Der Erzähler liebt Linh und Linh liebt ihn. Die beiden sind ein Paar. Doch wie haben sie sich eigentlich kennengelernt? Linh bittet ihren Lebensgefährten, es aufzuschreiben. Zunächst denkt er, dass es einfach ist, die Geschichte zu erzählen. Doch bald merkt er, dass immer etwas fehlt, dass er sich unsicher ist, dass er noch etwas ergänzen muss. Egal, ob es sich dabei um Fakten handelt oder nicht: Manches gehört einfach dazu und muss erwähnt werden. Denn das Kennenlernen ist nie abgeschlossen.
„Da die Geschichte, wie wir uns kennengelernt haben, die Geschichte ist, wie wir uns kennenlernen, eine unendliche Geschichte, kann sie nicht erzählt werden, sondern nur erfunden.“ (Kapitel 16)
Und so kommen „32 Variationen über die Liebe“ zustande. 32 Mal erzählt er die Geschichte der ersten Begegnung und wartet mit immer neuen Überraschungen auf, die auch vor Linh und dem Erzähler selbst nicht Halt machen.
Sie treffen sich in Hamburg, Köln oder New York, im Zug nach Paris oder in der Regionalbahn. Manchmal dauert es eine Weile, bis sie zueinander finden, manchmal trifft sie die Liebe wie ein Blitzschlag (oder ein Engel hat seine Hand im Spiel) und es kommt sogar vor, dass sie überhaupt nicht zusammenkommen. Weiterlesen



Als Power, der Hund der Hitschke, verschwindet, ist die alte Frau verzweifelt. Er war ihr einziger Lichtblick in dem trostlosen Dasein, dass sie seit dem Tod ihres Mannes fristet. Sie bittet das Mädchen Kerze, nach ihrem Hund zu suchen. Kerze nimmt die Aufgabe sehr ernst, denn sonst passiert in dem kleinen Dorf wenig. Sie verspricht der Hitschke, den Hund auf jeden Fall zurückzubringen. Und sie wäre nicht Kerze, wenn sie ihr Wort nicht halten würde. Die anderen Kinder des Dorfes werden bald auf Kerzes Suche aufmerksam und wollen sich daran beteiligen. Doch Kerze macht es ihnen nicht leicht und stellt hohe Anforderungen an die Kinder. Und trotzdem wollen immer mehr von ihnen mit Kerze in den Wald auf die Suche nach Power gehen.



