Als die 40-jährige Nadja in einer Radiosendung die Stimme einer Steuerberaterin hört, kann sie ihren Ohren kaum trauen: Die Frau klingt haargenau wie sie und ihre Tochter Lena! Nadja meldet sich bei dem Sender und darf zu Pia Kontakt aufnehmen und tatsächlich stellt sich Pia als ihre Zwillingsschwester heraus. Bei wurde von verschiedenen Familien adoptiert und um ihre leiblichen Eltern ranken sich viele Geheimnisse. Gemeinsam begeben sich die beiden Frauen auf die Suche nach ihren Wurzeln und stellen bald fest, dass es um viel mehr geht als um diese.
Zu Beginn des Romans lernt man eine Nadja kennen, der ein Stück ihrer eigenen Persönlichkeit fehlt. Schon immer fühlte sie sich seltsam leer und auf der Suche nach etwas, ohne genau zu wissen, worum es sich dabei handelt. „Ich war ein Zwilling.“, stellt sie dann bald nach Beginn des Romans fest, „Etwas Halbes. Ein Teil von einem Ganzen. Ich allein war so unvollständig, wie ich mich immer gefühlt hatte.“ (Zitat 2. Kapitel) Man spürt ihre Erleichterung, dass die Suche nach dem Unbekannten mit dem Auftauchen von Pia ein Ende hat. Wobei mir das Finden von Pia fast zu leicht ging. Nadja hört Pia in einer Radiosendung, ruft beim Sender an und darf sie schließlich kontaktieren. Und schwupps, da ist Pia! Weiterlesen








