Was für eine gute Idee: Der britische Erfolgsautor Ian McEwan erzählt seinen neuen Roman „Nussschale“ aus der Sicht eines frühreifen und äußerst verständigen Embryos im Mutterleib. Der Kleine muss mit ansehen – beziehungsweise hören –, wie seine Mutter und deren fieser Lover planen, den sympathischen Vater des Kindes um die Ecke zu bringen, um das Haus, das diesem Vater gehört, gewinnbringend verkaufen zu können …
McEwans inhaltlich an Shakespeares Hamlet angelehnter Kurzroman ist äußerst witzig und amüsant, weil der Embryo mit Lebensweisheiten aufwartet, die selbst einem Erwachsenen einen hohen Intelligenzgrad bescheinigen würden. Weiterlesen








