Erin Kelly & Chris Chibnall: Broadchurch – Der Mörder unter uns

derBroadchurch – ein kleiner Küstenort im englischen Dorset. Beschaulich, jeder kennt jeden, im Sommer kommen die Touristen.
Detective Sergeant Ellie Miller ist gut gelaunt, als sie nach drei Wochen Urlaub auf dem Weg zur Arbeit ist. Es wartet die lang ersehnte Beförderung zum Detective Inspector auf sie.
Die Chefin hat jedoch eine Hiobsbotschaft: Ein Auswärtiger hat den Job bekommen. DI Alec Hardy. Ein Mann aus der Großstadt, mit schottischen Wurzeln, wo doch die Chefin sich mit Ellie einig war, mehr Frauen in Führungspositionen fördern zu wollen. Ellie ist fassungslos.
Kaum hat sie die Tränen der Wut getrocknet, heißt es, am Strand wäre etwas gefunden worden, vielleicht eine Leiche. Weiterlesen

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Laura Summers: Das Ende der Lügen

endeJahrelang mussten die 13-jährige Elli und ihre um ein Jahr ältere Schwester Grace mitansehen, wie ihr Vater die Mutter tyrannisierte, kontrollierte und schließlich schlug. Als sie in einer Nacht-und-Nebel-Aktion den Vater für immer verlassen, sind die Mädchen aufgeregt. Auf einem Campingplatz an der britischen Küste beginnen sie ein völlig neues Leben. Ellie ist plötzlich beliebt und hat beste Freundinnen, Grace verliebt sich Hals über Kopf in einen Jungen und kann endlich Geige spielen wann und wie sie will. Doch die Vergangenheit droht, die Familie einzuholen. Weiterlesen

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Karin Salvalaggio: Eisiges Geheimnis, gelesen von Nicole Engeln

eisGrace hat es nicht leicht. Sie lebt im Norden Montanas, in einer eiskalten Kleinstadt nahe der kanadischen Grenze. Als sie acht Jahre alt war, verschwand ihre Mutter unter dubiosen Umständen und sie selbst hat obwohl gerade erst siebzehn Jahre alt, bereits eine Herztransplantation hinter sich. Dazu kommt, dass der Onkel, bei dem sie bis zu seinem Tod lebte, eine Spedition führte, die nicht den besten Ruf hat. Grace ist also auch noch unbeliebt, gilt in der Schule als seltsam und hat darunter zu leiden. Das Hörbuch beginnt, als direkt vor ihrem Fenster eine Frau ermordet wird, die sich als ihre verschundene Mutter herausstellt. Weiterlesen

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Sebastian Schnoy: Ghostdater

ghostMatthias und David könnten unterschiedlicher kaum sein und doch leben sie mehr oder minder erfolgreich in einer gemeinsamen Wohnung. Zurzeit sind beide Single und diesen Zustand möchte Matthias zumindest für sich beenden. Er meldet sich auf dem Portal Herzsprung24 an und eröffnet dort ein Profil. Er ist sehr ehrlich: Schnell in die Kiste soll es gehen. Bei seinem Bild ist er nicht so ehrlich und kopiert das Foto eines wildfremden Surfers. David spürt, dass es so mit der Partnersuche nichts werden wird und bietet dem Schwerenöter Hilfe an. Als „Ghostdater“ schreibt er für Matthias Frauen an und chattet mit ihnen, bis es zu einem ersten Treffen kommen kann, zu dem dann Matthias hingeht. Klingt alles gut, nur dass David sich ausgerechnet in die erste geeignete Kandidatin verliebt, war so nicht geplant … Weiterlesen

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Hape Kerkeling: Der Junge muss an die frische Luft: Meine Kindheit und ich

luftWas hätte Hape Kerkeling für eine spannende Biografie schreiben können: Darüber, wie er das Hannilein und später Horst Schlämmer erfunden hat, wie er zu einem der unterhaltsamsten Komödianten im Fernsehen geworden ist.
Aber zu seinem 50. Geburtstag am 9. Dezember hat er sich ein Abschiedsbuch von seiner Mutter geschenkt. „Der Junge muss an die frische Luft“ reiht (am Anfang etwas sprunghaft) Anekdoten aus seiner Kindheit in Recklinghausen und Herten aneinander – ein großer Teil der 19 Kapitel beschäftigt sich mit Erinnerungen an die depressive Mutter, die sich das Leben nahm, als Hape Kerkeling acht Jahre alt war. Weiterlesen

