„Ultraviolett“ hat mich ab den ersten Seiten regelrecht in einen Leserausch versetzt. Es ist ein Buch über Freundschaft, Schmerz, Liebe, Selbstfindung, Verlust, Ängste, Technok
ultur und über all jene Dinge, die uns junge Erwachsene ausmachen – abgrundtief ehrlich und realistisch.
Der Autor präsentiert uns interessante Portraits von außergewöhnlichen Menschen, deren Leben keineswegs glatt und einfach sind, sondern geprägt von Einschnitten, Abstürzen und Ereignissen. Allen voran Held, den Hauptprotagonisten, der schon jahrelang durch Berlins Technoclubnächte tanzt, um so einiges in seinem Leben zu verdrängen. Man spürt, wie haltlos er ist und mit sich und der Welt ringt. Er stürzt sich hinein ins Nachtleben und geht darin fast verloren, bis er Mira kennenlernt. Doch der berauschende Nebel und die Geister, die ihn heimsuchen, sind längst nicht verschwunden. Das perfekte Leben für ihn scheint wie eine nie endende Party, auf der er einfach nicht aufhören will, zu tanzen. Weiterlesen




