Ashley Elston: Atemlos

atemMit „Atemlos“ erzählt Ashley Elston die Fortsetzung ihres Thrillers „Spurlos“, in dem die 17-jährige Anna Boyd alias Meg Jones mit ihrer Familie im Zeugenschutzprogramm lebte, ihre Identität, ihre Freunde und ihre Heimat verloren hatte.

Das alles ist nun vorbei. Das Zeugenschutzprogramm gehört der Vergangenheit an. Meg Jones heißt wieder Anna Boyd und könnte ein unbeschwertes Teenagerleben führen. Doch sie hat sich verändert: Bei Ethan lernt sie, mit der Waffe umzugehen, um sich im Notfall verteidigen zu können. Ihre Mutter ist immer noch in der Klinik, sie lebt mit Vater und Schwester zusammen. Ihr Halt ist aber ihr Freund Ethan, den die 17-jährige liebt. Weiterlesen

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Günter Ogger: Die Diktatur der Moral: Wie „das Gute“ unsere Gesellschaft blockiert

gutDer Wirtschaftsjournalist Günter Ogger versteht es, mit seinen Büchern den Leser aufzurütteln und Empörung zu erzeugen. In seinem Fokus stehen immer Menschen, Konzerne und Organisationen, die unangenehm auffallen. Gier, Machthunger, Betrug, Skrupellosigkeit, dies sind nur einige der Themen, denen er sich widmet. Gut recherchiert und geschrieben sorgen seine Sachbücher für eine kurzweilige Unterhaltung.
In seinem aktuellen Buch präsentiert er rhetorisch gewandt ein großes Thema, die Moral und hinterfragt: Wer definiert wie Moral? Und warum lassen sich über das Internet Tausende für eine konkrete Meinung gewinnen und im extremen Fall radikalisieren? Weiterlesen

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Heinrich Peuckmann: Gefährliches Glitzern

gefahrEin Mann gräbt auf einem Feld und findet alte Münzen. Der Landwirt kommt hinzu und wird erschlagen. Spannend ist der Einstieg des Kamener Autors Heinrich Peuckmann in seinen neuen Krimi „Gefährliches Glitzern“. Und dieser Fall für den pensionierten Kommissar Völkel bleibt auch bis zum Schluss spannend. Es gibt einen weiteren Mord, und Völkel selbst gerät in Gefahr. Eigentlich wollte der Pensionär ja mit Morden nichts mehr zu tun aber ein Museumsdirektor weckt die Ermittlertriebe.
Viel Dortmund-Kolorit hat der Roman; die Zeche Zollern rückt Peuckmann ins Blickfeld und lässt den Kommissar auch wieder über den Westenhellweg schlendern. Und Anita, von der Völkel getrennt ist, kommt der Kommissar am Möhnesee auch wieder näher. Spannend und lesenswert.

Heinrich Peuckmann: Gefährliches Glitzern.
Lychatz Verlag, Februar 2015.
240 Seiten, Taschenbuch,9,95 Euro.

Diese Rezension wurde verfasst von Julia Gaß.

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Corine Gantz: Das Lächeln von Paris

parisAnnie lebt mit ihren beiden kleinen Söhnen in ihrem großen Haus in Paris. Ihr Mann Johnny ist durch einen tragischen Unfall ums Leben gekommen.
Lucas, ein Freund der Familie, warnt sie davor, das Haus zu verlieren, weil sie die Hypotheken nicht mehr bedienen kann.
Aus der Not heraus schaltet Annie, die aus den USA stammt, eine Zeitungsannonce in der sie Zimmer in Paris zur Untermiete anbietet, in ihrer alten Heimat.
Die schöne Lola, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann flüchtet, nimmt Kontakt mit Annie auf und zieht mit ihren beiden Kindern bei Annie ein. Weiterlesen

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T. S. Easton: Ben Fletchers total geniale Maschen

benAls Ben als einziger seiner Kumpels nach einem Ladendiebstahl geschnappt wird, hat er nicht mehr viel zu lachen. Er bekommt Sozialstunden aufgebrummt und sieht sich plötzlich einer Bewährungshelferin gegenüber. Ausgerechnet Ben, der nette, ruhige Junge! Naja, ein Engel ist er nun auch nicht. Eine der Auflagen, die ihm die Bewährungshelferin stellt, ist die Teilnahme an einem Kurs an der Volkshochschule. Und was wählt man, wenn man zwischen dem Kurs des eigenen Vaters, Töpfern und Stricken aussuchen kann? Richtig, Stricken. Bloß darf das auf keinen Fall jemand wissen! Schon gar nicht sein Vater. Denn der Teenager findet zusehends Gefallen am Stricken und erweist sich als wahres Talent. Weiterlesen

