Eine Seuche hat die Menschheit dahingerafft, lediglich Teenager haben überlebt. Aber auch sie werden bei Erreichen einer gewissen Reife sterben – Beispiele verdeutlichen das. Zudem sind sie unfruchtbar und selbst wenn sie Kinder zeugen könnten, sind auch Säuglinge vom Überleben ausgeschlossen. Das zeigt schon, dass das große Sterben noch nicht lange her sein kann und dass die Protagonisten noch Erinnerungen an das Leben davor haben. Manche unterdrücken sie, weil sie an der Situation nichts ändern und alles nur noch schwerer machen, andere ziehen Kraft aus ihren Erinnerungen. Weiterlesen
Jugendliteratur
Kelly Fiore: Der tiefe Fall der Cecelia Price
Die 17-jährige Cecelia Price wartet im psychiatrischen Trakt für straffällig gewordene Jugendliche auf ihr Urteil. Nur wenige Monate zuvor war sie eine gute Schülerin, hatte Freunde und ein erfülltes Leben. Doch die Medikamentenabhängigkeit ihres Bruders Cyrus brachte nicht nur dessen Leben durcheinander. Als sie ihn tot in der Wohnung auffand, wählte Cecelia dem Notruf und stellte sich schließlich als Täterin der Polizei. Für ihre Pflichtverteidigerin beginnt nun die Suche nach der Wahrheit und Cecelia verschließt vorerst und lässt erst langsam jemanden an sich heran. Weiterlesen
Tom Leveen: Ich hätte es wissen müssen
Schicksal, Zufall, eine zweite Chance?
Für Tori ist der nächtliche Hilferuf auf ihrem Handy alles zusammen.
Ein Junge mit dem Namen Andrew will sich das Leben nehmen. Er befindet sich irgendwo in den Bergen, um gleich in den Abgrund zu stürzen.
„…Andrew, hör mal, wenn du das auch nur ein kleines bisschen ernst gemeint hast … also, was du vorhin gesagt hast, und ich bezweifle ja eigentlich, dass es so ist, dann solltest du wissen, dass ich absolut die falscheste Person auf der Welt bin – ich meine, wirklich so was von total falsch -, mit der du im Moment telefonieren solltest.“ (S. 45) Weiterlesen
Holly Goldberg Sloan: Glück ist eine Gleichung mit 7
Willow ist 12 Jahre alt und so ganz anders als andere 12-Jährige, das hat sie schnell erkannt. Schon im Kindergarten stellte sie unangenehme Fragen und schnell war klar, dass das Mädchen hochbegabt ist. Seitdem pflegt sie hinterm Haus ihrer Eltern einen Urwald an Pflanzen und weiß genau, auf die neue Schule wird sie mit ihrer Gartenkleidung gehen, da sie diese am liebsten hat. Bereits in der ersten Woche ist die neue Schule allerdings weniger Neustart als Schikane, denn als sie einen Test mit Bravour besteht, glaubt die Lehrerin, sie habe geschummelt und schickt sie zum Sozialarbeiter Dell, der schon bald ihr Potenzial erkennt. Doch dann passiert das Unfassbare: Willows Eltern sterben bei einem Autounfall und plötzlich erfährt Willow, was wahre Freundschaft heißt und dass nichts auf der Welt verlässlich ist. Weiterlesen
Kass Morgan: Die 100: Tag 21
Tag 21 ist der Tag, an dem die jugendlichen Straftäter, die aus dem Weltraum zur Erde zurückgekehrt sind, erste Krankheitssymptome zeigen müssten – wenn diese Erde noch atomar verseucht ist.
Zu der Angst, dass Kinder mit ernsten Symptomen am Tag 21 tatsächlich die Strahlenkrankheit haben könnten, kommen zahlreiche andere Probleme.
