J. R. Ward: Black Dagger 29: Die Auserwählte

Er kam aus dem Alten Land. Die Rede ist von Xcor, einem der wildesten und brutalsten Vampire, der auf Erden wandelt. Sein Vater hat ihn schon als entstellten Säugling verstoßen, seine Maman im Stich gelassen, nie wurde ihm etwas geschenkt. Mit Gewalt nahm er sich, was ihm verweigert wurde und errichtete eine Schreckensherrschaft.

Als die Leser im Alten Land ausgingen, die Konflikte mangels Gegnern einschliefen und die Langeweile drohte, reisten er und seine Krieger in die Neue Welt. Statt sich einzufügen, brach er einen neuen Konflikt vom Zaum. Er kannte es nicht anders – nur der Starke überlebt, der Schwache wird ausradiert. Sein Krieg gegen die Black Dagger führte dazu, dass der König geblendet wurde, und die Glymera in Aufregung geriet. Dann wurde alles anders – lernte Xcor doch die Auserwählte Layla und band sich an sie. Dass Layla Zwillinge von einem Black Dagger austrug, war ihm egal – dass sie ihn, als erste Frau überhaupt, akzeptierte und wertschätzte zerbrach den Panzer um sein Herz. Weiterlesen

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Sylvia Englert: Das dunkle Wort

Einst war er der mächtigste Magier des Reiches. Als einer der Wenigen hatte er nicht nur alle sieben Stränge der Magie gemeistert, er unterstützte den Regenten und war im Volk beliebt und geehrt. Immer hatte er ein offenes Ohr für die Sorgen und Nöte auch des einfachen Volks. Als er seine große Liebe fand, schien die Welt perfekt. Allein, der unbändige Wissensdurst, der ihn umtrieb, schien nicht zu stillen. In längst verloren geglaubten, verbotenen Büchern fand er Hinweise auf eine einst bekannte, dunkle Magie – die Suche nach dem Wort, das diese Magie erschließt, trieb ihn in den Ruin. Zwar gelangte er ans Ziel, doch der Preis, den er dafür berappen musste, war viel zu hoch. Das Leben seiner Liebsten und ihres ungeborenen Kindes, die Verbannung und Ächtung aus dem Zirkel der Magier, sie brachen den Mann, der einst das Reich schützte.

Jetzt macht sich ein magisches Übel auf, das Land heimzusuchen. Eine unbekannte Kristall-Magie, die alles, was mit ihr in Berührung kommt in ein filigranes, zerbrechliches Gebilde verwandelt, vernichtet Flora und Fauna ebenso unerbittlich wie die Menschen. Die Gefahr scheint nicht aufgehalten werden zu können. In der höchsten Not sendet man einen Hilferuf an Terwyn – der, um seine Heimat zu retten, bereit ist, seinen Schwur nie wieder Magie zu wirken, zu brechen …. Weiterlesen

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Ransom Riggs: Die Legenden der besonderen Kinder

Mögen Sie Märchen? Wenn ja, dann mögen Sie auch „Die Legenden der besonderen Kinder“ von Ransom Riggs. Dieses Buch nimmt einen bereits im Vorwort für sich ein. Dort heißt es zum Beispiel: „Sollten Sie nicht nachts aufwachen und über dem Bett schweben, weil Sie vergessen haben, sich an der Matratze festzubinden, dann legen Sie dieses Buch bitte sofort wieder dorthin zurück, wo Sie es gefunden haben.“

In den folgenden Geschichten – man ahnt es fast – geht es um allerlei märchenhafte Geschehnisse, die im schnöden Alltag doch eher selten zu beobachten sind: Da gibt es einen Mann – und sein Sohn tut es ihm nach –, der sich langsam aber stetig in eine Insel verwandelt: Ihm wächst Gras aus den Füßen und ihm rieselt Sand aus den Poren. Da gibt es weiter einen Jungen, der die Fluten der Meere beherrschen kann oder eine Prinzessin, die allein deswegen Schwierigkeiten hat, einen Mann zu finden, weil sie mit einer gespaltenen Schlangenzunge geschlagen ist. Fast so, als gehe es bei der Partnersuche nicht um innere Werte. Weiterlesen

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Michael Hamannt: Die Dämonenkriege 01: Die Dämonenkriege

„Die Dämonenkriege“ ist Michael Hamannts Debut-Roman.

