Lauren Willig: Der gestohlene Sommer

laurRomane, in denen zwei Geschichten parallel erzählt werden, die anderthalb Jahrhunderte auseinanderliegen, sind ja zurzeit modern. Und auch solche, in denen ein Gemälde ein Leben verändert. Auch die Amerikanerin erzählt in „Der gestohlene Sommer“ (der deutsche Titel macht wenig Sinn) zwei Liebesgeschichten: die von Julia 2009 und ihrer Ururgroßmutter Imogen in der Mitte des 19. Jahrhunderts. Von deren Nachfahren hat Julia ein Haus geerbt. Ein Porträt von Imogen im Salon zieht sie magisch an. Als Julia beginnt, das vollgestopfte Haus auszuräumen, entdeckt sie erst einen kleinen Schatz und dann das Geheimnis einer Künstlerliebe. Spannend geschrieben ist der Roman und eine wunderschöne Romanze. Sehr Lesenswert.

Lauren Willig: Der gestohlene Sommer.
Wunderlich, März 2015.
448 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Daniela Gerlach: Was das Meer nicht will

meerEine Frau, ihre Mutter und ihr Ehemann verbringen ihren Sommerurlaub für einige Wochen wie seit Jahren in Spanien am Mittelmeer in einem Appartement, das dem Ehepaar gehört. Die Frau beginnt ein Verhältnis mit dem Nachbarn. Als der Nachbar eines Abends ohne Einladung in dem Appartement auftaucht, bringt dieser unerwartete Besuch das mühsam aufrechterhaltene Beziehungsgeflecht der drei Personen zum Einsturz und endet in einem tödlichen Zwischenfall. Weiterlesen

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Helen FitzGerald: Ex

exCat ist mit Joe verlobt. In der Woche bis zu ihrer Hochzeit will die Serien-Monogamistin mit ihrer Vergangenheit abschließen: Sie verabredet sich mit allen Ex-Freunden ein letztes Mal.
Alle Männer, die ihrer Einladung folgen, sind am nächsten Morgen tot. Ermordet, kastriert. Ihre Penisse tauchen zu unterschiedlichen Zeiten an unterschiedlichen Orten wieder auf.
Cat wird verhaftet: Als Serien-Mörderin.

Helen FitzGerald komponiert aus Cats Erzählung, die voller Erinnerungslücken ist und einer nicht autorisierten Biographie über Cat als kaltblütige Mörderin einen spannenden Krimi ganz ohne ermittelnde Kommissare oder Detektive. Weiterlesen

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Jojo Moyes: Die Tage in Paris

paris„Die Tage in Paris“ ist der vorangehende Kurzroman zu Jojo Moyes neustem Werk „Ein Bild von dir“. Hier lernt man die beiden Hauptfiguren Sophie und Liv knapp kennen. Sophie und ihr Édouard befinden sich 1912 nach ihrer Hochzeit in Paris und auch Liv und David zieht es 1998 in den Flitterwochen dorthin. Beide Paare werden bei ihren Schwierigkeiten, zueinander zu finden, beschrieben. Wer lebt schon gerne neben einem Mann, der die halbe Frauwelt der Stadt kennt? Oder wer kann sich damit abfinden, dass der eigene Mann auf seiner Hochzeitsreise Geschäftstermine abmacht? Weiterlesen

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Stefania Bertola: Mit Links

mitAls Adele eines Morgens aufwacht, ist ihr Mann weg, alle Konten sind geplündert, und das gemeinsame Haus samt Inventar gehört bereits den Nachbarn. Nun steht sie buchstäblich auf der Straße. Schneller als sie denken kann, wird sie von den reichen Freundinnen fallen gelassen. Nachdem sich sogar die eigene Mutter von ihr abwendet, besitzt Adele nur noch einen Kleinwagen mit einer Tankfüllung und weiß nicht wohin mit sich und ihrem Leben. In dieser Situation lernt sie Eva und ihre kleine Tochter Jezebel kennen, die auf einer Raststätte in ihr Auto springen, um vor der habgierigen alten Clotilde Castelli und einem ihrer Söhne zu fliehen. Weiterlesen

