann aber die Gesellschaft des Abendsterns eingreift und versucht, die Artefakte in ihren Besitz zu bringen, um die Dämonen zu befreien, beginnt ein Wettlauf um die Suche nach den Schlüssel-Artefakten.

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Livia Haydon: A Whispered Curse

Madison beginnt ihren Masterstudiengang verspätet im Semester und hat davor nur im Fernstudium gelernt – das Campusleben ist damit eine komplett neue Erfahrung für sie. Dazu auch noch eine, die nicht sonderlich gut beginnt, als sie sich im Waschraum irrt und prompt mit einem arroganten, kaum bekleideten Typen zusammenstößt. Von diesem Moment an scheint das Schicksal ein Auge auf die beiden geworfen zu haben, denn sie laufen sich wieder und wieder über den Weg. Und obwohl die Anziehung zwischen ihnen unleugbar ist, bleibt der Fremde – Darien – auf Abstand. Sein Beweggrund: Auf ihm lastet ein Familienfluch und körperliches Begehren ruft eine Dämonin auf den Plan, die seiner Partnerin die Lebensenergie raubt.

Dennoch schaffen es die beiden nicht, sich voneinander fernzuhalten. Kann Madison Darien helfen, den Fluch zu lösen, der verhindert, dass er anderen Menschen nahe kommt?

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Lynette Noni: Die Schattenerbin: Prison Healer 03

Im Roman „Die Schattenerbin“ von Lynette Noni fühlt sich Kiva wie in einem ganz schlechten Alptraum. Nicht genug damit, dass ihre eigene Schwester alle Menschen, die Kiva etwas bedeutet haben, verraten und verfolgt hat, Kiva selbst wurde, natürlich erst, nachdem sie ihrer Schwester den Weg zum Thron mit ihren Informationen frei gemacht hat, gefangen gesetzt und dorthin verfrachtet, wo sie nie im Leben wieder hin wollte.

Unter Drogen gesetzt findet sie sich im Zalindov-Gefängnis wieder – einem Ort, von dem außer ihr selbst noch nie jemandem die Flucht gelungen ist, ein Gefängnis, in dem so einige Aufseher und der Leiter ungeduldig auf Kiva warten. Für diese gibt es nur eines – Rache an dem Flüchtling, die sie hat mehr als schlecht aussehen lassen, zu nehmen.

Dann wird sie aus dem Gefängnis abgeholt – nein, freigesetzt wird sie nicht, ganz im Gegenteil, soll sie doch als Belohnung den mit ihrer Schwester verbündeten Anführer eines der Reiche ehelichen – ob sie will, oder nicht, wen schert es?

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Nick Martell: Der Hof der Rache

Willkommen in Kessel, einem Stadtstaat, einem Königreich, dem Heim vieler Menschen – meiner Heimat. Ja, ich bin ein Königmann, Berater, Beschützer und Gewissen der Könige – zumindest bis vor einer Generation. Damals hat mein Vater den Prinzen ermordet und wurde, geständig, hingerichtet. Inzwischen wird mir Vergleichbares vorgeworfen – ich soll den aktuellen König umgebracht haben – Beides stimmt nicht, nur dass uns niemand glaubt. Mein Kopf unter der Guillotine – das hat nur mein Betritt zur Orbis Söldner-Kompanie verhindert.

Die Prinzessin, meine Freundin aus Sandkastentagen, hat ein Kopfgeld auf mich ausgesetzt und Attentäter angeheuert, dabei hat Kessel sonst auch noch genügend Probleme. Flüchtlinge aus den streitenden Reichen sind vor Verfolgung in die Stadt, die sich selbst kaum verpflegen kann, geflüchtet. Dazu ist noch ein Serienkiller zurück – der sich für seine perversen Spielchen ausgerechnet auch noch meine Wenigkeit ausgesucht hat. Sie sehen also – langweilig wird mir nicht, scheint doch ein Jeder nur ein Ziel zu haben – mich vom Leben in den Tod zu befördern …

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Joseph Delany: The Spook´s: Der Schüler des Geisterjägers

Thomas J. Ward – Tom Ward genannt – hat im Roman „The Spook´s: Der Schüler des Geisterjägers“ von Joseph Delany nicht eben eine strahlende Zukunft vor sich. Den elterlichen Hof übernimmt sein ältester Bruder, seine anderen fünf Brüder hat der Vater bei Handwerkern in der Umgebung untergebracht, doch nun sind alle Gefallen eingefordert, was soll nur aus Thomas werden?

