A. K. Benedict: Die Seelen von London

Jeden Morgen, lange bevor die Langschläfer und Büromenschen überhaupt an das Aufstehen denken, ist Maria unterwegs. Zusammen mit einer ganzen Reihe von Mitforschern durchsucht sie das Themeseufer nach Überbleibseln der Vergangenheit. Archäologen sind sie nicht, aber sie haben sich Wissen um professionelle Suche nach Artefakten angeeignet und sind mit Feuereifer bei der Sache. Dass Maria blind war, ist dabei kein Hinderungsgrund. Zwar könnte sie, nach der erfolgreichen Operation sehen, doch sie hat sich dafür entscheiden eine Binde zu tragen, sonst wäre sie ja nicht mehr sie selbst.

Ihr Haus ist ein Sammelsurium von Fundstücken. Scherben, Schlüssel und Edelsteine finden sich wohlgeordnet und sorgfältig verpackt in ihren Regalen.

Eines Morgens aber findet sie ein ganz besonderes Stück. In einer kleinen Kassette wird ihr von einem anonymen Verehrer ein Ring überlassen. In Braille Schrift steht auf der beigelegten Karte „Willst Du mich heiraten, Maria“. Originell meinen sie, ja, aber doch eher makaber, ist der Ring doch noch am Finger der ermordeten Vorbesitzerin befestigt. Weiterlesen

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William Meikle: H. P. Lovecrafts Schriften des Grauens 01: Das Amulet

Eine neue Reihe macht sich, editiert von Jörg Kleudgen auf, die Herzen der Fans der Dunklen Alten zu erobern. Wie schon der Reihentitel vorgibt, soll die Edition sich auf die Nachahmer H. P. Lovecrafts konzentrieren. Den Auftakt macht der bei uns weitgehend unbekannte William Meikle, der ganz nach dem Motto, Schuster bleib bei deinen Leisten seinen Plot im heimatlichen Glasgow ansiedelt – nun, nicht eben die erste Adresse um nach Cthulhu Ausschau zu halten.

Vorhang auf für Derek Adams, seines Zeichens heruntergekommener Privatdetektiv der gut aus einem der Romane Dashiel Hammetts stammen könnte. Er raucht Kette, trinkt den Whiskey gleich literweise, und ist mehr als bemüht, einen coolen Eindruck zu hinterlassen. Als eines Tages eine umwerfende Frau in Heels und Strumpfhaltern sein Büro betritt, und ihn engagiert, ein geraubtes Medaillon wieder zu beschaffen, ahnt er nicht, was ihn die Suche kosten wird. Weiterlesen

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Mitchell Hogan: Die Feuer von Anasoma

Dies ist die Geschichte von Caldan. Als Waise wurde er von einem Mönchsorden aufgenommen und erhielt eine Ausbildung in den magischen wie handwerklichen Künsten, konnte auf eine der umfangreichsten Bibliotheken der Welt zurückgreifen, lernte es mit dem Schwert umzugehen und Dominion, ein weit verbreitetes Strategiespiel zu spielen. In all diesen Bereichen übertraf er seine Mitschüler bei weitem. Eine große Zukunft als Bruder des gelehrten Ordens schien ihm gewiss.

Als er dann aber in einem Schwertduell einen Mitschüler aus reichem Haus schwer verletzt, muss er die Insel der Brüder in Richtung Anasoma verlassen. Kaum in der Küstenstadt angekommen erfährt er erst so richtig, wie behütet und umsorgt er bislang aufgewachsen ist. Sein Beutel leert sich schneller, als er schauen kann, dann wird er überfallen und muss aus seiner Unterkunft mangels Barem ausziehen. Gut, dass er bei der Zauberergilde trotz seines Alters an Lehrling angenommen wird. Als er einen der Meister scheinbar mühelos im Schwertkampf besiegt ist seine Weg vorgezeichnet. Er soll künftig als Protektor dem Kaiser und Reich im Kampf gegen verbotene Zauber dienen. Weiterlesen

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Julia Knight: Schwerter und Schwindler

