Marie lebt als Journalistin in Hamburg, in einer Gemeinschaft mit ihrer Freundin Johanna. Eines Tages erhält sie einen seltsamen Brief. Er scheint von einer alten Schulfreundin zu stammen, aber es ist von Dingen die Rede, die so nie geschehen sind. Marie lebt angeblich in Paris mit einem Mann zusammen und hat regen Kontakt zu ihrer Freundin, die sich im realen Leben seit Jahren nicht mehr gesehen hat.
Sie nimmt Kontakt auf und stößt auch da auf eine völlig andere Geschichte. In dem Brief war von zwei Kindern die Rede, aber das jüngere Mädchen wurde niemals geboren. Marie reist nach Paris und findet die Menschen, von denen im Brief, inzwischen sind es mehrere Briefe, die Rede ist. Das Zusammentreffen fühlt sich seltsam vertraut an, aber auch irreal. Sie verdächtigt einen ehemaligen Schulkameraden, den sie als Mädchen wenig nett behandelt hat, aber wie er so schön sagt: „Die Realität ist eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Wahrheit.“(S. 51). Weiterlesen






Mehr als 10 Jahre sind vergangen, seit die Pulitzerpreisträgerin Annie Proulx ihren letzten Roman veröffentlicht hat. Sie hat so erfolgreich und polarisierende Werke wie „Brokeback Mountain“ geschrieben und auch in ihrem neuen Roman ist wenig so, wie es zu sein scheint.
