Madeleine Becker studiert in Jena und ist zusätzlich Bloggerin. Ihren Lebensunterhalt bestreitet sie mit mehreren Jobs. Das ist sehr stressig. Um mal zu Atem zu kommen, beschließt sie im Spätsommer 2018, einen Roadtrip durch Österreich zu starten. In Kärnten bleibt sie auf einem Campingplatz mit Bauernhof „kleben“. Es gefällt ihr so gut in dem Ort Mörtschach, dass sie ihre gesamte Österreich-Zeit dort verbringt und wiederkommt. Schließlich ergattert sie sogar einen Praktikumsplatz auf dem Lindlerhof und letzten Endes eine feste Anstellung. Frau Becker muss am Campingplatz, in der dazugehörigen Gastro, im Garten, auf Wiese, Alm und Feld und im Kuhstall mit anpacken. Die Arbeit verlangt ihr alles ab, aber sie möchte nirgendwo anders mehr sein. Seit sie denken kann, ist das Leben mit Tieren ihr großer Traum. Hier wird er wahr. Darum schließt sie flott ihr Studium ab und wechselt vom Hörsaal in den Kuhstall.
Begeistert und mit viel Herzenswärme erzählt die Autorin von den tierischen „Mitarbeitern“ auf dem Hof, von Freud und Leid, Geburten und Tod, von vielen schönen und auch von schweren Momenten. Und Madeleine findet die Liebe… Weiterlesen



icht keine Freude.

Michael Hartung, Besitzer einer schlecht laufenden Videothek, wird durch einen Journalisten mit einem (fiktiven) Vorfall konfrontiert, an dem er in den 80er-Jahren beteiligt gewesen war. Damals soll er eine Weiche so gestellt haben, dass ein Zug mit 127 Menschen am Bahnhof Friedrichstraße unbehelligt von Ost- nach West-Berlin fuhr.
Henriette Valet (1900 – 1993) war in Paris Schriftstellerin und Journalistin. Sie schrieb für linke Arbeiter- und Gewerkschaftsblätter, Romane und darüber hinaus Theaterstücke. In der Szene linker Intellektueller lernte sie den marxistischen Philosophen und Soziologen Henri Lefebvre kennen, den sie 1936 heiratete. Nach 1946 verlieren sich ihre literarischen Spuren. Ihr Roman Madame 60a wurde 1934 veröffentlicht und erfuhr mehrere Auflagen.