Isabell May: The Chosen One 02: Der Aufstand

Skadi hat in „The Chosen One 01: Die Ausersehene“ erfahren, dass sie magische Kräfte hat, hat die alten Magier am Grund des Meeres gefunden und sich entschieden, gegen die Herrscherin Maella zu kämpfen. Der zweite Band, der nur als eBook erschienen ist, ist erheblich actionreicher als der erste und es werden einige der Fragen geklärt, die mich im ersten Band noch völlig verwirrt haben. Skadi trifft alte Freunde und Feinde wieder und muss sich in ihrer Liebe zwischen zwei Männern entscheiden. Dabei ist wichtig, dass sie es sich erkämpft hat, sich entscheiden zu dürfen und nicht mehr die Ausersehene ist, die zum Besamungszweck die Männer ertragen muss. Sie findet neue Verbündete und die Magier entscheiden sich letztlich doch für eine Seite. Die beiden Bände zusammen sind ein gelungener Roman, müssen jedoch zusammen gelesen werden, da sie aufeinander aufbauen.

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Volker Kutscher: Moabit

Moabit erzählt Charlies Geschichte und ist eine gelungene Ergänzung zu der Gereon Rath Serie des gleichen Autors. Lotte Ritter ist die Tochter eines Beamten des Gefängnisses Moabit. Ihr Vater ist ehrlich, gerade heraus und möchte aus seiner Tochter mehr machen, als er ist, denn er erkennt ihre Auffassungsgabe. Die Geschichte wird in drei Kapiteln aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, eines Gefängnisisassen, des Vaters und zum Schluß Lotte, der wir beim Erwachsenwerden und bei ihrer Verwandlung zu Charlie quasi zusehen können. Es wird klar, wie es ihr gelungen ist, als Frau in den Polizeidienst zu kommen und es wir auch klar, warum sie das überhaupt wollte.

Zusammen mit den wirklich tollen Illustrationen hat das Buch nur 80 Seiten, aber die sind wirklich gelungen. Weiterlesen

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Karl Olsberg: Boy in a White Room, gelesen von Björn Beermann

Manuel wacht in einem weißen Raum auf. Er weiß noch nichts, nicht einmal, dass er Manuel heißt. Seine einzige Gefährtin ist die computergenerierte Alice – und er hat das Internet. Stück für Stück versucht er herauszufinden, was geschehen ist. Seine Mutter und er wurden überfallen. Er wurde verletzt. Er liegt im Koma, deswegen gab sein Vater ihm die Möglichkeit, in dieser virtuellen Welt zu überleben. Er hat dort alles, was er braucht, inklusive einer ganz eigenen Welt, die auf dem Herrn der Ringe basiert. Dort könnte er bleiben und werden, was immer er möchte. Nur in die Realität kann er nicht zurück. Will Manuel das? Und wer ist das geheimnisvolle Mädchen, dass er in Lifestreams entdeckt, dass ihn zu kennen scheint und an das er sich zu erinnern glaubt. Weiterlesen

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Jonathan Stroud: Lockwood & Co. 05: Das Grauenvolle Grab, gelesen von Anna Thalbach

Ich muss ja zugeben, ich hatte ein bisschen Angst vor dem letzten Band der Lockwood-Reihe. Dass er manchmal kein Mitleid mit seinen Protagonisten hat, hat Jonathan Stroud ja bereits bewiesen und die ersten vier Bände waren voll von Andeutungen über Anthony Lockwoods Schicksal, aber es waren eben nur Andeutungen, die interpretiert werden konnten oder auch einfach nur gemeine Lügen waren.

Lockwood & Co macht sich – nahtlos an den vierten Band anschließend – auf den Weg zum Grab der berühmtesten aller Geisterjägerinnen, Marissa Fitess.  Denn der nur zu Lucy sprechende Schädel im Glas hat behauptet, sie könne gar nicht in diesem Grab liegen, denn sie wäre ihre eigene Enkelin Penelope. Weiterlesen

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Ildyko von Kürthy: Hilde

Vor nunmehr einem Jahr ist Hilde bei den von Kürthys eingezogen. Ein kleiner weißer Mini-Golden-Doodle mit karamellfarbenen Schlappohren aus Castrop-Rauxel. Vor vielen Jahren als Kind hatte Ildykó von Kürthy schon einmal einen Hund, Impi, der nur ungefähr ein Jahr alt werden durfte, ehe er überfahren wurde. Seitdem ist sie da, die Sehnsucht nach dem Hund. Und mit beinahe fünfzig Jahren erfüllt sie sich diesen Wunsch. Impi und Hilde könnten kaum unterschiedlicher sein. Strotzte der eine vor Selbstbewusstsein, fürchtet sich die andere vor fast allem. In der modernen Stadtwelt hat sie aber auch so manches Mal allen Grund dafür. Von mobbenden Welpengruppen über im Park flanierende Hundehasser bis hin zu untermotivierten Hundetrainern muss sie durch alles durch.  Weiterlesen

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Lars Simon: Lennart Malmkvist und der ganz und gar wunderliche Gast aus Trindemossen

