Ein eindringlicher Roman über etwas so Schwieriges und Widersprüchliches wie Heimatverbundenheit und Familienzugehörigkeit ist Kerstin Preiwuß mit „Restwärme“ gelungen.
Die Autorin, die 1980 selbst in einem kleinen Kaff in der mecklenburgischen Provinz geboren wurde, beschreibt aus der Ich-Perspektive eine junge Frau, die nach Jahren in ein solches Dorf zurückkehrt. Ihr Vater ist gestorben und sie verbringt einige Tage mit ihrem Bruder und ihrer Mutter im Haus ihrer Kindheit. Man ahnt, dass Kerstin Preiwuß vieles aus ihrer eigenen Vergangenheit für diese Geschichte verwendet hat. Weiterlesen








