Thüringen, 1945: Genau am beliebten Rennsteig im Thüringer Wald liegt das Hotel Waldeshöh. Es wird von der Familie Dressler betrieben und muss in den Nachkriegsjahren vorerst stillgelegt werden. Doch Johanna glaubt fest daran, dass sie eines Tages wieder einen normalen Hotelbetrieb sicherstellen können. Ihr Mann Arno kommt aus dem Kr
ieg verändert wieder und Johanna muss erkennen, dass sie nun vielfach auf sich allein gestellt sein wird. Zum Glück hilft der fast erwachsene Sohn Werner tatkräftig mit.
Thüringen, 2017: Bei ihrer Suche nach einem von ihr so geliebten verloren Ort, an dem seit langem keine Menschenseele mehr war, stolpert Milla über einen verlassenen Keller. Hier findet sie Zeitzeugnisse aus den 1970er Jahren. Sie macht sich auf die Suche nach dieser Familie Dressler, der die Dinge zu gehören scheinen.
Wie zu erkennen ist, verläuft die Romanhandlung auf zwei Ebenen. In der Haupthandlung trifft Milla auf die Familie Dressler in der Gegenwart und lernt die nächsten Generationen kennen, deren Groß- und Urgroßmutter Johanna war. Milla selbst ist alleinerziehende Mutter und in einer Anwaltskanzlei beschäftigt. Als sie hört, dass die Dresslers in den 1970er Jahren zu DDR-Zeiten enteignet wurden und der schöne Forst ihnen gar nicht mehr gehört, ist ihr Interesse geweckt. Da müsste man doch Einspruch einlegen können. Weiterlesen








