Als Jana mit Kurt zusammenzieht, lernt sie auch dessen gleichnamigen Sohn Kurt aus seiner früheren Beziehung kennen. Der kleine Kurt ist seitdem im wöchentlichen Wechsel bei Papa Kurt und seiner Mama. In den Wochen, die der Junge bei ihnen verbringt, lernt Jana den kleinen Kerl kennen und lieben. „Ich kann meinen Kurt nicht ohne seinen Kurt haben, er gehört dazu. Schon immer. […] Also habe ich jetzt ein Haus und zwei Kurts.“ (Zitat Kapitel I) Alles scheint in bester Ordnung, als die Welt der Erwachsenen durch ein Unglück aus den Fugen gerät. Kurt verletzt sich in der Schule tödlich und stirbt. Zurück bleibt eine Lücke im Leben von Jana und dem großen Kurt. Sie weiß nicht, wie sie mit Kurts Trauer umgehen soll.
Sarah Kuttners neuer Roman „Kurt“ befasst sich intensiv mit dem Thema Trauer. Dabei ist das Gelesene aber bei weitem nicht so schwere Kost wie man denken mag. Es existiert im Roman auch viel Wortwitz und alles ist von Liebe umgeben. Es gelingt der Autorin perfekt, die einzelnen Szenen auf den Punkt zu bringen, ohne zu viel oder zu wenig zu schreiben. Weiterlesen