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Gaby Hauptmann: Zeig mir, was Liebe ist

liebeDer Titel von Gaby Hauptmanns neuem Roman, „Zeig mir, was Liebe ist“, ist ein bisschen irreführend. Zwar siegt auch in diesem Sommerbuch der deutschen Bestseller-Autorin die Liebe, aber eigentlich ist dieses Buch ein Krimi.
Das 23 Jahre junge Straßenmädchen Leska lernt Millionärssohn Valentin kennen. Der macht sie zur Co-Pilotin bei einem Oldtimer-Rennen, wo er am Steuer eines zehn Millionen teuren Ferrari, Baujahr 1962, sitzt.
Spontan lädt Valentin Leska zwischen Trainingsrennen und Wettkampf zu einer Spritztour nach Venedig ein. Und da beginnt eine Jagd der Mafia auf das wertvolle Auto und das junge Paar. Weiterlesen

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Hanna Dietz: Wie Buddha in der Sonne

Nachdebuddm sie „Männerkrankheiten“ und „Weiberwahnsinn“ abgehandelt hat, schickt Hannah Dietz die Helden ihres neuen Romans nun in den Urlaub und lässt die Herzen schmelzen wie „Buddha in der Sonne“.
Auf der Tropeninsel Larishang plagen sich Frida und ihr Ehemann Henning zunächst mit Macken im All-inklusive-Urlaub. Statt im Luxus-Strandbungalow hocken sie in einer Bruchbude mit Kakerlaken und Touristen, mit denen man am liebsten keine Freizeit verbringen will. Aber Frida macht mit Geisterbeschwörung etwas aus dem verunglückten Urlaub, um ihr Liebesleben in Schwung zu bringen.
Hanna Dietz erzählt die seichte Feriengeschichte witzig und hat eine Menge Abenteuerlust für Frida mit im Urlaubsgepäck. – Unterhaltsame, mit lockerer Feder geschriebene Urlaubslektüre, besonders für All-inklusive-Touristen.

Hanna Dietz: Wie Buddha in der Sonne.
Wunderlich, Mai 2015.
336 Seiten, Taschenbuch, 14,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Ralf Rothmann: Im Frühling sterben

ralfEinen eindringlichen Roman über das Ende des Zweiten Weltkriegs aus Soldatensicht hat Ralf Rothmann geschrieben. Der 1953 geborene Autor schildert, wie kurz vor Kriegsende noch 17-jährige Jungs für die Waffen-SS eingezogen werden, um dann in Ungarn nahe der Front einen vollkommen aussichtslosen Dienst in Dreck und Kälte zu tun. Der unmittelbar bevorstehende Sieg der Alliierten liegt für jeden sichtbar längst auf der Hand. Weiterlesen

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Hartmuth Malorny: Begegnung in Turin

turinArthur und Sabine haben sich im Internet kennen gelernt. Problem: Die beiden wohnen über 1000 Kilometer voneinander entfernt. Er in Dortmund, sie in Turin. Nach endlosen E-Mails, beschließt Arthur, seines Zeichens Sonderreiniger, seine Fernbeziehung zu besuchen.

Schnell merken die beiden, dass das Leben zu zweit in Wirklichkeit viel schwieriger ist als via Internet: Während Nichtraucherin und Katzenliebhaberin Sabine gern früh schlafen geht und zum schnelleren Einschlafen rigoros „ihre Tropfen“ nimmt, wacht Kettenraucher Arthur erst in der Nacht so richtig auf – auch um sich dann den einen oder anderen Joint zu gönnen. Weiterlesen

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Danny Wattin: Der Schatz des Herrn Isakowitz

isaIn dem autobiografischen Roman „Der Schatz des Herrn Isakowitz“ widmet sich der schwedische Autor Danny Wattin dem Schicksal seiner jüdischen Familie unter den Nazis. Einigen Mitgliedern gelang damals die Flucht aus Deutschland nach Schweden.

Der Roman springt zwischen Nazi-Vergangenheit und Gegenwart, in der Vater, Sohn und Enkel eine Reise ins polnische Kwidzyn unternehmen, dem früheren Marienwerder. Dort lebte ein Teil der Familie bis in die 40er-Jahre. Der Familienlegende nach hat einer der Vorfahren im Garten einen Schatz vergraben, um ihn vor den Nazis zu verstecken. Und den wollen die drei heutigen Familienmitglieder nun heben. Weiterlesen

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