Mary Janice Davidson: Kein Biss unter dieser Nummer

keinBetsy Taylor, Vampirkönigin und Eigentümerin eines ganzen Hauses voller Designerschuhe hat das Unmögliche geschafft. Sie hat Satan getötet.
Ja, sie hören richtig, Schwert durchs Herz und dann, um auch ja ganz sicher zu gehen, Rübe ab!
Nun ist die Hölle ohne Führung und in Aufruhr, doch Betsy ist glücklich. Ist glücklich?
Ihre beste Freundin Jessica ist gleichzeitig mit allen Babys schwanger, die sie je in ihrem Leben empfangen wird, ihr Zombi-Freund Marc kümmert sich als ehemaliger Arzt um die unmässige Ernährung der werdenden Mutter und Betsys Halbschwester Laura, die Tochter Satans und nominelle Herrscherin über die Hölle ist beleidigt. Weiterlesen

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Kate Harrison: Soul Beach 02. Schwarzer Sand

soulAlice Schwester Megan ist tot und lebt auf wundersame Weise am Soul Beach weiter, einem Strand, den Alice über das Internet als Besucher betreten kann. Tage- und nächtelang hat sie schon dort verbracht und es sogar geschafft, Soul Beach mit eigenen Recherchen positiv zu verändern. Nur eins ist ihr bisher nicht gelungen: Megans Mörder zu finden. Manchmal weiß sie gar nicht, ob sie ihn wirklich finden will. Denn eigentlich ist doch klar wer’s war. Megans Freund Tim. Als der plötzlich tot in seiner Wohnung aufgefunden wird, ist Alice unsicher. Kann es sein, dass er Megan doch nicht umgebracht hat? Sie beginnt erneut zu recherchieren. Weiterlesen

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Eoin Colfer: Hinterher ist man immer tot, gelesen von Peter Lohmeyer

danDan McEvoy ist Ex-Soldat und möchte eigentlich nur seine Ruhe haben. Genauer gesagt möchte er nur in Ruhe mit seiner durchgeknallten Freundin auf dem Sofa sitzen und so wenig wie möglich tun. Das gelingt ihm aber nicht, denn er wird durch sich immer mehr verwirrende Handlungsstränge quer durch New York gehetzt, landet als Hauptdarsteller in einem eindeutig nicht für Jugendliche vorgesehnen Video und schließlich in einem völlig verbeulten Auto im Fluss. Aus all diesen Situationen kann er sich halb durch Zufall, halb durch Fähigkeiten retten und bringt die Geschichte dem Zuhörer in einer knochentrockenhumorigen Art und Weise zu Gehör. Hervorragend rübergebracht von Peter Lohmeyer, der den Ich-Erzähler glaubhaft macht. Weiterlesen

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Stefan aus dem Siepen: Der Riese

rieseWegen der schönen Sprache sind die ersten Roman des in Essen geborenen Autors Stefan aus dem Siepen gelobt und viel gelesen worden. Die gibt es auch in „Der Riese“.
Die Geschichte ist ein Märchen, das von Tilman Wölziger, der nicht aufhört zu wachsen und schon mit 17 Jahren 2,39 Meter groß ist. Für den Dachdeckerbetrieb des Vaters ist er ungeeignet, und Frauen springen auch nicht so an.
Tilman igelt sich ein, baut sich einen Pavillon, in dem er stehen kann und beginnt schließlich sein Leben als größter Mann der Welt zu vermarkten. Damit rettet er auch seine Familie aus dem finanziellen Ruin. Dann tritt Nina in sein Leben. Zwischen Märchen und Parabel mäandert der Roman, nimmt mit einer feinen Sprache gefangen und bezaubert mit der Geschichte des Außenseiters, der am liebsten Bücher liest und Klavier spielt.

Stefan aus dem Siepen: Der Riese.
dtv, April2014.
200 Seiten, Taschenbuch, 14,90 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Clive Barker: Fahr zur Hölle, Mister B.

cliveSie kennen Dantes „Göttliche Komödie“ und meinen sich in den Kreisen der Hölle, wie die da oben die Unterwelt so prosaisch nennen, auszukennen? Haben vielleicht gar das eine oder andere dahingeschmierte Werk schlechter Autoren über die Unterwelt gelesen und meinen, sie kann nichts mehr wirklich überraschen?

Nun, dann legen sie das Buch mal ganz schnell weg, denn dann wird die Beichte meines Lebens nichts wirklich Neues für sie bereithalten.