Die Schwebenden Reiche sind Inseln, verbunden durch Feuerflüsse. Geschaffen wurden sie von Überlebenden des ersten Dämonenkriegs. Diese Menschen erlangten in ihrer Versklavung in der Gegenwelt selbst magische Kräfte, retteten die letzten ihres Volks und schufen nach der gemeinsamen Flucht die Schwebenden Reiche auf der Erde. Die Grenzen zur Gegenwelt wurden gesichert – aber Risse, durch die Dämonen auf die Erde kommen konnten, gab es immer wieder. Zum Schutz der Menschen wurden magisch begabte Dämonenjäger eingesetzt.

Ryk ist der mächtigste unter ihnen. Getrieben von Rache jagt er die Val’kai, wie die Dämonen in ihrer eigenen Sprache heißen. Und bald schon wird offensichtlich, dass ein mächtiger Dämon das Menschenreich betreten hat. Steht ein neuer Dämonenkrieg bevor? Ryk geht mit Kela, einer Halbdämonin und dem jungen Prinzen Ishan auf die Jagd.

Ein weiterer Hauptcharakter ist die Keesa Catara, deren Volk einst von einem Dämon verflucht wurde und die nun als Attentäterin dient. Sie ist meines Erachtens die interessanteste Persönlichkeit im Buch. Weiterlesen

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Stephan M. Rother: Die Königschroniken 02: Ein Reif von Bronze

Im Kaiserreich der Esche, einem fiktiven Land, stehen Veränderungen an. Nicht nur der nordische Stammesfürst Morwa schwindet dahin, so dass ein Machtkampf unter seinen Nachfolgern entbrennt. Auch in der Hauptstadt des Landes stehen die Zeichen auf Sturm. Der heilige Baum beginnt zu welken und droht, das Land in Dunkelheit zu hüllen. Die Menschen spüren, dass sie eine mächtige Persönlichkeit brauchen, um aus der Not herausgeführt zu werden. In diesem Fall nur am Rande Andeutungen zur Handlung, denn jegliche Beschreibung der Handlung führt dazu, Geschehnisse aus dem ersten Teil vorwegzunehmen.

Denn am Ende vom ersten Band „Ein Reif aus Eisen“ endet die Handlung in einem großen Tumult und einem Anschlag auf den Stammesführer Morwa. Der neue Band von Stephan M. Rother fungiert als Mittelstück in der Romanreihe und befasst sich im Wesentlichen mit den Ereignissen wenige Stunden nach dem Anschlag auf Morwa. Es ist von hoher Bedeutung, den ersten Band zu kennen, einfach nur den vorliegenden Titel zu lesen, empfiehlt sich auf keinen Fall. Weiterlesen

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R. J. Barker: Die Stunde des Assassinen

Wie fängt man einen Dieb? Nein, ich meine jetzt nicht, dass sie die Büttel aus der Kaschemme holen sollen, auch der Mob der einen Menschen, der sich an fremdem Gut vergriffen hat verfolgt, ist nicht gemeint. Einen wirklich versierten Dieb fängt man – ja natürlich am allerbesten durch und mit Hilfe eines anderen Diebes.

Nächste Frage; – wie enttarnt man einen Assassinen? Nun, jetzt ist die Antwort natürlich leicht – durch einen anderen Assassinen. Dumm nur, dass die höchst angesehene Gilde der Assassinen streng darauf achtet, dass ihre Mitglieder einander nicht verraten. Und dies gilt auch, ja um so mehr für die lebende Legende im Geschäft mit dem Auftragstod – Meister Karn. Trotzdem geht Meister Karn und mit dieser ihr Lehrling Girton Klumpfuß das persönliche Risiko ein. Es gilt den Thronerben auf der Burg Maniyadoc vor einem Anschlag zu bewahren.

Dass der Kronprinz ein despotischer, aufgeblasener Mistkerl ist macht es für Girton, der sich, natürlich inkognito, den Junkern anschließt nicht einfacher, auf ihn aufzupassen. Dass der Prinz sich ein Vergnügen daraus macht Girton zu quälen und seine speichelleckende Freunde auf den mit einem Klumpfuß behinderte Krüppel losgehen strapaziert Girtons Geduld. Doch dann findet der Junge nicht nur einen Freund, er verliebt sich auch noch. Weiterlesen

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Jennifer Estep: Elemental Assassin 09: Spinnenherz

Rache wird gemeinhin kalt genossen. Nicht so bei Gin Bianco, einstmals als Spinne in und um die Südstaatenmetropole Ashland als deren besten Auftragskillerin bekannt.