Die Welt ist im Umbruch. Nicht nur, dass die Magier, Adeligen ja der König selbst zwangsweise in Rente geschickt wurden, so manches Mal durch das scharfe Beil der Guillotine, auch die Götter wurden ausgetauscht. Statt eines allmächtigen Gottes, der die Reichen mit seinen Segnungen begünstigt, regiert nun der Uhrwerkgott und in seinem Auftrag der Prälat. Alle Menschen sind gleich, jeder soll einen gerechten Anteil am Wohlstand des Reiches haben – so zumindest lautet die offizielle Doktrin. Eigentlich ein hehres Unterfangen, wenn es nicht, wie überall wo Menschen im Spiel sind, Neid, Missgunst und Vetternwirtschaft geben würde. Statt des Adeligen werden die armen Schlucker nun durch die Uhrwerker ausgebeutet, der Hunger, die Armut und die Hilflosigkeit haben sich nicht geändert.

Allerdings ändert sich sonst Vieles rapide. Durch die Einführung von maschinell gefertigten Waffen wurde die Gilde der Duellanten ihrer größten Macht beraubt. Was die Fechter sich in langen Jahren, Jahrzehnten aneignen, das rafft eine einzige Kugel in einem Sekundenbruchteil dahin. Weiterlesen

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V. E. Schwab: Weltenwanderer-Trilogie 01: Vier Farben der Magie

Willkommen in London, einem der vier London zumindest. Jetzt stutzen Sie? Sie wissen aber schon, dass Sie ein Fantasy-Buch in Händen halten? So mit phantastischem Handlungsort – erwähnte ich die vier London bereits? – Zauberer, fiesen Schurken und versierten Dieben? Na dann ist es ja gut.  Also zurück zum Buch.

Kell ist einer der letzten Antari, Reisenden, die mittels des Blutes in ihren Venen und erkennbar an den Augen zwischen den Dimensionen reisen können. Einst, vor langer Zeit floss die Magie wild und ungehemmt zwischen den vier Dimensionen hin- und her. Dann passierte etwas Mysteriöses – und das schwarze London war nicht mehr erreichbar. Mehr noch, als Kinderschreck überlebte die Mär von den skrupellosen Magiern die dafür verantwortlich waren, dass das schwarze London der Vernichtung anheim fiel. Weiterlesen

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Ben Aaronovitch: Der Galgen von Tyburn

Jetzt hat er es doch getan. Er wollte doch nicht. Aber es war stärker. Peter ist in Beverlys Armen und tiefer gelandet. Dabei ist sie doch nicht ganz von dieser Welt. Und hat noch diese mächtige Schwester in Form des Tyburn. Und eben jene Lady Tyburn ruft ihn an, weil ihre Tochter in eine ganz dumme Sache reingeraten ist. Er soll sie da gefälligst rausholen – unauffällig versteht sich. Drogen sind im Spiel, ein leeres Haus und eine ausgeuferte Party. Und leider auch eine tote Freundin. Nicht ganz einfach, dazu ist es der Wunsch der Lady, dass gerade Peters Chef Nightingale nichts erfährt. Wer Peter kennt, dem ist klar, dass der als Erster erfährt, was vorgefallen ist.

Neben dem Hauptfall muss sich Peter aber auch noch mit seiner abtrünnigen Ex-Kollegin rumschlagen, mit ungläubigen Kollegen aus den normalen Revieren und den üblichen Todesgefahren. Weiterlesen

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A. Lee Martinez: Constance Verity – Galaktisch-geniale Superheldin

Sie kennen sie bestimmt auch, die Superhelden Marke Batman und Co? Immer gut gelaunt, einen Scherz auf den Lippen retten sie die Menschheit vor dem Bösen.

