Im ersten Satz von Cécile Chomins Roman „Schneeflockenmagie“ taucht bei insgesamt sieben Wörtern vier Mal „Mist“ auf. Ein Indiz, der auf die Qualität des Romans verweist? Mitnichten, eher der Fingerzeig auf den Humor in der Erzählweise. Kurzum, ein Anfang der neugierig macht.
Die Leichtigkeit der Sprache, die sich hier andeutet, wird konsequent durchgehalten. Anders ausgedrückt: Hier wurde fleißig aufgeschrieben, was die Figuren gerade über sich und die anderen denken. Warum auch nicht?
Flüssig, flüchtig fliegt LeserIn über die Seiten und wird von keiner allzu komplizierten Handlung ausgebremst. Die Handlung ist in der Tat kurz erzählt und kommt bei oberflächlicher Betrachtung wie schon mal gehört vor. Weiterlesen