Sobald man aber die Menschen in ihrer direkten Umgebung, diejenigen, die sie als ihre Familie ansieht bedroht, dann ist echt Schluss mit lustig. Mit Mordanschlägen auf sie selbst kann sie umgehen, schließlich hat sie darin mehr als genug Erfahrung, seitdem sie Mab, die einstige Anführerin des organisierten Verbrechens in ihrer Heimatstadt gemeuchelt hat. Dann aber meint so ein Hinterwäldler, halb Zwerg, halb Riese zudem ein Feuerelementar ihre Kosmetikerin Jo-Jo, Ersatzmutter, Heilerin und starke Schulter zum Anlehnen und Ausheulen zu überfallen, anzuschließen und deren Schwester Sophia zu entführen. Weiterlesen

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Kristen Ciccarelli: Iskari 01: Der Sturm naht

Als Asha noch ein Kind war, beschwor sie eine Katastrophe herauf. Sie lockte den ersten Drachen Kozu hervor, der dann fast eine ganze Stadt niederbrannte und sie ihre Mutter verlieren ließ. Nun ist Asha groß geworden und eine Iskari, eine Drachentöterin. Sie will sich nicht mit der Sühne abfinden, die sie für das damalige Unglück leisten soll. Denn sie soll Jarek heiraten, den Jungen der sie einst selbst vor dem Tod bewahrte und der nun als erwachsener Mann das Heer ihres Vaters, des Königs, leitet. Als Kozu wiedergesehen wird, wittert Asha ihre Chance: Wenn sie Kozu zur Strecke bringen kann, kann niemand von ihr verlangen, Jarek zu heiraten. Doch dazu bleiben ihr noch genau sieben Tage.

Kristen Ciccarelli erfindet in ihrem Fantasy-Roman das Rad nicht neu – keinesfalls! Die Geschichte ist genauso gestrickt, wie man sie erwarten würde. Und doch lässt sich dieses Buch gut lesen und ist spannend. Zum Beispiel durch die tollen Legenden, die die eigentliche Geschichte ergänzen. Weiterlesen

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Elias Vorpahl: Der Wortschatz

Ein junges Wort, das noch bei seinen Eltern lebt, besucht seinen Freund. Bei diesem handelt es sich um ein anderes Wort namens Zeig. Der kann nicht sprechen, sondern zeigt entsprechend seinem Namen auf andere Wörter, um Sätze bilden und kommunizieren zu können.

Doch als die beiden Wörter sich auf diese Weise unterhalten, erscheinen zwei Stimmbänder. Diese saugen die Wörter auf, die sich im Raum befinden. Auch das junge Wort wird davongerissen und gerät so auf eine abenteuerliche Reise. Es landet bei einer alten Dichterin und ihrem Mann, die es mit ‚Zwieback, Silbensalbe und Wortbruch-Tee‘ gesund pflegen. Später gerät es auf eine verrückte Teeparty, fällt in den Wortfluss und besucht die Wortspiele.

Bei ‚Der Wortschatz‘ handelt es sich um das Erstlingswerk von Elias Vorpahl. Es ist bereits seit einiger Zeit als E-Book verfügbar und nun auch als Printausgabe erschienen. Im Stile einer klassischen Heldenreise muss ein Wort Abenteuer bestehen und Gefahren überwinden. Dabei ist es immer auch der Suche nach seiner Bedeutung. Es weiß nur, dass es ein junges Wort ist. Mehr nicht. Weiterlesen

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Bernhard Trecksel: Nebeljäger

Einst, vor Urzeiten, führten die Titanen einen gnadenlosen Vernichtungskrieg gegeneinander, der drohte, die Welt selbst zu vernichten. Buchstäblich in letzter Sekunde gelang es, die dunklen Götter in ihrem Treiben zu bremsen und die Titanen einzukerkern. Seitdem sind Jahrhunderte ins Land gegangen, Äonen, in denen die Menschen mit dem giftigen Odem, der ihre Welt seitdem durchzieht, zu leben und zu sterben gelernt haben. Nur streng magisch gesicherte Städte haben überdauert, jeweils angeführt von einem Archonten, der eifersüchtig über seine oder ihre Macht wacht. Einst waren sie tödliche Gegner. Die Sprache ist von Clach, dem Assassinen, der starb und als mächtige Untoter wieder aufstand. Und von Ormgair, einst ein Stammesführer, jetzt ein alter, ein mehr als zäher unbequemer alter Stammeskrieger.

Die Runde schließt Fennek Greskegard ab, der frühere Inquisitor, der sich zum Archonten aufgeschwungen hat. So unterschiedlich ihre Herkunft, so verbissen ihr Kampf mit- und gegeneinander auch war, jetzt haben sie alle nur eine Chance. Um die Wiederkunft der Titanen abzuwehren, und für das Wohl der Menschen müssen sie sich zusammenraufen und gemeinsam kämpfen … Weiterlesen

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