Andrea Jolander: Treffen sich zwei Neurosen …

neuSchon Loriot wusste es: »Männer und Frauen passen einfach nicht zusammen.«
Zur Arterhaltung der Spezies Mensch ist es indessen lebensnotwendig, dass sie sich zusammentun.
Doch warum ist es so schwer, den richtigen Partner, die richtige Partnerin zu finden? Wieso drangsalieren wir uns gegenseitig, ist die Euphorie der ersten Verliebtheit verflogen?
Weshalb scheitern so viele Beziehungen?

Die Psychotherapeutin Andrea Jolander (Pseudonym), dreißig Jahre Praxiserfahrung, plaudert hier aus dem Nähkästchen, und plaudert ist das richtige Wort. Ohne je belehrend oder zu »wissenschaftlich« zu klingen, in einem heiteren, freundlichen Ton spricht sie den Leser an, als säße man bei einer Tasse Kaffee gemütlich zusammen auf dem Sofa. Weiterlesen

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Theron Humphrey : Maddie obenauf

mad104 605 Kilometer ist Theron Humphrey in einem Jahr mit dem Pickup und seinem Hund Maddie durch die 50 Staaten der USA gefahren, hat seinen Job gekündigt, die Kamera eingepackt und sich auf den Weg gemacht. Entstanden ist der ungewöhnliche Bilder-Roman „Maddie obenauf“ mit 152 Fotos, in denen Coonhound Maddie immer oben auf irgendetwas hockt: Auf Straßenschildern, der kleinen Freiheitsstatue in Idaho, auf Dosen, Briefkästen, einer Melone, einem Baum oder Pferd. Weiterlesen

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André Aleman: Wenn das Gehirn älter wird

hirnDie Menschen werden immer älter, doch das Gehirn baut bereits früher ab als wir glauben. Was passiert mit unserem Denkvermögen wenn wir älter werden? Dieses Buch gibt wissenschaftlich fundierte Antworten und erklärt dabei, welche Prozesse beim Älterwerden im menschlichen Gehirn ablaufen und welche Möglichkeiten wir haben, gewisse Vorgänge zu beeinflussen.

In acht mehrfach untergliederten Kapiteln erklärt der niederländische Neuropsychologe André Aleman leicht verständlich und aufschlussreich, in welcher Form sich unser Denkvermögen wandelt, wie sich die Leistungsfähigkeit des Gehirns im Alter verändert und wie sich die Anatomie des Seniorengehirns zusammensetzt. Weiterlesen

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Stanley Coren: Können Hunde träumen?

hundKönnen Hunde Farben sehen, können sie rechnen und träumen sie im Schlaf? Diese und 69 andere Alltagsfragen rund um den Hund beantwortet der kanadische Wissenschaftler Stanley Coren in seinem Buch „Können Hunde träumen?“, in dem Hundehalter noch Neues lernen können.
Mehr als ein halbes Jahrhundert hat er über Hunde geforscht. Jede Frage beantwortet Coren ausführlich und belegt seine Thesen mit den Ergebnissen von Versuchsreichen. Dazu gibt es Trainingstipps und eine Liste mit vielen der über 300 anerkannten Hunderassen. Weiterlesen

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David Lama: Free

davDavid Lama, geboren 1990 in Innsbruck, hat sich schon in sehr jungen Jahren einen Namen als Sportkletterer gemacht. Bereits als Teenager kletterte er auf Wettkämpfen besser als Erwachsene. Kein Wunder, dass er, das Wunderkind, Sponsoren gefunden hat, die ihn unterstützen und vermarkten. Im Alter von neunzehn Jahren sah er ein Bild von dem Cerro Torre und war fasziniert. Denn diese steile Granitformation, wie ein Fingerzeig zum Himmel, auf dem eine gigantische Zipfelmütze aus Eis und Schnee mäandert, kann nur in einem kurzen Zeitfenster des patagonischen Sommers erklommen werden. Weiterlesen

