Sara Shepard hat mit diesem Band den Anfang für eine neue, spannende und intrigenreiche (Mädchen-)buchreihe geschaffen. Ähnlich wie in „Pretty Little Liars“, das bereits erfolgreich verfilmt wurde, dreht sich auch hier die Handlung um sechs Teenager, die alle durch ein schicksalhaftes Geheimnis miteinander verbunden sind: Eigentlich wollten sie nur Nolan Hotchkiss, dem scheinbar beliebtesten Jungen der Beacon Heights Highschool, einen Streich spielen … doch am nächsten Tag wird er tot aufgefunden. Und sie stehen bald unter Mordverdacht. Weiterlesen
Autor: Leselust Team
Juli Zeh: Unterleuten
Endlose Weiten aus Weizenfeldern und Wäldern, seltene Vögel, intakte Natur: Das Leben im brandenburgischen Unterleuten könnte so schön sein – wenn man nicht unter Leuten wäre …
Hundert Kilometer abseits des Berliner Speckgürtels, von Presse und Politik vergessen, ohne Breitband-Internetanschluss und Kanalisation, führen die 200 Einwohner des Ortes ein anarchisches Leben, in dem Gefälligkeiten mehr wert sind als Geld. Weiterlesen
Alex Shaw: Aidan Snow 01: Cold East
Al-Qaida gehört zu den berüchtigsten Terrorgruppen der Welt. Seit 9/11 werden sie von den Medien und Geheimdiensten, von Regierungen und Untergangspropheten zum Schrecken der Menschheit stilisiert.
In den letzten Jahren rückte andere Terrorgruppen immer mehr ins Visier. Der IS, Boko Haram und die Taliban scheinen den Wettlauf darum, wer den verhassten Westen mit seinen dekadenten Moralvorstellungen am meisten erschüttert, für sich zu entscheiden.
Was aber wäre, wenn es Al-Qaida gelingen würde, eine ultimative Waffe in ihren Besitz zu bringen? Weiterlesen
Alain Monnier: Die wunderbare Welt des Kühlschranks in Zeiten mangelnder Liebe
Manchmal genügt eben ein kleines Steinchen um eine Lawine loszutreten. Im vorliegenden, hoch unterhaltenden Büchlein, ist ein kaputtes Kühlschrankthermostat daran schuld, dass sich international operierende Geräteproduzenten auf Grund von kleinen sprachlichen Verwechslungen und/oder versehentlich falsch ausgefüllten Formularen, bzw. nicht richtig wider gegebene Telefononlinebeschwerden, völlig verrückt machen lassen. Und, im besten Willen alles richtig zu machen zu wollen, bzw. alles zu tun, was sich irgendwie karrierefördernd auswirken könnte, sind kleine und mittlere Angestellte auf den verschiedensten Ebenen (in der Welt) mit rotem Kopf eifrig unterwegs, um irgendwas zu regeln. Weiterlesen
Nicole Neubauer: Moorfeuer, gelesen von Richard Barenberg
In der Nähe von München, aber schon weit auf dem Land, verbrennt eine alte Frau. Wie auf einem Scheiterhaufen steht ihre Leiche mitten in einem brennenden Holzhafen, der bereites für das Osterfeuer vorbereitet war. Eva Nell war eine alte Frau, die sich ihr Geld mit Wahrsagerei und allerhand Kram aus alten Büchern verdiente. Ganz in der Nähe des Scheiterhaufens wohnt ihre Tochter in einem Haus, in dem ein kleines Mädchen spuken soll. Das Ermittlungsteam bestehend aus Hauptkommissar Wächter, Hauptkommissar Brandl und Oberkommissarin Eli Schulter stößt mitten hinein in eine Welt voller Aberglauben und alten Geschichten. Weiterlesen
Jodi Picoult & Samantha van Leer: Liebe ohne Punkt und Komma
Am Ende von „Mein Herz zwischen den Zeilen“ war es Delilah und Oliver endlich gelungen, Oliver aus dem Buch herauszubekommen, indem er seinen Platz mit dem Sohn der Autorin, Edgar, tauschte. Aber das Leben an der High School ist für einen echten Prinzen gar nicht so einfach. Oder doch, für Oliver ist das eigentlich nicht so schwer: Mit märchenhaftem Selbstbewusstsein ausgestattet erobert er recht schnell die angesagte Clique. Aber das war nicht das, was Delilah wollte. Sie, die ewig Ausgestoßene findet sich plötzlich mitten im Geschehen wieder. Daran hätten sich die beiden vielleicht irgendwann gewöhnt, auch Oliver hätte damit leben gelernt, dass es im echten Leben keine Rückspultaste gibt. Weiterlesen
Inge Jens: Langsames Entschwinden: Vom Leben mit einem Demenzkranken
Zehn Jahre lang litt Walter Jens an Demenz.
Mit Hilfe pflegerischer Unterstützung hat Inge Jens ihren Mann durch diese auch für sie selbst so schwere Zeit begleitet.
In diesem Buch veröffentlicht Inge Jens vertrauliche Briefe, die sie während dieser Jahre an Freunde und Bekannte schrieb, denen sie vom sich verändernden Zustand ihres Mannes berichtete.
In ruhigem, klaren Erzählton schildert sie den geistigen Verfall des einstigen Intellektuellen. Weiterlesen
Scholem Alejchem: Tewje, der Milchmann (1922)
Tewje ist arm, verheiratet und Vater von sieben Töchtern. Eines Abends, als seine Not besonders groß ist, begegnet er im Wald zwei herumirrenden Frauen. Er soll sie nach Hause bringen. Viel spricht gegen diese Hilfe. Der Weg führt in die falsche Richtung. Er ist müde, hungrig und verzweifelt wegen der schlechten Tagesgeschäfte. Trotzdem hilft Tewje. Am Ziel angekommen sind er und sein Pferd am Ende ihrer Kräfte. Erst so nach und nach begreift er, dass die Frauen aus einer reichen Familie stammen, die ihn großzügig entlohnen. Das Glück schenkt ihm einen beruflichen Neuanfang als Milchmann. Weiterlesen
Paula Banholzer: So viel wie eine Liebe: Ungeordnetes Verhältnis mit Bert Brecht
Die Autorin Paula Banholzer war die einstige Jugendliebe Bertolt Brechts. In diesem Buch erinnert sie sich zurück an die Zeit, die sie zusammen mit Brecht, der ihr den Kosenamen „Bi“ (abgeleitet von Bittersüß) gab, verbracht hat. In einem Vorwort legt die Autorin klar, dass ihr die unverfälschte Darstellung ihrer Erinnerungen wichtiger war als literarische Ambitionen.
Als die junge Paula Bertolt Brecht zum ersten Mal begegnete, war sie fünfzehn Jahre alt. Er hieß noch Bert Brecht und war vier Jahre älter. Paula fühlte sich in keinster Weise von ihm angezogen und beachtete ihn nicht. Aber Brecht blieb hartnäckig. Weiterlesen
Robert Kisch: Glück
„Robert Kisch“ ist das Pseudonym für einen ehemals renommierten Journalisten, der seinen Job verlor und fortan als Verkäufer in einem Möbelhaus arbeitete. Dass dieser Mann sich so nennt wie der wohl berühmteste Vertreter des Journalismus, Egon Erwin Kisch, der Anfang des 20. Jahrhunderts für Furore sorgte, lässt zumindest aufhorchen. Haben wir es hier mit einem sehr ausgeprägten Selbstbewusstsein zu tun, oder ist das (sympathische) Selbstironie? Weiterlesen