Nachdem Lennart Malmkvist in „Lennart Malmkvist und der ziemlich seltsame Mops des Buri Bolmen“ den Zauberladen von Buri Bolmen und auch den (nur bei Gewitter) sprechenden Mops Bölthorn geerbt hat, hat sich sein Leben grundlegend verändert. Nicht nur, dass die Zauberei in sein Leben eingezogen ist, nein, durch eine unheimliche Frauenallergie scheint auch die Liebe ausgezogen zu sein. Lennart macht sich auf die Suche nach Geheimnissen und wird ausgerechnet beim verwirrten Leiter des Naturhistorischen Museums fündig. Dessen Frau ist verschwunden und ein unsichtbarer Gast verwüstet in regelmäßigen Abständen seine Küche. Aber was hat das alles mit dem ehemals mächtigen Zauberer Krähenbein zu tun, der schon ganz nah ist und der auf keinen Fall alle Pergamente finden darf, um seine alte Macht wiederzuerlangen? Und was hat Lennarts Mutter mit dem Leierkastenmann zu schaffen? Weiterlesen

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Leїla Slimani: Dann schlaf auch du, gelesen von Constanze Becker

Es ist schon unheimlich. Myriam, zweifache Mutter und studierte Rechtsanwältin aus Paris, und ihr Mann Paul haben sich wirklich Mühe bei der Auswahl des Kindermädchens gegeben. Nach einem sorgfältigen Auswahlverfahren fällt die Wahl auf Louise und in den ersten Wochen glaubt Myriam das große Los gezogen zu haben. Louise liebt nicht nur die Kinder – und die Kinder sie, sondern sie ist auch zeitlich problemlos flexibel und macht viel im Haushalt und sie kocht, sogar für Besuch. Trotzdem fängt das Hörbuch damit an, dass die Kinder tot sind. Umgebracht von der Nanny.

Leila Slimanis Roman geht der Frage nach dem Warum nach. Hat es Anzeichen gegeben, hätte man es ahnen können und immer wieder die Frage nach Louises Zustand. Louise zeigt in Rückblenden, was hinter dem Bild der propreren Nanny steckt. Weiterlesen

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Carrie Mac: 100 schlimme Dinge, die mir bestimmt passieren

Maeve ist 16 und macht sich Sorgen. Ständig. Und genauso ständig bekommt sie von ihrer Umwelt zu hören: Hör auf damit!. Würde sie gerne, aber es geht einfach nicht. Sie leidet an einer Angststörung, die sie nur gerade so eben im Griff hat. Wenn man mich fragt, ist das die schlimmste Variante von allen. Man funktioniert noch für die Umwelt, wirkt vielleicht ein bißchen freaky, aber innerlich ist man die ganze Zeit angespannt. In Erwartungshaltung. Natürlich nützt das nichts, es kommt nie das, was man erwartet. Man hat nur schon unglaublich viel Kraft für das Sorgen machen verschwendet und die fehlt dann in den echten Katastrophen.

Diesen Sommer soll Maeve bei ihrem Vater und seiner neuen Familie verbringen, weil ihre Mutter für 6 Monate in Haiti Gutes tun will. Weiterlesen

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Philip Kerr: Friedrich der Große Detektiv

Selten habe ich ein Buch gelesen, dass eine so deutliche Erinnerung und Hochachtung spüren lässt. Auf der einen Seite für Erich Kästner, auf der anderen Seite aber auch an die Jugendbücher über den Nationalsozialismus aus den 70ern. An die Bücher von Hans-Peter Richter (Damals war es Friedrich) und Judith Kerr (Als Hitler das rosa Kaninchen stahl, ich glaube die Namensgleichheit ist Zufall). Der Stil des Buches erinnert ganz stark an Hans-Peter Richter, aber auch an Erich Kästner.

Friedrich lebt im Jahre 1933 in Berlin, sein Vater ist Journalist und mit Erich Kästner befreundet. Sein Bruder Rolf wird sehr früh ein überzeugter Anhänger der Nationalsozialisten und Friedrich hört immer wieder den Streit zwischen Vater und Sohn. Zum Beispiel vor der Bücherverbrennung, bei der auch Friedrich Lieblingsbuch „Emil und die Detektive“ verbrannt wird, inklusive der persönlichen Widmung des Autors. Weiterlesen

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Kerstin Gier: Wolkenschloss

Mit gerade 17 ist Fanny von zu Hause mehr oder weniger geflüchtet. So ist sie als Jahrespraktikantin auf dem Wolkenschloß gelandet. Ein ehrwürdiges, altes Berghotel, das schon viel gesehen hat. Leider hat es seine besten Jahre schon lange hinter sich. Aber jetzt zu Weihnachten und vor dem großen Silvesterball ist es immer noch ein magischer Ort. Stammgäste und neue Gäste trudeln ein und wollen versorgt sein. Zwar läuft Fannys Aufgabe als Kindermädchen erst mal gründlich schief, aber dabei lernt sie immerhin den Hotelerben Ben kennen. Und dann ist da noch das geheimnisvolle russische Ehepaar mit dem kleinen Mädchen und als alle Straßen zugeschneit sind, geht die Geschichte vom Hotel-Entführer rund, der es dieses Jahr ausgerechnet auf das Wolkenschloß abgesehen hat. Weiterlesen

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