In seinem 770-Seiten-Wälzer „Straße der Wunder“ hat John Irving zu alter Fabulierlust zurückgefunden: Ähnlich wie etwa in „Das Hotel New Hampshire“ erfindet er viele kleine makabre, skurrile und oft so witzige Begebenheiten, dass man beim Lesen lauthals lacht.
Die Geschichte beginnt mit zwei Halbwaisen, die auf einer Müllkippe in Mexiko aufwachsen. Das Mädchen, Lupe, kann zwar die Gedanken anderen Menschen lesen, hat aber Probleme beim Sprechen. Weiterlesen




Bei den Hawthornes in Kalifornien läuft äußerlich vieles ziemlich rund: Mutter Nora und Vater Gabe haben Erfolg in ihren Jobs, Tochter eins – Angela – hat als Jahrgangsbeste ihrer Schule beste Chancen, in Harvard angenommen zu werden. Tochter zwei – Cecily – ist eine erfolgreiche Tänzerin und zugleich der Sonnenschein der Familie. Nur Tochter drei – Maya – bereitet etwas Kummer, weil sie einfach nicht lesen lernen will.


