In Australien sorgte ein Prozess für viel Medienrummel. 2005, am Abend des Vatertages, fuhr Robert Farquharson mit seinen drei Söhnen zu seiner Exfrau. Sein alter Wagen verließ unter merkwürdigen Umständen die Straße, rollte in einer langgezogenen Kurve einen Abhang hinunter, kollidierte mit dem Ende eines Zaunes und touchierte Büsche. Danach versank er mit seinen Insassen in einem Baggersee. Die drei Jungen ertranken, Robert, der Vater, konnte sich retten.
Im Verlauf der nächsten zehn Jahre versucht das Gericht die Ungereimten zu klären, während der angeklagte Vater stets seine Unschuld beteuert.
Viele Zeugen werden ausgiebig verhört und dabei vom Verteidiger oder Staatsanwalt mit zahlreichen Fangfragen irritiert. Jeder von ihnen tappt in die Falle, beginnt zu zweifeln. Einige verlassen demoralisiert ihre ursprüngliche Aussage, weil sie auf einmal ihrer Wahrnehmung misstrauen. Und nach jeder weiteren Befragung scheint es eine andere Perspektive auf die Wahrheit zu geben. Weiterlesen








