Rebecca Serle ist Autorin und Drehbuchschreiberin und lebt in New York und Los Angeles. Zu Beginn möchte ich nicht unerwähnt lassen, dass dieses Buch in Amerika sehr gehyped wurde – und ja, es klingt wie eine Floskel, doch ich bin tatsächlich innerhalb von zwei Tagen durch die Seiten geflogen. Dabei habe ich mich direkt in den stilvoll-erfrischenden Schreibstil verliebt. Ich wurde süchtig! Denn rasant hat sich eine regelrechte Sogwirkung entwickelt und ich wurde in diesen bezaubernden, fiktiven Traum mitgerissen. Und nicht nur, weil die Autorin den Flash Forward, die Vorausblende, genutzt hat, damit sich die Geschichte magisch anfühlt.
Ich habe schon viel gelesen, doch Rebecca ist meiner Meinung nach eine der exzellentesten Geschichtenerzählerinnen überhaupt. Ab der ersten Sekunde wurde ich so sehr gepackt, dass ich vergessen habe, dass ich ein Buch lese. Ich muss anmerken, dass es keine heitere, unbeschwerte Liebesgeschichte ist, wie es vielleicht den Anschein erweckt. Sie hat auch keine typische romantische Storyline. Es geht viel tiefer, um die verschiedenen Arten von Liebe, die wir in unserem Leben haben (zur Familie, zu Freunden, zur Arbeit). Weiterlesen




Der Angriff der Dämonen auf die Erde ist nicht das Schlimmste, was Vianne und ihren Schwestern passiert. Die drei werden nämlich während dem Kampf entführt und an Regulus´ Hof gebracht – als Gefangene des Hochkönigs der Dämonen. Dieser verfolgt den bestialischen Plan, Hexen-Dämonen-Babys zu züchten, um eine unbesiegbare Rasse zu erschaffen, mit der es ihm gelingt, die ganze Welt einzunehmen. Die Schwestern sollen mit den meistbietenden Dämonen vermählt werden. Nur einen Ausweg bietet Regulus ihnen an: Wenn Vianne ihm drei schwarzmagische Artefakte aus dem Reich der Göttinnen beschafft, will er sie gehen lassen. Vianne ist nun hin und hergerissen, zwischen dem Wunsch, sich und ihre Familie zu retten und dem Wissen, dass die Artefakte Regulus helfen können, die Menschheit zu vernichten. Dennoch irrt sie tagtäglich durch die Gänge der Burg, in der Hoffnung, dass sich die Tür zum Götterreich öffnet und sie einmal mehr einlässt. Einfach, weil sie keinen anderen Ausweg sieht. Weil das immer noch besser ist, als tatenlos ihrem schrecklichen Schicksal entgegenzublicken und sich von der Tochter des Hochkönigs tyrannisieren zu lassen.Begleitet wird sie bei ihrer Suche von dem Dämon Arvand: Regulus rechte Hand und ausgerechnet der Dämonenfürst, mit dem die Loge einen Packt geschlossen hat – und betrogen wurde. Vianne ist es nicht möglich, ihm zu durchschauen: Er ist ihr Feind und der Grund für ihre Gefangenschaft. Aber warum unterrichtet er sie dann im Kämpfen und schützt sie vor Regulus Männern? Und warum fühlt sich der Umgang mit ihm so vertraut an, wenn sich ihre große Liebe ebenfalls hier in Gefangenschaft befindet?