Da kommt es geschickt, dass der Spook des Landstriches an dem siebten Sohn eines siebten Sohnes Interesse bekundet. Doch hat Tom das Zeug dazu, Dämonen, Geister und Hexen zu bekämpfen? Und wie wird er mit der Distanz, der Furcht und Ablehnung durch die Menschen fertig werden? Nun, eine große Wahl hat er nicht, und so tritt er seine Lehrstelle bei dem Spook an.

Es kommt, wie es kommen muss, unser naseweiser Lehrling gerät – natürlich – in Schwierigkeiten. Dabei hatte sein Meister ihn ausdrücklich und inständig vor Frauen in spitzten Schuhen gewarnt. Doch der kann reden, was er will, eine junge, nette Hexe schafft es allemal einem noch gänzlich unerfahrenen Spooklehrling den Kopf zu verdrehen. Und so hat Tom nur allzu bald den unruhigen, mächtigen Geist einer Bluthexe am Hals, die auf Rache aus ist …

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Silvia Moreno-Garcia: Der mexikanische Fluch

Ein angsteinflößender Brief, ein gruseliges Anwesen und eine seltsame Familie voller dunkler Geheimnisse. „Mexican Gothic“ heißt der internationale Bestseller von Silvia Moreno-Garcia, den es jetzt auch in deutscher Übersetzung gibt. „Der mexikanische Fluch“, übersetzt von Frauke Meier, ist ein Fantasy-Thriller und überzeugt vor allem durch seine bildliche Sprache.

Inhalt:

Der Roman handelt von der feministischen Noemi. Sie lebt ihr Partyleben in der Hauptstadt Mexikos, als sie einen besorgniserregenden Brief von ihrer Cousine Catalina erhält. Diese war vor einiger Zeit mit ihrem Ehemann, den sie überstürzt geheiratet hat, in dessen verwildertes Anwesen in den mexikanischen Bergen gezogen und hatte sich seitdem selten gemeldet. Noemi macht sich sofort auf den Weg, um in Erfahrung zu bringen, was in diesem Haus vor sich geht. Schnell merkt sie, dass mit diesem Haus und der Familie etwas nicht stimmt.

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Jim Butcher: Bluthunger: Die dunklen Fälle des Harry Dresden 06

Eigentlich hatte Harry Dresden, seines Zeichens Magier aus Chicago vor, es zukünftig ein wenig ruhiger angehen zu lassen. Nachdem er den Anschlägen des Roten, wie auch des Weißen Hofes der Vampire entkommen ist, die Apokalypse gerade noch einmal verhindert hat und dessen Herz von seiner Ex-Freundin gebrochen wurde, stand Konsolidierung der Kräfte wie auch der Finanzen an. So die Ausgangssituation in „Bluthunger“ von Jim Butcher.

Sein neuer Auftrag, das Auffinden gestohlener Hundewelpen, schien da genau das Richtige zu sein. Dass ihn dabei geflügelte Schimpansendämonen erwarten würden, die mit ihren brennbaren Fäkalien nach ihm werfen, hatte er eigentlich nicht einkalkuliert. Damit nicht genug, wird er auf seiner Flucht auch noch von Mitgliedern des Schwarzen Hofes angefallen.

Eine alte Bekannte, die Vampirin Mavra hat noch eine Rechnung mit unserem Magier offen, und will nun tabula rasa machen. Als er dann an das Filmset eines Pornostreifens gerufen wird, um die Darstellerinnen vor einem Entropiefluch zu schützen, weiß er, dass sein Leben einmal mehr eine unerwünscht interessante Wendung zu nehmen im Begriff ist. Da kommt es gut, dass er auf einen verschollenen Bruder trifft, auch wenn dessen Erzeuger alles tut, um Harrys Leben abzukürzen – aber das ist er ja schon gewohnt. Bitte in die Reihe anstellen, schließlich warten eine ganze Anzahl finsterer und überaus mächtiger Figuren darauf, unseren Harry ins Jenseits zu befördern – nur hat dies bis jetzt noch keiner geschafft … 

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