Ein Buch mit mehr als 700 Seiten lässt LeserInnen auf ein episches Werk hoffen. Sie werden nicht enttäuscht. Ferrándiz Historien-Epos spielt im 9. Jahrhundert in der Spanischen Mark. Barcelona ist hier die südlichste Bastion der Christenheit und immer wieder den Angriffen der Sarazenen ausgesetzt. Wenig hilfreich ist in dieser Situation, dass der Adel nicht nur zerstritten, sondern auch überaus skrupellos ist.
Der junge Geistliche Frodoi wird überraschend neuer Bischof der Stadt und Region und empfindet dies anfangs eher als Strafe denn als Belobigung. Seine neue Würde ist mit scheinbar unlösbaren Aufgaben verbunden: Fertigstellung des Baus der Kathedrale von Barcelona und Befriedigung der Region. Doch Frodoi beschließt, die Aufgaben mutig anzugehen und führt bei seinem Einzug in die katalonische Stadt einen Zug neuer Siedler mit sich.
Unter diesen befinden sich auch Elisia und Gali. Sie haben sich dem neuen Bischof angeschlossen, um ihren Traum von einer eigenen Herberge zu verwirklichen.
Wie zu erwarten ist, hat es Frodoi, bei aller Entschlossen- und Klugheit, nicht einfach. Mächtige Gegner stellen sich seinen Plänen in den Weg und ob er seiner neuen Verbündeten, der Adeligen Goda, die ebenso schön wie geheimnisvoll ist, trauen kann, bleibt lange fraglich. Weiterlesen