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Michael Hjorth & Hans Rosenfeldt: Das Mädchen, das verstummte

stummIn Torsby wird eine komplette Familie einfach ausgelöscht. Die Eltern und zwei Kinder werden einfach erschossen. Es scheint kein Motiv zu geben, außer einem eher harmlosen Streit mit Nachbarn. Der örtliche Polizeichef schaltet sehr schnell die Reichsmordkommission ein und die arg gefledderte Truppe um Kommissar Torkel Höglund macht sich an die Arbeit. Sehr schnell stellt sich heraus, dass noch ein Kind im Haus gewesen sein muss und dass dieses das Haus offenbar lebend verlassen hat. Es handelt sich um die zwölfjährige Nicole, die auf Besuch bei ihren Verwandten war, dem Mörder deshalb offenbar nicht fehlte, denn die beiden Söhne hat er bewusst gesucht. Eine Zeugin also, die leider im Wald verschwunden ist und deren Überlebenschancen mit jeder Stunde schwinden. Weiterlesen

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Vanessa Barbara: Salatnächte

salatIm Roman von Vanessa Barbara ist die Welt bunt. Bunt sind die Häuser einer abgelegenen Ortschaft, bunt sind die Bewohner der dünnhäutigen Wohnungen und so geschwungen, wie sich die Straßen über das Gefälle der Landschaft ziehen, so verlaufen die Biographien einiger Bewohner. Eine Übersetzerin zum Beispiel könnte Karriere machen, wenn ihre drei Hunde sie nicht völlig kontrollieren würden; ein alter Japaner erlebt nach seiner Demenzerkrankung den Zweiten Weltkrieg in seiner ganz persönlichen Interpretation; ein Briefträger, der grundsätzlich die Post falsch zustellt; ein Apotheker sammelt leidenschaftlich Erkenntnisse über die Nebenwirkungen der von ihm verkauften Medikamente; eine alte Inderin beschäftigt eine junge Büglerin, die nicht bügeln kann oder das in die Jahre gekommene Ehepaar Ada und Otto versorgt jeden mit Blumenkohlauflauf. Die bunte Gemeinschaft hält auf jeden Fall zusammen. Egal, was passiert. Weiterlesen

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John Boyne: Haus der Geister

holoEine Hommage an die guten alten englischen Schauerromane des 19. Jahrhunderts, die man am besten bei Gaslicht vor dem knisternden Kamin um Halloween herum liest – das ist John Boynes „Haus der Geister“.

London 1867: Als ihr geliebter Vater stirbt, braucht die 21-jährige Lehrerin Eliza Caine Distanz und tritt eine Stelle als Gouvernante in einem einsamen Herrenhaus in Norfolk an. Dort angekommen, stellt sie überrascht fest, dass sich außer den zwei Kindern, für die sie künftig zuständig ist, niemand in dem Haus aufzuhalten scheint. Schon bald muss Eliza eine zweite Feststellung machen: Hier spukt’s – und das nicht zu knapp. Weiterlesen

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Herbert Feuerstein: Die neun Leben des Herrn F.: Autobiographie

herEine Katze hat sieben Leben, Herbert Feuerstein mindestens neun. – Jedenfalls, wenn man der Autobiografie des 77-jährigen Satirikers glaubt. Und im Buch „Die neun Leben des Herbert F.“ lernt man den Österreicher wirklich von vielen anderen Seiten kennen als der des verbalen Punching-Balls von Harald Schmidt.
Unterhaltsam und – wie man es von ihm kennt – leicht zynisch erzählt Feuerstein von seiner Kindheit und dem Musikstudium in Salzburg. Der Vater war Nazi, auch zur Mutter hatte er nie einen guten Draht. Hindemith und Strawinksy hat Feuerstein noch als Dirigent erlebt, mit Carl Orff hat er „Carmina burana“ auf dem Tisch getrommelt. Weiterlesen

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Neal Shusterman: Vollendet – Die Rache

vollUnliebsame Jugendliche können als Ersatzteillager verwendet werden. Die moderne Gesetzgebung macht das möglich. Ein einfaches Ausfüllen des Formulars durch die Eltern reicht aus. Kaum ein Wunder, dass in dieser Welt Angst und Anarchie herrschen. Eine Gruppe geflohener Jugendlicher – Wandler – hatte Zuflucht auf einem Flugzeugfriedhof gefunden, aber der wurde zerstört. Auch durch Verrat aus den eigenen Reihen. Hier setzt der dritte Band von „Vollendet“ ein und die gute Nachricht ist, es wird nicht der letzte sein, denn im Nachwort wird mindestens ein vierter Teil angekündigt. Weiterlesen

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