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Daniel Bühling: Das 11. Gebot: Du sollst nicht darüber sprechen

dasSchon in jungen Jahren spürt Daniel Bühling den Drang, katholischer Priester zu werden. Mit der Lehre im Baumarkt ist es aufgrund einer Krankheit aus und er sucht nach einem neuen Ziel. „Werd doch Priester“, ruft ihm da seine innere Stimme zu – und er folgt ihr. In acht Jahren besucht er verschiedene Priesterseminare des Landes und lernt so das kennen, was er die Doppelmoral der katholischen Kirche nennt. Das 11. Gebot, unter dessen Deckmantel der Verschwiegenheit von Intrigen bis zu (vor allem homosexuellem) Sex alles dabei ist. Geschockt hält er das Phänomen anfangs für einen Einzelfall, muss aber über die Jahre feststellen, dass dies keinesfalls zutrifft. Weiterlesen

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Marie Tièche: Mein Jahr am Nordpol

meinDie Autorin Marie Tièche wuchs in Südengland auf. Nach einer gescheiterten Ehe lebt sie in Spitzbergen. Dort, in Longyerbyen übt sie gleich drei Berufe aus: In einem Einkaufszentrum arbeitet sie für einen kleinen Tante-Emma-Laden, einen weiteren Job hat sie in einem Outdoor-Laden, nachmittags näht sie in Randis Nähstube.
Zufällig lernt sie den deutschen Professor Hauke Trinks in einem Pub kennen. Er fragt Marie, ob sie ihn bei seiner Expedition nach Kinnvika, tausend Kilometer vom Nordpol entfernt, begleiten möchte. Weiterlesen

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Chrystia Freeland: Die Superreichen

chrVermutlich möchte jeder Mensch insgeheim reich sein. Jeder hat Wünsche, für die das Kleingeld noch fehlt. Nicht umsonst spielen viele von uns regelmäßig Lotto, kaufen Wettscheine oder Aktien. Irgendwie muss man doch zu Wohlstand kommen, um anderen zeigen zu können, man habe im Leben etwas erreicht. Beispielsweise gehen die Kinder auf Eliteschulen und -universitäten, oder A-Prominente erscheinen auf Bestellung. Man hat seine Leute, die auf Kommando springen; der Privatjet erleichtert diverse geschäftliche Besprechungen auf dem gesamten Globus. Deshalb benötigt man auch in den wichtigen Metropolen Immobilien, um einen Zwischenstopp im privaten Umfeld zu genießen. Weiterlesen

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Kirsten Jacobsen: Mankell über Mankell

manGenauso alt wie sein Kommissar Kurt Wallander ist der schwedische Bestsellerautor Henning Mankell. „Wir lieben beide italienische Oper und verbringen unglaublich viel Zeit mit unserer Arbeit“, sagt der 65-jährige Autor. „Aber ich wäre lieber mit Sherlock Holmes befreudet“, hat Mankell seiner dänischen Kollegin Kirsten Jacobsen erzählt.
Ein Jahr lang hat sie den scheuen Krimiautoren begleitet. Entstanden ist die nicht nur für Wallander-Fans sehr lesenswerte Biografie „Mankell über Mankell“ . Es ist ein Lebensroman, in dem der Bestsellerautor über Wallander, seinen Kampf gegen Rassismus und Aids in Afrika und seine Arbeit als Theaterautor erzählt. Weiterlesen

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Peter Schneider: Die Lieben meiner Mutter

mutJahrzehntelang haben die Briefe der Mutter vom Lübecker Autor Peter Schneider ungelesen im Schrank gelegen. Die Mutter starb mit nur 41 Jahren, brachte im Krieg in Bayern vier Kinder durch, während der Ehemann, ein Dirigent, in Hannover in der Oper arbeitete. Geliebt hat die Mutter immer andere: Andreas, einen bedeutenden deutschen Opernregisseur, später Max, Gerhard und Horst. Sie wurde depressiv und starb an Erschöpfung und gebrochenen Herzen.
Peter Schneider hat die Briefe seiner Mutter aus dem Sütterlin transkribieren lassen, rekonstruiert damit seine Kindheit, zu der auch der sieben Jahre ältere Freund Willi gehört, und erzählt damit eine Nachkriegsgeschichte. Das Schicksal der Mutter ist bewegend, wie das von vielen Frauen, die heute über 90 Jahre alt sind.

Peter Schneider: Die Lieben meiner Mutter.
Kiwi, Mai 2013.
304 Seiten, Gebundene Ausgabe, 19,99 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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