Weil sie nur gemeinsam den Kaufpreis aufbringen können, erwerben ein Mann und eine Frau, die sich vorher gar nicht kannten, eine heruntergekommene Bruchbude mit großem Garten irgendwo in einem namenlosen Kaff. Die beiden werden ein Paar, sanieren Haus und Hof notdürftig und widmen sich dem Marihuana-Anbau und der Herstellung von Likören. Beides verkaufen sie im Dorf und halten sich so und mit dem Schreiben von journalistischen Artikeln – knapp – über Wasser.
Der 1959 geborene Autor Hartmuth Malorny bleibt im neuen Roman seinem angenehm lakonischen und unaufgeregten Stil treu, den er zuletzt in „Begegnung in Turin“ (2015) gepflegt hat. Weiterlesen