Wenn sie aber wissen wollen, wie ein Dämon, und genau das bin ich, so denkt, was er erlebt, wenn er die Oberwelt besucht und wie es im immerwährenden Kampf der Engel gegen das Dämonation zugeht, dann sind sie hier richtig. Weiterlesen

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Lyndsay Faye: Der Teufel von New York

derEs handelt sich hier zweifellos um einen historischen Roman, auch wenn er mit so ziemlich allen Konventionen bricht, die sich für den historischen Roman eingebürgert haben. Herausgekommen ist ein richtig spannendes Buch, das sich unglaublich flüssig wegliest.

Gebrochene Konvention Nummer 1: Handlungsort New York. Da spielen nicht unbedingt die klassischen historischen Romane, wenn schon Amerika dann aber doch bitte mit Cowboys oder doch wenigstens mit Bürgerkriegshelden und der Sklavereiproblematik. Nichts von alledem kommt in diesem Buch vor, dafür bekommt der Leser einen liebevollen und detailreichen Einblick in das New Yorker Leben des Jahres 1845. Schon im Klappentext steht, dass es um mehrfachen Kindermord geht und nach den ersten Seiten glaubt man durchaus, dass es in dieser Stadt zu dieser Zeit einen Serienkiller geben könnte, der es auf Kinder abgesehen hat. Weiterlesen

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Ayana Mathis: Zwölf Leben

121925 bringt Hatty in jungem Alter ihre ersten Kinder auf die Welt, Jubilee und Philadelphia. Sie sieht in deren Zukunft Großes und freut sich darauf, die Kleinen auf ihrem Weg zu begleiten. Doch sie werden kaum ein Jahr alt und sterben an Lungenentzündung. Doch ihnen sollen noch viele Geschwister folgen, die alle ihr Glück machen wollen. Hatties Kinder könnten unterschiedlicher nicht sein und so führt sie auch ihre Reise an die unterschiedlichsten Orte Amerikas, eines Landes, in dem Schwarzen es nicht immer leicht haben. Weiterlesen

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Marita Sydow Hamann: Die Erben der alten Zeit: Der Thul

altDie 14-jährige Charlie scheint endgültig auf Godheim festzusitzen. Nur langsam erholt sie sich von der schweren Vergiftung, der sie am Ende des ersten Bandes ausgesetzt wurde und ihr Amulett scheint für immer verloren zu sein. Trotzdem macht sie sich unverdrossen daran, sowohl ihre Kampftechnik auszubilden als auch ihre magischen Fähigkeiten zu vervollkommnen.

Was sie nicht weiß, ist das Oden inzwischen einen Angriff auf die Erde begonnen hat, die unter Stürmen und Wassermassen leidet und niemand findet einen Grund dafür. Charlie ahnt, dass das Odens Ziel ist, aber sie hat ohne Amulett keine Möglichkeit einzugreifen. Weiterlesen

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Gavin Extence: Das unerhörte Leben des Alex Woods

alex„Sterbehilfe“ ist das zentrale Thema im Debütroman des 1982 geborenen englischen Autors Gavin Extence mit dem komplizierten Titel „Das unerhörte Leben des Alex Woods oder warum das Universum keinen Plan hat“. Und wenn man die Vielzahl der zumeist positiven Lesermeinungen auf der Internet-Plattform Amazon sieht, scheint das Buch erstens auf ein ungewöhnlich großes Interesse zu stoßen und zweitens hervorragend anzukommen.

Es geht um die Freundschaft eines Jungen im Teenager-Alter mit einem älteren Mann. Als Letzterer erkrankt, stehen beide vor einer schwierigen Entscheidung. Doch bevor es soweit ist, gründen sie unter anderem einen Kurt-Vonnegut-Lesezirkel und verstehen sich auch sonst ganz hervorragend. Weiterlesen

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Richelle Mead: Vampir Academy 01: Blutsschwestern – Das Buch zum Film

vampRose Hatchaway ist ein Dhampir. Hervorgegangen aus der Verbindung eines lebenden Vampirs, eines sog. Moroi und einer Dhampir-Frau gehören die Nachkommen zu den geachteten Wächtern der Bluttrinker. Ihre Ausbildung bekommen sie an der St. Vladimir Academy, einem Internat, in dem neben den Wächtern, auch die jungen Vampire auf ihr Leben vorbereitet werden.

Rose ist wahrlich kein unbeschriebenes Blatt. Während die meisten weiblichen Dhampire sich ganz auf die Fortpflanzung konzentrieren, ist sie aggressiv, aufbrausend, naseweis und na nennen wir es einmal lebenslustig. Lange bevor sie ihre Ausbildung abgeschlossen hat, weiss sie schon, wen sie einmal mit ihrem eigenen Leben beschützen wird, Lissa, die letzte Überlebende aus der königlichen Familie der Dragomirs. Mit dieser verbindet sie ein inneres Band, sie weiss, wann Lissa in Gefahr ist, ja kann manchmal sogar in deren Geist schlüpfen. Weiterlesen

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