Constance Verity ist, seit dem Zeitpunkt, als eine Fee sie als Neugeborene mit ihrem Segen geadelt hat, eine solche Superheldin. Sie hat in den unterschiedlichsten Zeiten, Dimensionen und Galaxien gekämpft und dem Bösen gezeigt, was eine Harke ist. Jetzt aber ist endgültig Schluss mit lustig – Constance will endlich ein normales Leben. Schließlich sollte man mit 28 auch einmal an etwas anderes denken, als ob der letzte Liebhaber vielleicht ein Alien war, der einen – na, ich denke, sie wissen schon, auf was ich hinaus will? Weiterlesen

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Brandon Sanderson: Die Nebelgeborenen 05: Schatten über Elantel

„Schatten über Elantel – ein Nebelgeborenenroman“ von Brandon Sanderson  ist der fünfte Teil der „Nebelgeborerenen-Serie“. Die ersten drei Teile spielen in einer mittelalterlich-feudalen Gesellschaft, deren Machtstrukturen auf einer ganz besonderen Art der Magie fußen. Hier hatte Sanderson eine völlig neue und wie ich finde, hoch interessante Idee. Nebelgeborene sind Menschen, die über eine besondere Begabung verfügen.  Sie können Metalle verbrennen und erlangen dadurch besondere Fähigkeiten. So gibt es zum Beispiel sogenannte „Münzwerfer“, die Stahl verbrennen. Das befähigt sie, sich von metallischen Objekten abstoßen und dadurch zum Beispiel geradezu durch eine Stadt „fliegen“ zu können.

Ab dem vierten Teil erleben wir Elantel in einer Zeit mehrere Jahrhunderte nach dem Ende der ersten Trilogie. Unser Protagonist heißt Waxilium Ladrian. Er ist ein Adeliger Elantels, den es aber ins sogenannte „Rauland“ verschlagen hat. Während seine Heimatstadt sich bereits in einer Zeit der frühen Industrialisierung befindet, ist das Rauland am ehesten mit dem Wilden Westen zu vergleichen. Weiterlesen

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James Islington: Die Licanius-Saga 01: Das Erbe der Seher

Zwanzig Jahre ist es her, dass die Herrschaft der Auguren, magisch begabter Seher ein jähes, gewaltsames Ende fand. Seitdem stehen die wenigen Begabten, die die Hetzjagd überlebt haben und neu entdeckte Begabte unter der mehr als strengen Kontrolle der Administration. Wer immer seine Gaben ohne Fessel und ohne Bindung durch den vierten Grundsatz außerhalb der wenigen verbliebenen Refugien nutzt, dem werden seine Fähigkeiten gnadenlos und schmerzhaft entrissen.

Davian wird seit einigen Jahren ausgebildet. Allerdings kann er die Essenz immer noch nicht binden und die Prüfung naht bedrohlich. Er büffelt, übt und doch mehr, als dass er anhand einer schwarzen Wolke erkennt, wenn sein Gegenüber lügt, bringt er einfach nicht zustande. Dass diese Fähigkeit des Lesens als Macht der Auguren mit der Todesstrafe verfolgt wird zwingt ihn dazu, seine Kräfte zu verleugnen. Ihm droht die Blockierung aller magischen Kräfte – er würde zu einem der rechtlosen Schatten. Weiterlesen

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Jennifer Estep: Big Time 01: Karma Girl

Das ist schon ein Schlag ins Kontor. An dem Tag, der gemeinhin als der Schönste im Leben einer jeden Frau angesehen wird, am Hochzeitstag erwischt Carmen Cole ihren zukünftigen Gatten mit ihrer besten Freundin und Trauzeugin im Bett! Als wäre das nicht schon mehr als genug, erweisen sich beide als mit Superkräften ausgestattete Superwesen die überall die Nachrichten beherrschen. Klar, dass die Hochzeit abgesagt wird und Carmen, tief getroffen, auf Rache sinnt. Als Journalistin schreibt sie einen Enthüllungsbericht über ihre früheren Freunde, dann stürzt sie sich auf ihre neue Lebensaufgabe – Superhelden und Superschurken zu demaskieren und ihre wahre Identität an das grelle Licht der Öffentlichkeit zu zerren. Und sie ist gut in ihrem Job, die Beste gar – bis, ja bis ein von ihr enttarnter Superheld Selbstmord begeht. Weiterlesen

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