„… Ich kann mich nicht wirklich als Kurzgeschichtenautor bezeichnen. Die meisten … werden nie vollendet … während ich voll und ganz auf das Buch fokussiert bin. … Oft bleiben sie, wie sie gerade sind, … unter der Rubrik ‚Für später‘ …“ (Vorwort, S. 7)
„Für später“ ist in Simon Becketts aktuellem Buch gerade wahr geworden. Dank der Begleitumstände von Corona. Seine Kurzgeschichten wurden von Sabine Längsfeld und Karen Witthuhn übersetzt
Der Autor dürfte jeder/m LiebhaberIn von Kriminalromanen bekannt sein. Simon Beckett nannte seinen schmalen Kurzgeschichtenband »Versteckt«, weil nicht nur seine Texte in der berühmt-berüchtigten Schublade ruhten sondern auch wegen der darin verborgenen Geheimnisse, die auf ihre Entdeckung warten.
Natürlich packt er diese Geheimnisse in Mordgeschichten, die so unerwartet in das Leben der Protagonisten eindringen, dass die Betroffenen viel zu spät die Verbrechen als solche erkennen. Weiterlesen
Weiß wurde zu ihrer Projektionsfläche. Das reine Weiß, zart und zerbrechlich steht für ein Ereignis aus ihrer Vergangenheit und für Gegenstände, die mit der Farbe assoziiert werden können. Die Ich-Erzählerin leidet unter einer starken Migräne. Schon lange sucht sie nach erlösenden Gedanken und flieht in ein anderes Land, um in der Zurückgezogenheit klärende Einsichten unter anderem im Betrachten des Schnees zu finden.






