Daniel Silva: Die Fälschung

Schade eigentlich. Ich hatte mich auf den „neuen Daniel Silva“ gefreut.

Zum ersten Mal seit mehr als 20 Bänden bin ich dieses Mal enttäuscht. Klar, in allen bisherigen Thrillern um den begnadeten Kunstrestaurator und gleichzeitigen Agenten des israelischen Geheimdienstes geht es immer wieder auch um Kunst und Kultur. Sei es, dass Gabriel grade einen Alten Meister in einer berühmten Kirche oder einem Museum restauriert und alles stehen und liegen lassen muss, um einen neuen Fall zu übernehmen, oder dass er eben einen Kunstraub bedeutenden Ausmaßes aufklärt. In „Die Fälschung“ allerdings wird man überhäuft von Namen, Galeristen wie Sammlern, zahllosen Titeln von berühmten Gemälden in aller Herren Länder. Das ist dann doch ein bisschen heftig, wenn man nicht grade irgendwie „vom Fach“ ist. Offen gestanden, bin ich gedanklich schon recht bald ausgestiegen. Dennoch habe ich auch „Die Fälschung“ bis zum Ende gelesen.

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Eva Maria Bast: Sisis Schwester

Helene, Elisabeth, Ludwig, Sophie Charlotte, Marie, Mathilde, Carl Theodor, Maximilian, Wilhelm Karl, Max Emanuel …

Das sind die Geschwister von Sisi, der späteren Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn und eben Sophie Charlotte, ihrer jüngeren Schwester, zu der sie – wie u.a. zu Helene, genannt Nené – zeitlebens einen engen Kontakt hatte. Sophie Charlotte und ihre Geschwister hatten als Kinder von Herzog Max in Bayern und seiner Frau Ludovika auf Schloss Possenhofen am Starnberger See eine fröhliche und durchaus auch glückliche Kindheit, auch wenn die Eltern sich nicht wirklich geliebt haben oder glücklich miteinander waren.

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