Paula Hawkins, bekannt durch ihren Bestseller „Girl on the train“ legt hier einen hochspannenden Roman vor, der insbesondere von den sehr professionell und tiefgründig ausgearbeiteten Figuren lebt.
Daniel Sutherland wird ermordet auf seinem Boot gefunden, das in einem Kanal in London ankert und ihm als Wohnung diente. Seine Leiche findet seine Nachbarin Miriam, die ebenfalls auf einem Boot lebt. Etwa zum errechneten Zeitpunkt seines Todes wurde in der Nähe seines Bootes die junge Laura gesehen, blutbesudelt und offensichtlich verstört. Verstört von seinem Tod ist auch seine Tante Carla, zumal Davids Mutter, ihre Schwester Angela, gerade erst kürzlich ebenfalls verstorben ist. Deren Nachbarin wiederum ist Irene, eine betagte einsame Dame, die dankbar Lauras Hilfe bei täglichen Erledigungen annimmt.
Um diese Frauen dreht sich der Roman, um ihre Vergangenheit, ihre Geschichten und ihre Störungen. Denn die haben alle vier oder vor allem drei, die auch alle drei unter Mordverdacht geraten, auch wenn die Polizei ihre Ermittlungen vorrangig auf Laura konzentriert. Weiterlesen






e Haut gehen lässt. Hier kommt deutlich die frühere Tätigkeit der Autorin als Gerichtsreporterin zum Ausdruck.