Das Camp der jugendlichen Straftäter wurde von Erdgeborenen überfallen und es ist eine Herausforderung, sich gegen diese Gruppe zu schützen. Weiterlesen
Alexa Hennig von Lange: Die Welt ist kein Ozean
Die 16-jährige Franzi hat sich für ihr zweiwöchiges Schulpraktikum eine Herausforderung gesucht. Sie will eben nicht in der Kanzlei ihres Vaters helfen oder andere völlig normale Jobs testen. Die örtliche Jugendpsychiatrie ist ihr Ziel. Vielleicht weil sie spürt, dass sie selbst ganz schön einen Knacks hat, fühlt sie sich von den Jugendlichen dort angezogen. Gleich am ersten Tag lernt sie den 18-jährigen Tucker kennen, der nach einem traumatischen Erlebnis kein Wort mehr spricht. Den ganzen Tag schwimmt und schwimmt er. Franzi fühlt sich spontan zu ihm hingezogen, obwohl sie genau weiß, dass sie als Praktikantin keine freundschaftliche Beziehung zu den Jugendlichen aufbauen soll. Weiterlesen
Colleen Hoover: Weil wir uns lieben
Zum dritten Mal schreibt Colleen Hoover nun einen Roman über Will und Layken. Nachdem man ihn gelesen hat, möchte man sagen: Zum Glück zum letzten Mal! Will und Layken sind mittlerweile verheiratet und liegen in ihrem Hotelzimmer, das sie seit Tagen nicht verlassen haben. Hier schwelgen sie in Erinnerungen über die verschlungenen Wege, die ihre Beziehung nehmen musste. So war Will anfangs so etwas wie Laykens Lehrer und dann später wollten sie einfach nur zusammen sein und hatten durch ein selbstauferlegtes Versprechen nicht die Möglichkeit. Auch mussten beide schnell erwachsen werden, denn die Autoritätspersonen ihrer Familien brachen weg und ganz plötzlich hatten sie selbst die Verantwortung für ihre jüngeren Geschwister. Weiterlesen
Meg Haston: Alles so leicht
Stephanie, genannt Stevie, ist dem Tod näher als dem Leben, als sie in ein Therapiezentrum für Essstörungen eingewiesen wird. Es ist ihr selbsternanntes Ziel, sich einfach aufzulösen, immer kleiner, immer dünner zu werden, bis sie wieder mit ihrem verstorbenen Bruder vereint ist. Ihre Therapeutin Anna, die sie in Gedanken nur „SK“ für Seelenklempner nennt, hat da andere Pläne und ermutigt den Teenager, sich ihr zu öffnen. Schnell wird klar, dass Stevie mit allerhand zu kämpfen hat und auch ihre Mutter, die die Familie vor über einem Jahr verließ, nicht ganz unschuldig ist. Weiterlesen
Nadine Muriel: Feuertanz
Die sechzehnjährige Desiree schwebt im siebten Tänzerinnenhimmel. Beim Casting am renommierten Valeska-Gert-Theater in Berlin ertanzt sie sich nicht nur einen Platz für das neue Musical unter der Leitung des bekannten Choreografen Herrn Leblanc, sie ergattert sogar die weibliche Titelrolle der Fjuka.
Ihre Freude wird jedoch schnell gedämpft. Herr Leblanc fühlt sich zu gut für die Arbeit mit Anfängern, was er seine Tänzer nur zu gern bei den Proben spüren lässt. Die Stimmung unter den Teilnehmern des Musicalworkshops ist geprägt von Neid und Missgunst. Desiree leidet besonders unter den Anfeindungen von Tiffany, der sie die Rolle der Fjuka vor der Nase weggeschnappt hat. Weiterlesen
Michael Scott: Die Geheimnisse des Nicholas Flamel – Lost Stories
Nur zu gerne erinnern wir uns zurück, an die faszinierende Mischung aus historischen Gestalten, übernatürlichen Wesen und jeder Menge Geheimnisse, die uns der Autor in seiner sechs-bändigen Reihe um den unsterblichen Alchemisten Nicholas Flamel vorstellte.
Nachdem die Handlung eigentlich abgeschlossen ist, entschloss sich der Verlag, auch auf Drängen der Fans, einen kleinen Sonderband zu produzieren.
Für einen sehr geringen Obolus bekommt der Leser hier nicht nur ein ausführliches Interview mit dem Autor sowie ein Lexikon mit allen Personen, Begriffen und Orten kredenzt, auch zwei bislang auf Deutsch unveröffentlichte Stories um den Stoff erwarten den Rezipienten. Weiterlesen