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Kathrin Lange: Gotteslüge

gottFaris Iskander, Berliner Polizist mit muslimischem Hintergrund wird persönlich zu einem drohenden Selbstmordattentat gerufen. Er kennt den Attentäter (flüchtig) und dieser gibt ihm noch eine Botschaft mit auf den Weg, ehe er sich in die Luft sprengt: „Er zwingt mich das zu tun. Nächstes Mal wirst du auf den Auslöser drücken.“ Schuld zu sein am Tod anderer ist Farins größte Angst. Aber was könnte ihn dazu bringen, selbst zu Mörder zu werden? Womit könnte man ihn erpressen, dass er bereit ist, alles zu verraten, an das er glaubt? Weiterlesen

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Carmen Lobato: Die Stadt der schweigenden Berge

bergBerlin, 1931: Die Archäologie-Studentin Amarna sitzt an ihrer Abschlussarbeit und kommt partout nicht weiter. Nachts plagen sie schwere Alpträume und sie hat immer wieder das Gefühl, dass diese Träume etwas mit ihrer eigenen Vergangenheit zu tun haben. Was verschweigt ihr Vater, der selbst ein erfolgreicher Archäologe ist? Und warum kann sie sich gar nicht an ihre Mutter erinnern? Als ihr Weg den des Armeniers Arman kreuzt, nimmt ihr Leben eine andere Wendung. Sie ist davon überzeugt, die untergegangene hethitische Stadt Hattuša, die Stadt der schweigenden Berge, mit eigenen Augen sehen zu müssen, um herausfinden, wer sie wirklich ist. Weiterlesen

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Andrea Camilleri: Das Spiel des Poeten

andreDen 90. Geburtstag des italienischen Bestseller-Autors Andrea Camilleri am 6. September feiert der Lübbe-Verlag mit drei neuen Montalbano-Krimis. Der erste, „Das Spiel des Poeten“, ist zugleich der düsterte Fall für den sizilianischen Kommissar. Und einer, der ihn am Schluss fast umbringt.
Es ist Camilleris 16. Krimi mit Kommissar Montalbano; sieben weitere, die noch nicht ins Deutsche übersetzt sind, hat der sizilianische Autor schon geschrieben. Darauf dürfen sich die Leser freuen, denn Camilleri ist in diesem Krimi in Bestform, schafft eine unheimliche Atmosphäre und Thriller-Spannung. Weiterlesen

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Maylis de Kerangal: Die Lebenden reparieren

lebenOrganspende und -transplantation sind die Themen in Maylis de Kerangals Roman „Die Lebenden reparieren“. Das französische Original hat bereits mehrere Preise erhalten.

Als der 19-jährige Simon nach einem Unfall für hirntot erklärt wird, stellt sich bei aller Trauer schnell die Frage, ob seine Eltern ihn als Organspender freigeben wollen.

Die 1967 geborene französische Autoren begleitet in diesem sehr intensiven Roman die Menschen, die mit dieser Situation zu tun haben, über 24 Stunden hinweg. Sie schlüpft abwechselnd in die Köpfe des Opfers, der Eltern, der Ärzte, der Pfleger und zuletzt auch derjenigen, die die Organe des Toten empfangen sollen und damit Hoffnung auf ein neues Leben verbinden. Weiterlesen

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Amanda Koch: Die Wächter von Avalon 01: Die Prophezeiung

vaDer Jugendroman spielt teils in der realen Welt, teils in der märchenhaften Sagenwelt Avalons.
Alles beginnt sehr gefühlvoll und detailreich geschildert mit der achtzehnjährigen Esmé Brecket und ihrer Familie. Esmé träumt seltsame Dinge, von denen sie sich nicht sicher ist, ob sie etwas zu bedeuten haben. Manchmal sind diese Traumsequenzen realer als ihr Leben mit Bruder und Eltern. Es gibt ein Geheimnis, und das will Esmé ergründen! Wie ein Krimi liest sich die Spurensuche der Geschwister: Ganz in der Nähe ihres Hauses lebte einmal eine befreundete Familie Sutton, die nach einem schrecklichen Unfall von einem Tag auf den anderen verschwunden ist. Weiterlesen

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