Das ist ein seltsames Buch. Man weiß nicht so recht, worauf Ralf Bönts „Das kurze Leben des Ray Müller“ hinauswill, was genau der Kern dieses Romans ist.
Ein Mann namens Marko Kindler – der Ich-Erzähler – sitzt im Wartezimmer eines Polizeipsychologen, weil er offenbar seinen zwei Wochen alten Sohn Ray entführt hat. Dass diese Geschichte nicht gut ausgegangen sein könnte, lässt bereits der Titel vermuten. Aber was es genau mit der Entführung auf sich hat und was dabei passiert ist, erfährt der Leser erst auf den allerletzten Seiten des Buches, und es nimmt einen vergleichsweise kleinen Teil ein. Weiterlesen








