Benoîte Groult, die französische Journalistin, Schriftstellerin und Feministin ist seit 2016 tot. Ihr Roman „Salz auf unserer Haut“, das die leidenschaftliche Liebe einer Pariser Intellektuellen mit einem bretonischen Fischer beschreibt, wurde ein internationaler Bestseller. Als ihr letztes Werk wollte Benoîte Groult ihr irisches Tagebuch veröffentlichen, das sie jedoch wegen ihrer Alzheimerkrankheit nicht mehr ausführen konnte. Blandine de Caunes, die Tochter von Benoîte Groult, hat sich dem Projekt ihrer Mutter angenommen und ihre jahrelangen Aufzeichnungen aus ihrem regulären wie ihrem intimen Tagebuch gesichtet. Zusammen mit den Logbüchern der passionierten Fischerin Benoîte Groult, in denen diese akribisch notierte, welche und wie viele Fische sie zusammen mit ihrem Mann wo und wann gefangen hat, ist es ihr gelungen, ein atmosphärisch dichtes Lebensbild ihrer Mutter aufzuzeichnen.
Auch der bretonische Fischer ihres Bestsellers, der in Wirklichkeit ein amerikanischer Pilot war, ist natürlich eine der Figuren in diesem Buch. „Schade, dass Kurt in intellektueller Hinsicht so viel zu Wünschen übrig lässt. Er spricht nicht mal Französisch…“ (eBook S. 88) Die Aufzeichnungen über Kurt lesen sich wie in Salz auf unserer Haut leidenschaftlich impulsiv.
Über ihre Wahlheimat Irland notiert Groult einmal: „Irland ist ein Seelenzustand, eine Lebensweise und mir gefällt diese Lebensweise. Ich atme die Luft ein, wie man quellreines Wasser trinkt.“ (eBook S.92) Weiterlesen

ro gegenüber sind eindeutig. Dazuhin übt auf Frauke auf Gero offensichtlich dieselbe Anziehung aus, wie er auf sie. Auch Ute spielt mit ihren Reizen Steen gegenüber. Und Steen, der medienerprobte Erfolgsautor, der ansonsten um keinen öffentlich bekundenden Rat in puncto „Anstand“ verlegen ist, weiß mit dieser Situation überhaupt nicht umzugehen.





