Es handelt sich hier zweifellos um einen historischen Roman, auch wenn er mit so ziemlich allen Konventionen bricht, die sich für den historischen Roman eingebürgert haben. Herausgekommen ist ein richtig spannendes Buch, das sich unglaublich flüssig wegliest.
Gebrochene Konvention Nummer 1: Handlungsort New York. Da spielen nicht unbedingt die klassischen historischen Romane, wenn schon Amerika dann aber doch bitte mit Cowboys oder doch wenigstens mit Bürgerkriegshelden und der Sklavereiproblematik. Nichts von alledem kommt in diesem Buch vor, dafür bekommt der Leser einen liebevollen und detailreichen Einblick in das New Yorker Leben des Jahres 1845. Schon im Klappentext steht, dass es um mehrfachen Kindermord geht und nach den ersten Seiten glaubt man durchaus, dass es in dieser Stadt zu dieser Zeit einen Serienkiller geben könnte, der es auf Kinder abgesehen hat. Weiterlesen








