Im Jahr 1783 hat sich in Island ein heftiger Vulkanausbruch ereignet. Glühende Asche, Feuerdämpfe, Überschwemmungen, Giftgaswolken, klirrende Kälte, Pockenepidemien… – das Ausmaß der Verwüstungen und die Dauer der Katastrophe nehmen kein Ende und ziehen sich über viele Monate hinweg. Unzählige Isländer samt ihrem Vieh fallen dem Unglück zum Opfer.
Da Island zu dieser Zeit eine dänische Kolonie war, plant man in Kopenhagen die Zwangsdeportation der Bevölkerung. Magnus Egede, ein dänischer Wissenschaftler, wird beauftragt, bis ans Cap Nord der Insel vorzudringen um die Gegend zu erkunden. Auf dem Weg dorthin soll er Landvermessungen durchführen und seine Informationen und Eindrücke über die in jenem abgelegenen Gebiet verstreut lebenden Menschen dokumentieren.
Je weiter Magnus in das Land vordringt und sich den rauen Bedingungen stellt, desto mehr ist er von der unwirtlichen Umgebung und dem anspruchslosen Inselvolk fasziniert. Inmitten dem ganzen Unheil auf der Insel wird Magnus bald klar, dass er viel zu sehr in seiner eigenen Kultur gefangen ist um verstehen zu können, was gute oder schlechte Lebensbedingungen für diese Menschen sind. Zudem ist er als Wissenschaftler nicht nur seinem Land, sondern auch seinem Ruf um Ruhm und Ehre verpflichtet. Weiterlesen


Als dieser Roman 1947 im renommierten New Yorker Verlag Harcourt unter dem Originaltitel The Mountain Lion erschien, erntete er begeisterte Kritik.




