Was ließe sich nicht alles sagen zu „Perry Rhodan“, der größten Science-Fiction-Weltraumserie der Welt? Allein das Auflisten der Informationen aus Wikipedia würde mehrere Seiten in Anspruch nehmen. Ungezählte Websites widmen sich dem Phänomen, eine rührige Fan-Szene dominiert hier das Internet.
„Perry Rhodan“ – das ist jene Serie, die seit November 1961 (!) jede Woche auf’s Neue mit einem Abenteuer in Heftchenform aufwartet, von der es ungezählte Bucheditionen, Hörspiele, Hörbücher, E-Books und so weiter und so weiter gibt. Die Heftchen gibt es sogar in silbernen, dicken Büchern gesammelt, mittlerweile fast 150 Bände. Ja, selbst einen Kinofilm gab es einmal (der übrigens heute unfreiwillig komisch wirkt). Das Besondere: Es ist eine deutsche Produktion, auch wenn Titelheld Perry – natürlich – Amerikaner ist (was einige deutsche Journalisten, die über das Phänomen berichten, immer noch nicht zu wissen scheinen). Und was wurde der Serie alles unterstellt: Sie sei kriegslüstern („Krieg der Sterne“…), ja faschistoid. Dem Phänomen tat das alles keinen Abbruch. Mangelnden Tiefgang einer trivialen Heftchen-Serie zu unterstellen wirkt auch irgendwie … deplaziert.
Vor fast 40 Jahren hatte ich zum ersten Mal Kontakt mit der Serie, als Heft Nr. 1000 in den Läden lag – „Der Terraner“ mit einem glänzenden und beeindruckenden Cover. Die Welt befand sich gerade im Science-Fiction-Fieber, zur Zeit der ersten „Star Wars“-Filme. Weiterlesen








