Freddy ist einundfünfzig Jahre alt, als er zum dritten Mal aus dem Gefängnis entlassen wird. Am Tag seiner Entlassung nimmt er die LeserInnen mit hinaus in die Freiheit und in seine Erinnerungen an sein Leben davor.
Hineingeboren in eine asoziale Familie wächst der junge Freddy mit elf älteren Geschwistern bei der Großmutter in einem heruntergekommenen Haus auf. Unter den Geschwistern gilt das Recht des Stärkeren. Lieblosigkeit, Gewalt und billiges Vokabular sind an der Tagesordnung und nicht eben förderlich für Freddys Entwicklung. Wäre da nicht sein Kinder- und Jugendfreund Tom aus der Nachbarschaft, der wohlbehütet als Einzelkind in geordneten Verhältnissen lebt, würde Freddy vielleicht gar nicht realisieren, dass er und seine restliche Familie ein Außenseiterdasein führen.
Mit Tom verlebt er Kindheitsabenteuer. Später führt Tom ihn in seine Clique ein, mit der er nach Griechenland reist. Während die anderen nach der langen Fahrt apathisch auf die Landschaft reagieren, ist Freddy jemand, der sich unverhohlen freuen kann. Weiterlesen








